Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Anwalt und Falun Gong-Praktizierender, Hr. Liu Zhongshan, aus der Provinz Guangxi, zu sieben Jahren verurteilt und brutal gefoltert

Der Praktizierende, Hr. Liu Zhongshan aus der Stadt Nanning, Provinz Guangxi, wurde illegal zu sieben Jahren Haft im Litang Gefängnis, Kreis Binyang, Stadt Nanning, Provinz Guangxi verurteilt und ist dort auch gefoltert worden. Am 10. März 2009 wurde er von den Insassen Lu Zengwen, Lao Houyan, Deng Shiyan und anderen verprügelt. Am 31. Dezember 2008 wurde er von einer Gruppe Wächtern brutal verprügelt.

Hr. Liu Zhongshan wurde im Jahre 1972 geboren und kommt aus der Stadt Jingzhou, Provinz Hubei. Er arbeitete in Nanning, Provinz Guangxi als Anwalt für die Dingfeng Anwaltskanzlei.

Am Abend des 08. März 2006, als Hr. Liu Falun Dafa Materialien zur Wahrheitserklärung an Menschen verteilte, wurde er von Polizisten des Kriminaluntersuchungsteams des Öffentlichen Sicherheitsbüros der Stadt Nanning festgenommen. Es war in der Zeit, als in der Autonomen Region Guangxi Zhuang, die Nationale Konferenz des chinesischen Volkes und die Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes stattfanden. Er wurde in die Gefängnisanstalt Nr. 1 der Stadt Nanning gebracht, wo er brutale Folter durchmachte.

Am 23. August 2006 führte das Xixiangtang Bezirksgericht in Nanning das erste Verfahren für Hr. Liu durch und verurteilte ihn wegen „Zugehörigkeit zu einer bösen Organisation zur Unterminierung des Gesetzes“ zu sieben Jahren Gefängnis. Im Januar 2007 wurde eine zweite Verhandlung gegen Hr. Liu durchgeführt und das Gericht hielt das Urteil von 7 Jahren Haft aufrecht. Hr. Liu Zhongshan weigerte sich, die Urteilsbegründung zu unterschreiben.

Als am 13. März 2007 die Familie von Hr. Liu ihn im Gefängnis besuchen wollte, lehnten die Wächter den Familienbesuch ab. Am 14. März wurde Hr. Liu in das Litang Gefängnis, Kreis Binyang verlegt und in die Gefangenenabteilung Nr. 7 eingewiesen.

Am 31. Dezember 2008 suchte Hr. Liu, nachdem er von Insassen bedroht wurde, die Wächter auf, doch Wächterrat Wei (Familienname) schlug ihn mit einem Stuhl und wies dann eine Gruppe Wächter an, ihn zu verprügeln. Er wurde so heftig geschlagen, dass seine Kleider und der Fußboden voller Blut waren.

Nach dem Verprügeln fürchteten die Wächter, ihre Verbrechen könnten aufgedeckt werden und so wiesen sie die Insassen an, die Kleider zu vernichten und den blutigen Boden zu reinigen. Wei schrie ganz offen: „Selbst wenn Liu Zhongshan hier herauskommt, werde ich immer noch jemanden finden, der ihn verprügelt.“ Ein junger Wächter, der eben erst angefangen hatte dort zu arbeiten, schrie vor der Türe zur Zelle Nr. 2 (einer Gefangenenzelle): „Solange er nicht totgeschlagen wurde, ist es kein Verbrechen.

Solange keiner getötet wurde, hat niemand das Gesetz gebrochen.“ Er drohte auch: „Ganz gleich, wo du mich auch verklagst, es wird nicht funktionieren. Nicht einmal die Gerichtshalle kann mich kontrollieren.“
Am 01. Januar 2009 zwang der Wächterinstruktor Xu (Familienname), Hr. Liu, hinzuknien und befahl den Insassen, ihn zu schlagen.

Am 08. Januar 2009 forderten die Wächter den Insassen Liang Yezhi und andere auf, Hr. Liu viele Male brutal zu verprügeln und sperrten ihn dann über hundert Tage in eine Einzelzelle. Weil der Insasse Liang Yezhi, Hr. Liu verprügelte, schrieben die Wächter einen Bericht, damit seine Strafzeit reduziert werde. Während der Haftzeit von Hr. Liu, beschränkten Insassen seine Toilettenbesuche und das Sprechen und verboten sogar strikt, Schreibutensilien zu benutzen.

Die Insassen Zhong Jian, Lao Houyan, Deng Shiyan, Lu Zengwen, Liang Guanghong und andere verfolgten Hr. Liu. Sie erlaubten ihm nur zweimal am Tag die Toilette aufzusuchen, einmal morgens und einmal abends. Als Hr. Liu beantragte, den Gefängnisleiter zu besuchen, ignorierten sie dies einfach. Lao Houyan schwor öffentlich: „Selbst wenn meine Strafzeit verlängert würde und ich den Rest meines Lebens im Gefängnis verbringen müsste, würde ich dennoch den Kopf von Liu Zhongshan zerschlagen.“

Am 10. März 2009 gegen 8 Uhr morgens, log Lu Zengwen andere Insassen an und sagte, dass Hr. Liu versucht hätte, aus der Zelle zu fliehen. Er sagte zu den Insassen Lao Houyan, Deng Shiyan, Liang Guanghong und Zhong Jian, sie sollen ihn schlagen. Lao Houyan wies zwei verantwortliche Insassen an, die Tür der Zelle Nr. 2 zu öffnen. Dann eilte er in die Zelle, stieß Hr. Liu zu Boden und verprügelte ihn brutal.

Zhong Jian half Lao Houyan dabei, Hr. Liu zu schlagen. Deng Shiyan schlug mit einem Stuhl auf Fußknöchel, Spann und Beine von Hr. Liu. Andere Insassen sprangen auf den Körper von Hr. Liu. Als er nach den für die Zelle verantwortlichen zwei Insassen um Hilfe rief, wurden diese von Lu Zengwen gestoppt und er forderte andere Insassen auf, beim Verprügeln mitzumachen. Die beiden verantwortlichen Insassen konnten die Folter nicht mehr länger mit ansehen und so versuchten sie, diese zum Aufhören zu überreden, sie wurden jedoch ignoriert.

Als ein Wächter dazu kam, unternahm dieser nichts, um diese Gewalttätigkeiten der Insassen zu unterbinden, sondern er blieb stehen und schaute zu. Als Hr. Liu den Wächter um Hilfe bat, fragte er Hr. Liu, was er von ihm wolle. Als alles vorüber war, wiesen Füße, Beine, Nase, Brust und Rippen von Hr. Liu schwere Verletzungen auf. Am 06. Mai, zwei Monate nach dem Verprügeln, waren die Verletzungen, bei einem Besuch seiner Familienangehörigen immer noch sichtbar.

Hr. Liu trat in einen zweitägigen Hungerstreik. Als am 12. März ein Assistenzaufseher in die Gefangenenabteilung Nr. 7 kam, um die dortige Situation zu überprüfen, schloss Lao Houyan das Fenster der Zelle Nr. 2 und versuchte, Hr. Liu daran zu hindern, ihre Verbrechen zu melden. Er berichtete dennoch dem Assistenzaufseher über die in den letzten zwei Monaten von den Wächtern und den Insassen verübten Verbrechen. Hinterher wurde die Situation etwas besser.

Obwohl Hr. Liu viele Male sein Recht einforderte, an die Staatsanwaltschaft zu appellieren, wurde er immer abgewiesen. Um den 24. April trat Hr. Liu fünf Tage lang in den Hungerstreik. Am Abend des 29. April fürchteten die Wächter, er würde sterben und so informierten sie Lu Jianguang, den Aufsichtsabteilungsleiter von der Kreisstaatsanwaltschaft Binyang über den Hungerstreik von Hr. Liu. Lu Jianguang kam noch diesen Abend in das Gefängnis, um Hr. Lius Fall zu untersuchen.

Lu Jianguang, Aufsichtsabteilungsleiter von der Kreisstaatsanwaltschaft Binyang, Provinz Guangxi: 86-13257757318 (Mobil)

Chinesische Version unter:
http://minghui.ca/mh/articles/2009/6/5/202267.html

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv