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Kanada/Vancouver: Kundgebung von Falun Gong vor dem Besuch des Parteichefs der KPCh

Vor dem Besuch des Parteichefs der Kommunistischen Partei Chinas, Hu Jintao, veranstalteten Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer von Falun Gong in Vancouver am 19. Juni mittags eine Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat, um Hu dazu aufzufordern, die Verfolgung unverzüglich zu beenden. Sie riefen auch die kanadische Regierung dazu auf, ihr Missfallen gegenüber den grausamen Menschenrechtsverletzungen der KPCh – und mit Nachdruck gegenüber der Verfolgung von Falun Gong – auszudrücken.

Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer veranstalten eine Kundgebung zur Beendigung der Verfolgung

Nach den Ausführungen des Falun Dafa-Vereins von Kanada erklärte Bill Siksay, der Vorsitzende der parlamentarischen Freunde von Falun Gong in Kanada, die Solidarität seiner Organisation mit Falun Gong. Zwei Praktizierende, die in China verfolgt wurden, berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen der Verfolgung und forderten Premierminister Harper nachdrücklich dazu auf, die Angelegenheit der Menschenrechte mit Hu während des G20-Gipfels in Toronto in der nächsten Woche zur Sprache zu bringen. Die Kundgebung stieß auf das Interesse zahlreicher Passanten.

In der Erklärung des Falun Dafa-Vereins wurden der Premierminister und die Mitglieder des Parlaments dringend gebeten, Druck auf Hu Jintao und das KPCh-Regime auszuüben, um die Verfolgung von Falun Gong zu beenden und eingesperrte Praktizierende freizulassen, einschließlich der zwölf Familienangehörigen und Verwandten von kanadischen Bürgern. Die Erklärung richtete sich auch an die kanadische Regierung mit der Bitte, offen die Menschenrechtsangelegenheit mit der KPCh zu diskutieren, um die kanadischen Werte aufrecht zu erhalten.

In seiner vorbereiteten Rede erklärte Bill Siksay: „Die Falun Gong-Praktizierenden werden seit über 10 Jahren verfolgt und ihr unbeugsamer Geist inspirierte die Öffentlichkeit. Wir [die parlamentarischen Freunde von Falun Gong] fühlen uns sehr geehrt und stolz, weil wir mit ihnen zusammenarbeiten. Wir setzen unsere Fokussierung auf die Verfolgung von Falun Gong in China fort, wo Menschen wegen ihres religiösen Glaubens oder ihrer spirituellen Praktik eingesperrt, gefoltert und getötet werden. Wir sind auch sehr besorgt um die Verwandten unserer lokalen kanadischen Chinesen, die wegen ihres Glaubens an Falun Gong eingesperrt oder verschwunden sind. Heute fordern die Freunde von Falun Gong in Kanada erneut den Premierminister dazu auf, diese wichtigen Menschenrechtsangelegenheiten und diese individuellen Fälle während des Gipfels in der nächsten Woche gegenüber Herrn Hu Jintao zur Sprache zu bringen. Wir glauben, dass Kanada bei diesen Angelegenheiten wachsam sein muss und dass der Herr Premierminister unsere öffentliche Sorge für die Falun Gong-Praktizierenden in China zum Ausdruck bringen soll. Wir fordern den Herrn Premierminister dringend dazu auf, unsere Besorgnis wegen der zwölf kanadischen Verwandten, die wegen ihres Glaubens in China eingesperrt sind, zur Sprache zu bringen.“

Die Praktizierende Cai Jing ist aus China berichtete von den Erfahrungen ihrer Familie: „Meine Mutter, mein Bruder, meine Schwester und mein Schwager und ich selbst wurden alle in Festlandchina wegen unseres Glaubens an Falun Gong verfolgt. Mein Bruder ist immer noch im Gefängnis der Stadt Dalian eingesperrt und muss dort schwere Zwangsarbeit verrichten.“

Wegen ihres Glaubens wurden Cai Jing und ihre Schwester viele Male eingesperrt und später zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Gefängnis wurde Cai Jing schwer krank und zur medizinischen Behandlung auf Kaution freigelassen. Sie hatte Glück und konnte aus China fliehen und in Kanada ansässig werden. Leider muss ihr Bruder, der zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt ist, in Dalian Zwangsarbeit verrichten. „Meine Mutter wurde in einem Arbeitslager mit Elektroknüppeln geschockt und verlor daraufhin auf einem Auge ihre Sehkraft. Sie verlor auch mehrere Zähne.“ Cais Schwager wurde auch brutal in einem Arbeitslager gefoltert.

Cai erklärte: „Die KPCh setzt ihre Verbrechen fort und verursacht weitere Tragödien. Ihre Natur hat sich nie verändert. Respekt vor Freiheit, Demokratie und Menschenrechten macht Kanada zu einem großartigen Land. Ich hoffe, dass der Premierminister die Angelegenheit von Falun Gong gegenüber Herrn Hu beim Gipfel in der nächsten Woche zur Sprache bringen wird.“

Die Praktizierende Ge Nie war Krebspatientin und verlor ihre Eltern und ihre Tante bei einem tödlichen Autounfall. In ihrer Verzweiflung traf sie auf Falun Gong und fand ein neues Leben. Doch ihr Leben wurde ein weiteres Mal unterbrochen, als die KPCh mit der Verfolgung von Falun Gong begann. In den ersten drei Jahren der Verfolgung, von 1999 bis 2001, wurde sie viermal verhaftet und gefoltert. Sie zog später nach Singapur, um ihre Tochter zu besuchen. Wegen der Verfolgung durch die KPCh im Ausland wurde sie immer wieder schikaniert und musste wegziehen.

„Falun Dafa hat mein Leben gerettet und mich gelehrt, gut zu sein und ein besserer Mensch zu werden. Jeder Falun Dafa-Praktizierende lebt nach den universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Diese Praktik bringt Harmonie in die Familien und nützt der Gesellschaft. Doch eine Gruppe von solch guten Menschen wird in China brutal verfolgt. Zehntausende Kinder haben ihre Eltern verloren, alte Menschen haben ihre erwachsenen Kinder verloren … Wenn sie sich weigern, das Praktizieren aufzugeben, dann werden die Erwachsenen entlassen und die Kinder der Schule verwiesen; Männer und Frauen werden dazu gezwungen, sich von ihrem praktizierenden Ehepartner scheiden zu lassen. Die Brutalität der KPCh geht über unsere Vorstellungskraft hinaus.“

Um mehr öffentliche Unterstützung dafür zu bekommen, dass der Premierminister dringend aufgefordert wird, die Angelegenheiten von Falun Gong bei seinem Treffen mit Hu anzusprechen, sammelten die Praktizierenden nach der Kundgebung Unterschriften und verteilten in der Innenstadt Postkarten.

Die Unterschriftenkampagne wurde in der vergangenen Woche begonnen. Viele Praktizierende berichteten, dass sie von der Öffentlichkeit eine starke Resonanz erhalten hätten, da schon viele über die Verfolgung Bescheid wüssten. In nur einer Stunde sammelten einige Praktizierende über 30 Unterschriften.

Die Praktizierende Frau Zhang sagte: „Wir sammeln Unterschriften, um zur Beendigung der Verfolgung aufzurufen. Die Kampagne erweckt auch die Güte vieler Menschen und hilft der kanadischen Regierung, das Richtige für das Volk zu machen.“

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