Frau Liu Wanqiu aus der Stadt Lanzhou wurde bei mehreren Gelegenheiten gefoltert

Am 1. Juni 2010 sprach Frau Liu Wanqiu aus dem Bezirk Xigu der Stadt Lanzhou vor der Mittelschule mit Schülern über Falun Gong, als einige Schüler unter dem negativen Einfluss der Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sie an die Behörden des Ortes meldeten. Am Nachmittag desselben Tages informierte das Nachbarschaftskomitee des Angestellten-Wohnheimes ihres Arbeitsplatzes die Fabrik für chemische Fasern in der Stadt Lanzhou gemeinsam mit dem Komitee für Politik und Gesetz des Bezirks Xigu und dem örtlichen „Büro 610“ Frau Liu, zum Nachbarschaftskomitee zu kommen, damit sie ihren seit langem ausständigen Lohn abholen sollte. Es stellte sich jedoch als eine Falle heraus und es warteten über 30 Polizisten in Zivilkleidung dort, um sie zu verhaften. Sie nahmen ihr gewaltsam ihre Schlüssel ab und durchwühlten ihr Haus. Man brachte Frau Liu anschließend in das Siergou Internierungslager des Bezirks Xigu. Am Abend des 8. Juni 2010 wurde sie freigelassen.

1. Im Gehirnwäschezentrum der Stadt Lanzhou 42 Tage lang an den Handgelenken aufgehängt

Frau Liu Wanqin, in den 50ern, ist Angestellte der Fabrik für chemische Fasern der Stadt Lanzhou. Sie wurde im Jahre 2003 verhaftet und in die Gongjiawan Gehirnwäscheeinrichtung der Stadt Lanzhou gebracht. Die Gehirnwäscheeinrichtung ist auch als Umerziehungslager der Stadt Lanzhou bekannt.

Beginnend im September 2003 wurde Frau Liu in eine Einzelzelle gesperrt und 42 Tage lang mit den Handgelenken auf der Eisentür aufgehängt. Nachdem man sie herunter gelassen hatte, blieb sie immer noch in der Einzelzelle, die nichts weiter beinhaltete als eine Toilette. Ihre Gelenke waren blutig und voller Blasen und Pusteln. Als sie einmal wegen des schlimmen Schlafentzuges auf der Toilette einschlief, fiel sie zu Boden und verletzte sich ihr Gesicht. Die Narben davon kann man noch deutlich in ihrem Gesicht sehen. Doktor Chen, eine Frau aus der Klinik des Umerziehungslagers, stiftete die Belegschaft ihres Arbeitsplatzes, die für ihre Überwachung auserkoren waren, an, Nerven zerstörende Drogen in ihr Essen zu geben. Als Frau Liu erfuhr, dass Drogen in ihrem Essen sind, musste sie fast alles wegschmeißen, übrig blieb nur noch etwas Suppe. Danach stellten die Wachen lediglich ein Dampfbrötchen für eine Mahlzeit zur Verfügung. Außerdem erlaubten man ihr nicht, sich zu waschen.

Eines Tages legte der Polizist Chang Linke nach 22:00 Uhr Frau Liu Handschellen an, fesselte sie mit einem Seil und zerrte sie in den Keller, wo er sie folterte. Die Folter führte bei Frau Liu zu einem Nervenzusammenbruch. Danach sprach sie zusammenhanglose Dinge. Der Polizist Zhao Jian klebte ihr den Mund mit einem durchsichtigen Plastikband zu und wickelte es ihr mehrere Male um den Kopf. Als das Band herunter gerissen wurde, wurden auch sehr viele Haare mit ausgerissen.

Später fesselten die Polizisten Zhang Zhigang, Zhao Jian und Liu Xiaofeng Frau Liu und ließen sie mehrere Tage lang auf einem Eisenrahmen im Keller aufgehängt, nur zum Essen wurde sie herunter gelassen. Während der Pause für die Polizisten schlüpfte Frau Liu durch die Handschellen und versuchte, durch den Lüftungsschacht zu fliehen. Der Polizist Cui Lidong entdeckte sie, zog sie heraus und schlug gemeinsam mit Zhang Zhigang und Liu Xiaofeng so schlimm auf sie ein, bis sie das Bewusstsein verlor. Nachdem sie aufgewacht war, hängten sie die Polizisten für eine weitere Woche auf, bevor sie sie wieder in die Einzelzelle sperrten.

Danach wurde sie gefesselt und mehrere Male geschlagen. Zwei Personen von ihrem Arbeitsplatz mit den Nachnamen Jin und Xie, die ausgewählt wurden, sie in der Gehirnwäscheeinrichtung zu überwachen, schlugen mit einem Besen auf sie ein, drückten sie aufs Bett und rissen ihr die Haare aus. Später verurteilte man Frau Liu zu einer Haftstrafe.

2. 24 Stunden an den Handgelenken aufgehängt, Schläge, Zwangsarbeit

Im Oktober 2005 verteilte Frau Liu Informationsmaterial über Falun Gong und wurde von den Polizisten der Polizeistation in der Baiyin Straße der Stadt Lanzhou festgenommen und in die Gongjiawan Gehirnwäscheeinrichtung gebracht.

Zu dieser Zeit war es sehr kalt und sie war nur mit einem Sweater bekleidet. Die Wärter sperrten sie in eine Zelle ohne Heizung und hängten sie an den Handgelenken, die mit Handschellen auf ihren Rücken gefesselt waren, an einer Eisentür auf. Die Handschellen wurden nur für das Essen und für die Benutzung der Toilette aufgemacht. Sie litt einen halben Monat lang an dieser Tortur, bis ihre Füße anschwollen und eitrig wurden.

Innerhalb von wenigen Tagen, nachdem sie losgebunden worden war, überstellten sie die Autoritäten in das Heping Frauenzwangsarbeitslager in der Stadt Lanzhou.

Dort wurde Frau Liu jeden Tag von einem oder zwei Insassen streng überwacht und zu Zwangsarbeit gezwungen. Sie wurde geschlagen und beschimpft, wenn sie sich weigerte zu arbeiten. In dem Versuch, sie zum Aufgeben des Praktizierens von Falun Gong zu zwingen, schlugen die Wachen sie mit einem Stock und stifteten Insassen dazu an, sie aufzuhängen und zu schlagen, sodass ihr Gesicht entstellt wurde.

Nachdem ihre Haftzeit 2007 beendet war, wurde Frau Liu erneut in die Gongjiawan Gehirnwäscheeinrichtung gebracht. Auch dort hielt sie daran fest, Falun Gong weiter zu praktizieren. Später entließ man sie.

9. Juni 2010

Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/6/24/118137.html
Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://minghui.ca/mh/articles/2010/6/10/225161.html

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