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Australien: Praktizierende übergeben der neuen Premierministerin ein Petitionsschreiben bezüglich der Klage gegen Jiang Zemin

Am 25. Juni brachten Falun Gong-Praktizierende ein Petitionsschreiben in das Büro der neuen Premierministerin Julia Gillard. Dr. Lucy Zhao, die Vorsitzende des Falun Dafa-Vereins von New South Wales, übergab das Schreiben mit folgenden Aufforderungen an die Premierministerin:

1. Unterbinden Sie die Störungen des Ministers der Justizbehörde im Klageverfahren Frau Zhangs gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), wegen seiner Verbrechen der Folter und des Völkermords. Heben Sie die diplomatische Immunität auf, die der Außenminister Jiang Zemin gewährte.

2. Helfen Sie mit, die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh zu stoppen und fordern Sie die Freilassung der in China inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden.

Die Praktizierende Frau Zhang legte wegen der Angelegenheit der diplomatischen Immunität Einspruch ein. Am 28. Juni 2010 wird das Berufungsgericht von New South Wales darüber entscheiden, ob die diplomatische Immunität auf Jiang erweitert werden soll. Die Praktizierende Colleen May bestätigte den Einspruch.

Die Praktizierende Colleen May

Ein Ortsansässiger sagte: „Bei einer so schlimmen Verfolgung sollte die australische Regierung einem ehemaligen KPCh-Chef keine diplomatische Immunität gewähren. Ich hoffe, die Verfolgung kann so bald als möglich beendet werden.

Die Praktizierende Meiling Dai

Frau Meiling Dai war Zeugin, als Frau Zhang in China eingesperrt wurde: „Ich kehrte Ende 1999 nach China zurück und appellierte am Platz des Himmlischen Friedens. Wir hielten Transparente und praktizierten die Falun Gong Übungen. Die Polizei verhaftete uns. Ich war eine australische Staatsbürgerin und wurde mit Stöcken geschlagen. Ich wurde im gleichen Untersuchungsgefängnis eingesperrt wie Frau Zhang. Nachdem ich 23 Tage lang in einem Hungerstreik war, wurde ich freigelassen. Ich war insgesamt 45 Tage lang eingesperrt. Frau Zhang war acht Monate lang in Haft. Weil wir unsere Stimme für Falun Gong erhoben, wurden wir in China gefoltert. Ich hoffe, dass die australische Regierung Jiang keine diplomatische Immunität gewähren wird.

Der Praktizierende Quanchang Chen

Der 76-jährige Praktizierende Quanchang Chen fing im Januar 1997 mit dem Praktizieren von Falun Gong an. Er hatte hohen Blutdruck, eine Herzkrankheit und Herzrhythmusstörungen, bevor er mit dem Praktizieren anfing. Einen Monat danach waren diese Krankheiten verschwunden. Er erklärte: „Ich glaube an Falun Gong. Leider begann Jiang mit der Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999. Im August 2000 kehrte ich von Australien nach China zurück. Die Polizei verhaftete mich, als ich am Flughafen ankam und ich wurde zwei Jahre lang eingesperrt. Jetzt sind viele Falun Gong-Praktizierende in China eingesperrt. Falun Gong-Praktizierende sind gute Menschen und sollten nicht inhaftiert sein. Der Mörder Jiang Zemin sollte jedoch vor Gericht gestellt werden. Die Geschichte wird ihm keine diplomatische Immunität gewähren.“

Die Praktizierende Changzhi Yue, eine über 70 Jahre alte Ingenieurin, erzählte: „Ich war vier Jahre lang eingesperrt, als ich in China war. Ich wurde mehrmals gefoltert und überlebte glücklicherweise. Ich sah, wie ein Mädchen innerhalb von einem Tag zu Tode gefoltert wurde. Diese Verfolgung muss ein Ende haben. Jiang darf keine diplomatische Immunität gewährt werden. Die australische Regierung sollte helfen, dass das chinesische Volk frei wird. Jiang und andere Kriminelle bei dieser Verfolgung müssen vor Gericht gestellt werden.“

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