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Herausragende Lehrerin in der Psychiatrie verfolgt (Foto)

Mein Name ist Hu Keling und ich bin 46 Jahre alt. Ich war Lehrerin in der Beobachtungsstufe der Laixi Mittelschule in der Stadt Qingdao, Provinz Shandong. Weil ich Falun Gong praktizierte, wurde ich im Jahr 2002 verhaftet und in der Psychiatrie des zweiten Krankenhauses von Laixi eingesperrt. Man injizierte mir schädliche Medikamente und ich wurde beinahe psychotisch. Die Fingerknöchel an meinen beiden Händen sind immer noch vergrößert und verformt (siehe nachfolgendes Foto).

Die Fingerknöchel von Frau Hu haben sich durch Injektionen mit schädlichen Medikamenten vergrößert und verformt

Im Jahr 2002 war ich gezwungen mein Zuhause zu verlassen, um der ständigen Verfolgung zu entgehen. Am 23. September ging ich mit Meng Peihua, einer Falun Gong-Praktizierenden aus Nanfeng der Stadt Laixi, zum Jinan Frauengefängnis, um ihre 22-jährige Tochter zu besuchen, die zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war, weil sie Falun Gong praktizierte. Am Bahnhof von Jinan wurden wir eingesperrt, nachdem Polizisten uns befragt und herausgefunden hatten, dass wir Falun Gong-Praktizierende sind.

Am darauf folgenden Nachmittag holten uns Polizisten aus Laixi ab und brachten uns zur Qingdaolu Polizeistation. Ma Xuejun, der Büroleiter der Laixi Mittelschule, und Shao Jun, der Leiter des politischen Sicherheitsbüros des Laixi Polizeibüros, waren daran beteiligt. Meng Peihua wurde am zweiten Tag von der Hetoudian Polizeistation in Laixi nach Hause geschickt. Die Qingdaolu Polizeistation, die Schule und das „Büro 610” von Laixi versuchten, mich in das Wangchun Zwangsarbeitslager in der Stadt Zibo einzuweisen. Zhao Xinrong von der Qingdaolu Polizeistation, Ding Huijun, der stellvertretende Leiter des „Büro 610” von Laixi, Ma Xuejun sowie ein Fahrer von der Schule waren daran beteiligt.

Wegen meines schlechten Gesundheitszustands verweigerte das Arbeitslager meine Aufnahme und so wollten sie mich in die Gehirnwäsche-Einrichtung von Wangchun bringen. Aber auch dort wurde meine Aufnahme verweigert. Deshalb brachten sie mich in die Psychiatrie des zweiten Krankenhauses von Laixi. Ma Xuejun und Ding Huijun brachten mich in den vierten Stock und Ma Xuejun fälschte meine Unterschrift auf den Registrierungsunterlagen.

Zuo Wenhua ist die Leiterin der Psychiatrie. Weil ich nicht mit ihnen kooperierte, banden sie mich an ein Bett und injizierten mir unbekannte Medikamente. Eine Ärztin namens Zhang Wenhua war für mich verantwortlich.

Zur Einnahme und Injektion unbekannter Medikamente gezwungen

Jeden Tag wurde mein Blutdruck gemessen und man zwang mich zur Einnahme von Medikamenten. Wenn ich mich weigerte, band mich der Krankenpfleger Xu Ruiqiang an das Bett und zwangsernährte mich, wobei er mir die Nase zuhielt. Das flüssige Medikament war überall auf meinem Gesicht und in meinem Haar.

Alle paar Tage wurden mir unbekannte Medikamente injiziert. Wenn ich mich weigerte, mit ihnen zu kooperieren, schlugen und stießen mich der Pfleger Wang Bo und vier oder fünf andere Männer brutal zu Boden. Sie zogen mir die Hose aus und gaben mir Spritzen in mein Gesäß. Wang Bo band meine Arme mit einem langen Tuch fest, so dass ich mich nicht mehr bewegen konnte.

Aus Protest trat ich in einen Hungerstreik, woraufhin ich zwangsernährt wurde. Die Verfolger banden meine Hände und Füße an ein Bett und fixierten meinen Körper, indem sie ein Stück Stoff um meine Brust banden. Durch meine Nase führten sie einen Schlauch in meinen Magen ein. Um mich noch mehr zu foltern, bewegten der Pfleger Zhao Zhong und die Krankenschwester Hu Xueyan den Schlauch absichtlich in meinem Magen hin und her. Es war äußerst schmerzhaft und ich fühlte mich sehr übel und wollte mich übergeben. Danach beließen sie den Schlauch dort, so dass ich meinen Speichel nicht herunterschlucken konnte. Wenn ich selbst versuchte, den Schlauch herauszuziehen, führten sie auf brutale Weise einen noch dickeren Schlauch ein. Zhao Zhong sagte heftig: „Es gibt immer eine Methode, dich leiden zu lassen.“

Ich weiß nicht, was für Medikamente mir injiziert wurden. Nach einem Monat hatte ich meine Periode nicht mehr und es ging mir extrem schlecht. Meine Sehkraft wurde verschwommen und ich hatte ohne Grund permanent Angst.

Symptome einer Psychose nach der Verfolgung

Nach etwa drei Monaten im Krankenhaus durften mich meine Schwestern besuchen; sie weinten. Früher war ich sehr intelligent und geistreich gewesen, doch jetzt konnte ich nicht einmal stehen oder eine Unterhaltung führen. Meine Arme und Hände zitterten ständig. Meine Schwestern dachten, mir wäre kalt, doch das kam von der Schädigung durch die Medikamente.

Eine meiner Schwestern und ihr Mann gingen daraufhin oft zum „Büro 610”, um meine Freilassung zu erbitten. Am 29. Januar 2003 verließ ich schließlich mit der Hilfe meiner Verwandten die „Psychiatrie”, in die ich gesund eingewiesen worden war, doch die ich aufgrund der Medikamente beinahe psychotisch wieder verließ. Es ist beschämend, dass sie meine Verwandten noch dazu zwangen, für die Folter, die ich in dem Krankenhaus erlitten hatte, zu bezahlen.

Zur Zeit meiner Freilassung waren meine Glieder steif, meine Sehkraft verschwommen und ich fühlte mich taub und gefühllos. Mein Gesicht war weiß und dünn, meine Augen leblos, mein ganzer Körper zitterte und ich hatte vier Monate lang meine Periode nicht gehabt. Nach sechs Monaten waren meine Füße noch derart geschwollen, dass ich keine Schuhe tragen konnte. Alle meine Fingerknöchel sind noch heute vergrößert und verformt.

Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/7/5/118347.html

Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://www.minghui.org/mh/articles/2010/6/28/226111.html

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