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Taiwan: Die Verbrechen der Verfolgung durch Huang Huahua, dem Gouverneur der Provinz Guangdong, aufdecken

Huang Huahua, der Gouverneur der chinesischen Provinz Guangdong, wird am 16. August 2010 eine Delegation zum Besuch in Taiwan anführen. Da Guangdong eine der Provinzen ist, die Falun Gong brutal verfolgt hat, wies der taiwanische Falun Dafa-Verein darauf hin, dass rechtliche Schritte unternommen werden.

Praktizierende berichten von ihren Leiden auf Grund der Verfolgung in Guangdong

Frau Cheng Xi, die mit einem Taiwaner verheiratet ist, war fast vier Jahre lang im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 in Nanshan, Shenzhen, und im Frauengefängnis Guangzhou eingesperrt, weil sie im Januar 2002 CDs mit Informationen über Falun Gong an der Universität Shenzhen verteilt hatte. Sie wurde gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen. Mit mehr als zehn Verbrechern, die wegen Drogenhandel, Mord und Raub einsaßen, war sie eingesperrt. Zwei Häftlinge waren dazu eingeteilt, sie streng zu überwachen, sogar, wenn sie die Toilette aufsuchte. Eine der Gefängnisangestellten war einzig und allein für ihre Gehirnwäsche zuständig und zwang sie dazu, täglich mehrmals Videos anzusehen, auf denen Falun Gong verunglimpft wurde. Man zwang sie dazu, Erfahrungen niederzuschreiben und ihr Verständnis mitzuteilen. Sie wurde verhört und immer wieder gezwungen, die Gefängnisregeln auswendig aufzusagen. Sie berichtete: „Mein Denken wurde genauestens kontrolliert.“ Sie litt unter immensem Druck und ihre Haare wurden bald nach ihrer Einlieferung im Gefängnis grau.

Die Angehörigen von Cheng Xi wurden eingeschüchtert und man drohte ihrem Mann, dass ihre Gefängnisstrafzeit verlängert werden würde, wenn er ihre Gefangennahme publik machen würde. Auch ihre Geschwister wurden geängstigt und bedroht. Man zwang sie dazu, Cheng Xi zu bearbeiten, ihren Glauben aufzugeben. Ansonsten würde die Zukunft der Angehörigen nachteilig beeinflusst.

Frau Cheng Shihong, die in Taiwan verheiratet ist, wurde fast zwei Jahre lang im Sanshui Frauenzwangsarbeitslager in Fushan in der Provinz Guangdong eingesperrt, weil sie im Oktober 2002 auf der Rückfahrt vom Besuch bei Verwandten die wahren Hintergründe von Falun Gong bekannt machte.

Während ihrer Haft wurde Cheng Shihong brutal verprügelt, weil sie Gefängniswärter über die Verfolgung und die Fakten von Falun Gong informiert hatte. Sie musste ansehen, wie Gefängniswärter andere Falun Gong-Praktizierende verprügelten. Andere Häftlinge wurden von Wärtern dazu abgeordnet, Praktizierende zu überwachen und aufgestachelt, routinemäßig die Praktizierenden zu schlagen und zu misshandeln. Viele Praktizierende, die gefoltert wurden, kamen danach nicht mehr zurück. Sie sah, wie eine ältere um die sechzig Jahre alte Praktizierende in einem Eisenkäfig gefangen gehalten wurde, der so eng war, dass sie nicht stehen konnte, weil sie Falun Gong nicht abschwören wollte. Die Gefängniswärter entzogen ihr den Schlaf, schockten sie mit Elektrostöcken und verboten ihr den Besuch der Toilette.

Cheng Shihong sagte: „Die Häftlinge in den Arbeitslagern werden wie Sklaven behandelt. Sie müssen Tag und Nacht Weihnachtskerzen, Plastikblumen, gewebte Taschen usw. produzieren. Wenn sie es nicht gut machen, dann werden sie an den Handgelenken mit Handschellen aufgehängt und verprügelt. Als ich eingesperrt war, waren mehr als 50 Gefangene in einem Raum untergebracht, der knapp über zehn Quadratmeter groß war. Wegen der Raumknappheit mussten die Personen zum Schlafen Seite an Seite liegen. Oft war es unmöglich, einen Schlafplatz zu finden, wenn man von der Toilette zurückkam.“

Huang Huahua ist der Haupttäter der Verfolgung von Falun Gong in Guangdong

Auf der Grundlage von Informationen der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) wurde das „Büro 610“ auf jeder Ebene der Regierung von Guangzhou eingerichtet, als Huang Huahua Bürgermeister der Stadt war. Unter der Anleitung des „Büro 610“ verfolgten die Polizisten und anderen Behörden der Stadt Guangzhou Falun Gong-Praktizierende mit Gefangennahme, Haftstrafen in Arbeitslagern, gewaltsame Gehirnwäsche und Folter. Dies führte dazu, dass mehr als zehn Falun Gong-Praktizierende daran starben, so zum Beispiel Gao Xiangmin, Hao Runjuan und Luo Zhixiang.

Seitdem Huang Huahua im Jahr 2003 zum Gouverneur der Provinz Guangdong ernannt wurde, schürte er Hass gegen Falun Gong und leitete die Verfolgung von Falun Gong laut Regierungsberichten vom Februar 2004 und Januar 2005. So eskalierte die Verfolgung in Guangdong. Im Juli 2010 wurden in der Provinz Guangdong 75 Todesfälle von Praktizierenden aufgrund von Folter dokumentiert und von über2430 Verfolgungsfällen berichtet.

WOIPFG initiiert eine vollständige Untersuchung und fordert die Verfolger zur Beendigung auf

WOIPFG hat ein globales Beobachtungs- und Spurennachverfolgungssystem eingerichtet und untersucht täglich Verfolgungsfälle von Falun Gong, um sicher zu gehen, dass rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen unternommen werden können.

In Bezug auf den bevorstehenden Besuch von Huang Huahua sagte Chang Ching-his, der Direktor des taiwanischen Falun Dafa-Vereins: „Die Verfolgung von Falun Gong in der Provinz Guangdong ist sehr schwerwiegend. Wenn er kommt, müssen wir rechtliche Schritte unternehmen. Huang Huahua muss für die Verfolgung von Falun Gong in Guangdong zur Verantwortung gezogen werden.“

Herr Chiu Huang-chuan, Anwalt und stellvertretender Direktor der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (COIPFG), forderte die taiwanische Regierung zum Handeln und nicht zum Ignorieren der Verbrechen auf, wenn die Verfolgungstäter von Falun Gong nach Taiwan kommen. Er sagte: „Die Verfolger sind Verbrecher. Taiwan sollte sie nicht zum Besuch einladen. Wir rufen die Regierungsbeamten von Taiwan zu folgendem auf: Die Täter haben Blut an ihren Händen, warum schüttelt ihr sie? Wie kann man die Verbrechen der Verfolgung von Falun Gong und die Menschenrechtsverletzungen in China ignorieren?“

Im Oktober 2005 wurde Huang Huahua in Kanada bei Verbrechensanklagen genannt und in den USA bei Anklagen wegen Folter, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord.

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