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Kanada/Vancouver: David Matas spricht beim Internationalen Kongress der Transplantationsgemeinschaft

Beim jüngsten 23. Internationalen Kongress der Transplantationsgemeinschaft, der vom 15. bis 18. August in Vancouver, Kanada stattfand, hielt der kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas eine Rede mit dem Titel: „Ende des Missbrauchs von Organtransplantationen in China“. In seiner Rede rief Herr Matas die Besucher auf, dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China Beachtung zu schenken..

David Matas

Der 23. Internationale Kongress der Transplantationsgemeinschaft hatte zum Ziel, die wissenschaftliche und klinische Anwendung von Organtransplantationen weiter zu entwickeln und eine Anleitung über die ethnische Anwendung dieses Vorgehens zu liefern.

Herr Matas brachte gemeinsam mit David Kilgour, einem ehemaligen kanadischen Parlamentsmitglied und Staatssekretär (der Asien-Pazifik-Region), einen Bericht und ein Buch über die gesetzwidrige Organentnahme an gefangenen Falun Gong-Praktizierenden in China heraus. Der Bericht siehe: (http://organharvestinvestigation.net/)

Die kanadische Gemeinschaft für Transplantationen ist die erste Organisation dieser Art, die eine Richtlinie einführte als Anweisung für Ärzte für den Umgang mit Patienten, die wegen einer Transplantation in ein anderes Land reisen wollen. Die Richtlinie wurde erstellt aufgrund des Aufkommens von Transplantationstourismus auf der ganzen Welt. Sie wird von Menschenrechtsaktivisten gelobt, die den Organraub von unfreiwilligen und unschuldigen Opfern ablehnen.

Die Richtlinie wurde entwickelt aufgrund einer Anweisung aus einem früheren Treffen der Welt Gesundheitsversammlung, die seine Mitglieder aufrief, Mittel zu ergreifen, um die ärmsten und verletzlichsten Gruppen vom Transplantationstourismus und dem Verkauf von Gewebe und Organen zu schützen.

Die Richtlinie besagt, dass Patienten vor den ethnischen und medizinischen Gefahren, die mit dem Transplantationstourismus einhergehen, gewarnt werden sollen. Dies umfasst die Aushändigung von Informationen darüber, wie die Menschen, die ihre Organe verkaufen, ausgebeutet oder verletzt und dass einige Organe sogar gewaltsam entnommen werden.

„Die gesamte Industrie des Transplantationstourismus baut auf Geheimhaltung auf und macht es unmöglich herauszufinden, ob die Informationen über den Spender, die von den Organhändlern bereitgestellt werden, die [ihrerseits] jedoch von einem finanziellen Gewinn angeleitet werden, zutreffend sind“, heißt es in der Richtlinie.

Wenn ein Patient mit dem Organkauf fortfährt, gibt die neue Richtlinie den Ärzten das Recht, die medizinischen Aufzeichnungen oder Medikamente zu verweigern oder auch andere Maßnahmen zu ergreifen, die den Patienten unterstützen können, das erworbene Organ zu erhalten.

„Es gibt beachtliche Beweise dafür, dass illegale Transplantationen von Organen in einem unkontrollierten System ein signifikantes Risiko sowohl für den Empfänger als auch für den Spender darstellen. Deshalb mögen sich Ärzte dafür entscheiden, keine medizinischen Aufzeichnungen an Patienten rauszugeben, wenn sie annehmen, dass die Informationen bei einer illegalen Transplantation, die in einem unkontrollierten System durchgeführt wird, benutzt wird und dies ein signifikantes Risiko für den Patienten und den Organspender darstellt“, heißt es in der Richtlinie.

Herr Matas meint, dass sich die internationale Gemeinschaft gegen den Organraub aussprechen müsse und es vor kurzem einen Anstieg an Interesse hinsichtlich dieser Angelegenheit gegeben habe, da Menschenrechtsgruppen und andere aktiv geworden seien.

„Was wir sehen, ist eine immer größere Ablehnung der Beschaffung von Organen von Gefangenen.“

Letzte Woche rief Amnesty International alle Länder auf, den Einsatz von Organen von hingerichteten Gefangenen zu stoppen. Auf diese Weise separieren sie China, eine Praktik, die Amnesty seit 1993 dokumentiert hat.

Amnesty International sowie Führer von pharmazeutischen Firmen und andere Experten nahmen an dem Kongress teil.

Herr Matas führte eine der größten pharmazeutischen Firmen an, die auf den Aufruf von Amnesty geantwortet hatte, in China die Beteiligung an klinischen Versuchen von Anti-Abstoßungsdrogen, die benutzt werden, um das Immunsystem des Patienten an der Ablehnung des eingepflanzten Organs zu hindern, zu stoppen.

„Das ist sehr positiv."

Matas meinte, wenn ein Pharmakonzern heraustrete, würden andere folgen.

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