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Meine Reise nach Taiwan

Mein Kind, eine Falun Dafa-Praktizierende, hat selten andere Praktizierende getroffen. Sie wollte sehen, wie die Praktizierenden die Menschen über die Fakten der Verfolgung von Falun Gong aufklären und zusammen in der Gruppe die Übungen praktizieren – deshalb nahm ich sie mit nach Taiwan.

An unserem zweiten Tag in Taiwan besuchten wir das Palace Museum. Wir hielten nach Praktizierenden Ausschau. Es war ein heißer Sommertag. Meine Tochter war enttäuscht, dass wir nicht einem einzigen Praktizierenden begegneten. In diesem Augenblick kam eine Frau zu uns herüber und gab uns ein Buch. Es handelte sich um die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“. Ich nahm es sofort entgegen und bedankte mich bei ihr. Dann bemerkte ich, dass zu meiner Linken mehrere Praktizierende vor einem Transparent „Falun Dafa – Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ saßen und meditierten. An ihrer rechten Seite befanden sich verschiedene Plakate und Schautafeln mit Informationen über Falun Dafa und dessen Verfolgung. Auch ein Tisch mit Informationsmaterialien stand dort und ein kleiner Lautsprecher informierte über Falun Dafa und die Verfolgung in China. Es war nicht leicht, dort an einem heißen Sommertag zu sitzen. Ich ging als Touristin auf die Praktizierenden zu und unterhielt mich mit ihnen. Meine Tochter nahm die Informationsmaterialien an und sagte: „In einer freien Gesellschaft ist mir erlaubt, Flyer anzunehmen.“ Ich wünschte mir, dass auch andere chinesische Touristen kommen würden, um die Plakate zu lesen und die Materialien von dem Tisch zu nehmen.

Falun Gong-Praktizierende meditieren vor dem Palace Museum

Um 14:00 Uhr besuchten wir den Yehliu Geopark. Als wir aus dem Bus ausstiegen, sahen wir die Schautafeln der Falun Gong-Praktizierenden. Eine Praktizierende mit einem Abzeichen „Das chinesische kommunistische Regime sollte die Verfolgung von Falun Gong beenden“ auf ihrer Brust las in der Sonne das „Zhuan Falun“ (Hauptwerk von Falun Gong). Ich war sehr bewegt. In China hatte ich an vielen Aktivitäten zur Aufklärung über die wahren Umstände teilgenommen. Doch aufgrund meines Eigensinns nach Bequemlichkeit war ich nur selten zum morgendlichen Üben in der Gruppe gegangen. Mir war nicht länger nach Sightseeing zumute. Ich holte meinen MP3-Spieler heraus und hörte mir den Vortrag des Meisters an. Ich sah mehrere Praktizierende vor einem Geschäft mit einheimische Waren aufrichtige Gedanken aussenden und machte Fotos von diesem kostbaren Augenblick.

Schautafeln vor dem Yehliu Geopark

Um 17:00 Uhr kamen wir an der Sun Yat Sen Gedenkhalle an. Ich vernahm vertraute Musik und sah ein Dutzend Praktizierende in gelben T-Shirts mit der Aufschrift „Falun Dafa – Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht”, die die sitzende Meditation praktizierten. Meine Tochter machte Fotos von ihnen und andere Touristen folgten ihrem Beispiel. Eine junge Praktizierende kam auf mich zu und ich lächelte sie an. Sie fragte mich, ob ich eine Praktizierende sei und ich bejahte. Sie sagte: „Lasst uns gemeinsam voranschreiten und dem Meister folgen, um zu unserem Ursprung zurückzukehren.“ Ich erzählte ihr, dass die Praktizierenden in China es sehr gut machen würden. In diesem Augenblick fiel mir die Mittelschülerin ein, die während unserer Reise mit meiner Tochter zusammen gewesen und die noch nicht aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ausgetreten war. Ich erzählte ihr von Falun Dafa und von der Verfolgung und sie trat mit dem Namen Dazhi aus der Partei aus.

Auf unserem Weg zurück zum Bus sahen wir noch mehr Transparente, Schautafeln und Informationsmaterialien. Ich nutzte die Schautafeln, um der Schülerin, die gerade aus der KPCh ausgetreten war, weitere Tatsachen zu erklären.

Die Praktizierenden praktizieren die Übungen vor der Sun Yat Sen Gedenkhalle

Später gingen wir zum Gebäude 101, wo es ebenfalls viele Praktizierende gab, die die Verfolgung aufdeckten. Gegenüber dem Haupteingang sah ich große Transparente mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“. Es war 18:00 Uhr und die Praktizierenden setzten sich nieder, um aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich hörte einen Touristen sagen: „Falun Gong ist wirklich großartig!“

Schautafel vor dem Gebäude 101

Am fünften Tag fuhren wir an die Südspitze Taiwans – nach Kenting, um uns den Oluanpi Leuchtturm anzusehen. Wie bisher sah ich auch hier das vertraute Bild von Praktizierenden in gelber Kleidung, die die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung aufklärten. Die Praktizierenden gingen auf die chinesischen Touristen zu, wenn diese sich nicht in einer großen Gruppe befanden, und sprachen mit ihnen über den Austritt aus der KPCh. Wenn ich sie mit einem Stück Papier in der Hand, auf dem ein Name stand, wiederkommen sah, wusste ich, dass ein wertvolles Lebewesen gerettet worden war.

Die Praktizierenden informieren im Kenting Nationalpark über die Fakten der Verfolgung

Als wir am Nachmittag zum ehemaligen britischen Konsulat von Takao gingen, sah ich die erstaunlichste Szene. Am Eingang stand ein Auto mit Transparenten darauf; auf den Transparenten war zu lesen „Die KPCh wird vernichtet“ und „Unterstützt die 78 Millionen Menschen, die aus der KPCh ausgetreten sind“. Auf dem Autodach befanden sich drei Lautsprecher, mit denen die Praktizierenden den Hintergrund von Falun Dafa verbreiteten. Es gab eine Wand, die bedeckt war mit Transparenten mit Informationen über die Verfolgung. Als ich die Treppe hinaufging, kam ich auf eine Plattform und sah weitere Schautafeln und einen Praktizierenden, der Flyer verteilte. Aus einem Lautsprecher hörte man das Musikstück „Pudu”. Ein junger Falun Gong-Praktizierender gab mir eine DVD mit der Shen Yun-Aufführung 2006. Ich sprach mit dem Praktizierenden und nahm die DVD an. Ich fand es nicht richtig, dass die DVDs mit der Shen Yun-Aufführung in Taiwan ausgehändigt wurden, weil die Minghui-Website bekannt gegeben hatte, dass diese DVDs nur in China zu verteilen seien. In China ist bereits die DVD aus demm Jahre 2010 in Umlauf.

Informationsmaterialien vor dem ehemaligen britischen Konsulat von Takao

Am sechsten Tag kehrte ich nach China zurück. Als ich wieder an meinem Arbeitsplatz war, erzählte ich von meiner Reise nach Taiwan. Ich nahm die Gelegenheit wahr, um meine neuen Kollegen über die Hintergründe aufzuklären.

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