Provinz Heilongjiang: Falun Gong-Praktizierende Zhang Lihua aus Harbin illegal zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Frau Zhang Lihua ist eine Falun Gong-Praktizierende aus dem Bezirk Acheng, Stadt Harbin, Provinz Heilongjiang. Am 24. März 2011 wurde sie illegal zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Frau Zhang hat derzeit auf höherer Ebene bei Gericht Berufung eingelegt.

Am 26. September 2010 wurden Frau Zhang Lihua und ihr Sohn Cui Changsheng von Polizeibeamten aus der Staatssicherheit in Harbin und dem Bezirk Acheng, sowie aus der Jincheng Polizeiabteilung verhaftet. Frau Zhang inhaftierten sie in der zweiten Untersuchungshaftanstalt im Bezirk Daoli, Harbin. Ihren Sohn inhaftierten sie in der ersten Untersuchungshaftanstalt von Acheng. Ihre Familieangehörigen dürfen sie nicht besuchen.

Frau Zhang wurde von Sun Fengwen aus der Staatssicherheit Acheng verhört. Der Fall wurde später Zheng Yiming von der Voruntersuchungsabteilung der Polizei in Acheng übertragen. Am 10. Oktober 2010 wurde Frau Zhang von der Acheng Polizeiabteilung grundlos der „Untergrabung des Gesetzesvollzugs” bezichtigt und inhaftiert. Sie wurde wieder wegen der gleichen Vorwürfe am 5. November 2010 verhaftet. Am 22. Februar 2011 verhandelte das Bezirksgericht Acheng gegen Fau Zhang. Am 23. März 2011 verurteilte das Gericht Frau Zhang Lihua illegal zu sechs Jahren Gefängnis.

Um Zhang Lihua und ihren Sohn zu retten, vermietete der Ehemann von Frau Zhang in diesem Zeitraum sein Haus und finanzierte mit den Mieteinnahmen einen Rechtsanwalt. Er selbst hatte während dieser Zeit ohne festen Wohnsitz.

Frau Zhang reichte eine Beschwerde gegen die illegale Verurteilung ein, in der sie darauf hinweist, dass die freie Religionsausübung und die Freiheit des Glaubens durch die Verfassung geschützt sind. Sie hält an ihrer Unschuld fest und glaubt, dass sie nur angeklagt wurde, weil sie an Falun Gong und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glaubt. Sie beantragt die bedingungslose Freilassung. Sie beantragt auch Ausgleichszahlungen nach dem Staatsausgleichsgesetz, so dass ihre legitimen Rechte und Interessen wieder hergestellt werden.

Frau Zhang schrieb in ihrer Beschwerde: „Die Menschen folgen dem himmlischen Prinzip, dass Gutes mit Gutem belohnt und Böses mit Bösem beglichen wird und halten damit die menschliche Moral auf einer gewissen Ebene aufrecht. Diese politische Unterdrückung von Falun Gong führt zu falschen Beschuldigungen, zu Unheil und Streit, zum Zusammenbruch menschlicher Moral, zu Korruption, Betrug und Prostitution. Jeder ist ein Opfer. Deshalb ist die Verfolgung von Falun Gong eine nationale Katastrophe und die größte Ungerechtigkeit in der menschlichen Geschichte.“

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/04/18/124477.html

Chinesische Version:
http://minghui.ca/mh/articles/2011/4/9/238774.html

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