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Drei grundsätzliche Richtlinien und fünf feste Tugenden für die Harmonie zwischen Ehemann und Ehefrau

Nach dem Konfuzianismus muss man, um die Sozialordnung aufrecht zu erhalten, den drei grundsätzlichen Richtlinien (der Herrscher leitet die Staatsangehörigen, der Vater leitet den Sohn und der Ehemann leitet die Ehefrau) und den fünf ständigen Tugenden (Güte, Rechtschaffenheit, Anstand, Wissen und Aufrichtigkeit) folgen. Genauer gesagt, die Familie ist der Grundpfeiler einer jeden Gesellschaft. Darum ist Harmonie zwischen Ehemann und Ehefrau entscheidend für das Erreichen von sozialer Stabilität.

Ein trautes Heim

Es gibt ein Sprichwort: „Ein einsames Yin wächst nicht und ein einzelnes Yang gedeiht nicht“. Mit anderen Worten, Yin und Yang sind ineinandergreifend und beide sind Teil eines dynamischen Systems. Heirat zwischen einer Frau und einem Mann kennzeichnet die Heiligkeit, Unverletzlichkeit der Beziehung zwischen zwei komplementären Gegensätzen, um neue Generationen zu schaffen, die es der Menschheit erlauben, zu überleben und zu blühen.

Entsprechend der traditionellen moralischen Prinzipien, erfordert eine legitime Heirat das Arrangement eines Ehestifters, der Zustimmung der Eltern und den Segen des Himmels. Erforderlich sind auch gewisse Formalitäten der Trauzeremonie, wobei die Jungverheirateten vor unterschiedlichen Instanzen Kotau machen (knien und so tief verbeugen, dass der Kopf den Boden berührt, um ultimative Verehrung zu zeigen): Zuerst zu Himmel und Erde, dann zu ihren geachteten Eltern und letztlich zueinander. Nur wenn ein Mann und eine Frau auf diese Weise heiraten, wird ihre neu gegründete Familie eine solide Grundlage haben, auf der sie als eine Säule der Gesellschaft wächst.

Das daoistische Prinzip der Einheit von Himmel und Mensch bedeutet, dass der Ehemann in einer Familie Yang und die Ehefrau Yin ist. Er ist zuständig für die externen Haushaltsangelegenheiten und sie für die internen Dinge. Er arbeitet intensiv, um seine Familie zu unterstützen und sie ist bestrebt, eine verständnisvolle Ehefrau und liebende Mutter zu sein. Sie schafft einen heiligen Ort, an den er sich, egal ob er fern ist oder nah, immer sehnt, zurückzukehren.

Beide wissen, dass es eine Schicksalsbestimmung ist, die sie zusammenbringt und so haben sie eine tiefe Wertschätzung, Dankbarkeit füreinander. Er ist mannhaft, wachsam und dominant, während sie feminin, entspannt und gehorsam ist. Trotz der Unterschiede wissen sie beide tolerant zu sein und nehmen Rücksicht aufeinander. Aufgebaut auf gegenseitigem Respekt ist ihre Ehe unzerstörbar, ihr Heim ist herzlich und einladend und ihr Leben farbenreich und harmonisch.

Die drei grundsätzlichen Richtlinien und die fünf festen Tugenden sind die Moralstandards, die uns unsere Vorfahren überlieferten, um uns zu helfen, die familiäre und soziale Ordnung aufrecht zu erhalten. Diese Standards stimmen mit den universellen Prinzipien überein und sind von Gottheiten und Buddhas gesegnet. Während 5000 Jahren chinesischer Geschichte konnten jene, die diesen Standards folgten, glückliche, wohlhabende und tugendhafte Familien gründen. Bei denen, die diese Standards verletzten, verschwand ihr Wohlstand und ihre Familien wurden kleiner.

In der menschlichen Welt bestehen immerhin Daos und Dämonen nebeneinander, Gutes und Böses gehen Hand in Hand. Genau wie ein Sprichwort besagt, Familien, die Güte praktizieren, haben viel Glück, das sie ihren zukünftigen Generationen hinterlassen, wohingegen jene, die Übeltaten begehen, ihren Nachkommen endlose Vergeltung hinterlassen.

Moralstandards, ein essentieller Teil in der vom Himmel geschenkten traditionellen Kultur, sind die Grundlage menschlicher Zivilisation. Als solche, sollte die Menschheit mit den Arrangements der Natur übereinstimmen und sich dementsprechend verhalten. Wie die Vorfahren der Gesellschaft, sollte jede Familie ihr gesundes Wachstum sicherstellen und eine zukunftsfähige Existenz bewahren. Unter Beachtung der Moralstandards werden Ehemann und Ehefrau inmitten der chaotischen profanen Welt ruhig bleiben, einander erfreuen und ein langes Leben führen können.

Eine Grabstätte des Elends

Seitdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) vor mehr als 60 Jahren an die Macht kam, hat sie den kommunistischen Geist und die moderne Wissenschaft, die sie aus der westlichen Welt importierte, angebetet. Um ihre Kontrolle zu stärken, hat die KPCh die traditionellen ethischen Standards und die Prinzipien von Einheit zwischen Himmel und Mensch (welches die Grundlage von fortschrittlicher antiker Wissenschaft ist) vollständig aufgegeben und gleichzeitig das chinesische Volk mit Gehirnwäsche zum Atheismus gebracht. Der Verlust eines aufrichtigen Glaubens an Gottheiten und Buddhas führte schließlich zur Zerstörung der moralischen Grundlage, auf der Familien und die Gesellschaft wachsen und blühen sollten.

In den Jahren von 1966 bis 1976 fand die Kulturrevolution statt, die die Frauen in die Gesellschaft schob und sie auf die politische Bühne drängte. Diesen „befreiten“ Frauen wurde gesagt, sie wären den Männern gleich und sie wurden ermutigt, politische Gefechte an der Seite ihrer männlichen Ebenbilder zu führen. Mit der Zeit wurden sowohl Männer als auch Frauen unabsichtlich neutralisiert. Männer wurden weniger mannhaft und Frauen weniger feminin. Insbesondere Frauen mussten mehr Lasten schultern. Sie gingen außerhalb der Familie arbeiten, waren jedoch hauptsächlich verantwortlich für die Hausarbeit, die Kindererziehung und die Versorgung der betagten Eltern.

Aufgrund des Ungleichgewichts mündeten viele Familien in Konflikten und wurden instabil. Die sogenannte „ökonomische Reform“, die in den späten 70er Jahren startete, setzte das chinesische Volk noch weiter verdrehten externen Faktoren aus und führte in ihr sinnloses Streben nach sexueller Freiheit. Viele Familien waren daraufhin in der Gefahr des Zerfalles und die Grundlage der Gesellschaft wurde erschüttert. Eine Katastrophe nach der anderen traf deswegen danach das Land China.

Ein Sprichwort lautet: "Ein Mensch, der nicht Recht von Unrecht unterscheiden kann, wird Dämonen einladen." Heutzutage glauben viele Menschen in China nicht, dass Gutes und Böses auf Vergeltung trifft und sie werden Opfer des kommunistischen Geistes. Ihre moralische Grundlage ist beinahe zerfallen. Diese Männer und Frauen, die freiwillig ihr wahres Selbst und auch ihre Seelen aufgeben, sind nichts anderes, als wandelnde Leichname oder Bestien. Sie verringern ihre Wachsamkeit und setzen ihrem schamlosen Verhalten keinerlei Grenzen. Sie sind promiskuitiv in ihrem Streben nach sexueller Freiheit und schrecken auch bei ihrer Suche nach Befriedigung, ihres unstillbaren Hungers nach materiellen Interessen, vor Nichts zurück. Im Land von Anstand treiben sie in die Sittenlosigkeit.

Im heutigen China kann man keine Spur von traditioneller chinesischer Kultur oder, die daraus abgeleitete, Reinheit mehr entdecken. Der Zusammenbruch der Moral und das Trachten nach sexueller Freiheit und egoistischer Interessen sind der fundamentale Grund, der zu der Dharma-Endzeit führte. Mittlerweile hat die moderne Wissenschaft alle Annehmlichkeiten für die Menschen geliefert, um nach Genusssucht zu streben. Viele Menschen haben keinerlei Vorbehalte mehr beim Einsatz irgendwelcher zur Verfügung stehenden Mittel, um ihre materiellen Interessen und ihr (hedonistisches) genussorientiertes Vergnügen zu maximieren. Am Ende wird die Wissenschaft zum Auslöser, der die Menschheit in die Verdorbenheit und Entwicklung zur Zerstörung treibt.

Im heutigen China gibt es unter jungen Leuten eine sogenannte populäre Regel „zwei haben und zwei nicht haben“, wenn es darum geht, einen Ehepartner zu suchen. Nämlich, sie wollen, dass ihre Partner ein Haus und einen Wagen haben, jedoch keine Mutter und keinen Vater, um die man sich kümmern muss. Solch ein Standard geht völlig gegen die Absicht zu heiraten, um Nachwuchs hervorzubringen. Viele Männer und Frauen leben zuerst unverheiratet zusammen. Prostitution ist eine öffentliche, professionelle und marktfähige Karriere geworden. Außereheliche Affären sind grassierend, wobei viele Ehemänner ein, zwei oder noch mehr Herrinnen haben. Scheidung scheint eine Marotte zu sein und niemand denkt, mit Homosexualität sei irgendetwas falsch.

Der Mangel an aufrichtigem Glauben und die Bereitschaft, bergab zu gehen, haben zum Verfall der Gesellschaft und der Familie geführt. Im Durchschnitt gibt es in China jeden Tag mehr als 2.000 Scheidungen. Das Streben nach sexueller Freiheit hat ihren Tribut unter den Beteiligten gefordert. Sexuell übertragene Krankheiten breiten sich in manchen Regionen rasch aus. Promiskuitive Menschen (Menschen, die häufig ihren Partner wechseln) haben ihre Begabungen und Vitalität eingebüßt. Sie werden depressiv und leiden unter einer geschwächten Gesundheit. Manche sterben sogar jung oder haben Schwierigkeiten, die nächste Generation zu empfangen. Sogar bei jenen, die tatsächlich Erben produzieren können, werden ihre Kinder oft mit allen Formen von Gesundheitsproblemen geboren. Dies ist ein besorgniserregendes Phänomen, das die Zukunft (unserer chinesischen Nation) gefährdet.

Die Geschichte hat bewiesen, dass das Ignorieren moralischer Prinzipien zu einer Zerstörung der Familien führen wird, den Bausteinen, auf denen die ganze Gesellschaft ruht. Von diesem Irrgarten verschmutzte Menschen erkennen nicht, dass dies der kommunistische Geist ist, der versucht, die Menschheit auf der Grundlage der Gesellschaft aufzulöschen. Die KPCh erwürgt wahnhaft die Seele unserer Nation und knüpft die verlorenen Männer und Frauen eng an ihre Kampfvehikel, die in Richtung Hölle steuern. Jedoch, die verlorenen Seelen unterstützen immer noch die KPCh, die den Absturz in den Abgrund beschleunigt.

Die Freisetzung der Dämonnatur der Menschen hat den kaskadenartigen Effekt, den Zerfall der Familien und schließlich der ganzen Gesellschaft zu bewirken. Viele Familien werden einfach zu einer Formalität, ohne dass eine wirkliche Ehe zwischen Mann und Frau existiert. Ein einstmals trautes Heim wird stattdessen zu einer Grabstätte von Elend, in der ihr Geist und ihre Seelen begraben sind.

Familien sind die Grundpfeiler der Gesellschaft. Wenn es keine Grundpfeiler gibt, gibt es da noch Hoffnung für den Rest der Gesellschaft? Wenn sich alle Länder der Welt auf diese Weise verändern, wird diese Erde schlecht werden, wie ein verfaulter Apfel. Wo ist der Ausweg für die Menschen? Gibt es eine Hoffnung?

Drei grundsätzliche Richtlinien und fünf feste Tugenden für die Gewährleistung von Harmonie zwischen Ehemann und Ehefrau

Die Existenz und der Fortschritt der Menschheit werden von den Gesetzen der Natur bestimmt und alles ist vom Himmel vorarrangiert. Ein Mann und eine Frau werden niemals heiraten, wenn es für sie nicht bestimmt ist, Ehemann und Ehefrau zu werden. Ganz gleich, wie man seinen Partner findet, ob durch eigenes Bemühen, Einfluss durch andere Menschen oder arrangiert durch die Eltern, er oder sie wird mit ebenderselben Person zusammenkommen, wenn es dafür eine Schicksalsverbindung als Ehemann und Ehefrau gibt. Für Erfolg oder Misserfolg spielen die Tugend und das Karma, das die beiden in ihren früheren Leben angesammelt haben, eine Rolle.

Zusätzlich zu Liebe und Zuneigung gibt es noch die Bedeutung der Verpflichtung, die ein Ehemann und eine Ehefrau füreinander haben. Wir sollten dankbar sein für eine solche Verpflichtung, die vom Himmel verliehen wurde. Der Mann sollte für die Frau Verantwortung tragen, die ihm ihr ganzes Leben anvertraut hat. Die Frau andererseits sollte ihrem Mann gegenüber fürsorglich sein. Während der endlosen Reinkarnationen kann niemand Ruhm und materielle Interessen mitbringen, doch Tugend und Karma werden immer übertragen.

Das größte Übel unter allen schlimmen Dingen auf der Welt ist die Promiskuität, die riesiges Karma ansammelt. Sobald man promisk (sexuell freizügig) wird, wird sein oder ihr Glück verringert und er oder sie wird eventuell den Nachkommen nur noch Karma hinterlassen. Die eigenen Gedanken jedoch bestimmen das eigene Verhalten. Es wäre von unschätzbarem Wert, wenn man seine schlechten Gedanken bändigen könnte und aufhören würde, schlechte Dinge zu tun.

Ich möchte all jene warnen, die in dieser chaotischen Welt einfach allem folgen, sollten ihre schlechten Gedanken aufgeben. Wenn sie weiterhin gegen die himmlischen Prinzipien verstoßen und nach sexueller Freiheit trachten, werden sie früher oder später eleminiert werden. Ich hoffe diejenigen, die vom Weg abgekommen sind, können ihre Moral wieder erhöhen und für sich selbst und folgende Generationen Tugend ansammeln. Ich empfehle ihnen, den vom Himmel geschenkten moralischen Standards zu folgen und die Chance, ein erneuertes Leben zu leben, wertzuschätzen.

Es ist meine Meinung, dass wir die drei grundsätzlichen Richtlinien und die fünf festen Tugenden bekräftigen müssen, um mitzuhelfen, die Familien zu sanieren und zu stärken. Nur wenn jeder Baustein wieder gesund wird, kann die ganze Gesellschaft ihre dauerhafte Hoffnung wieder gewinnen. Im Grunde genommen sind die Familien die Stärke unserer Nation.

Quelle:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/10/1/128435.html

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