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Kanada: David Matas spricht über das neue Buch „State Organs“ – Bürger in Winnipeg schockiert vom Organraub

Am 30. August gab der kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas im Buchladen McNally Robinson in Winnipeg eine Signierstunde für sein neues Buch „State Organs“, das er zusammen mit Dr. Torsten Trey herausgegeben hat.

 

Herr Matas spricht bei der Signierstunde

Aviva Goldberg, eine Organtransplantationschirurgin aus Winnipeg, moderierte die Signierstunde. Dr. Goldberg berichtete, dass sie als Nierentransplantationsärztin geschockt gewesen sei, als sie über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China erfahren habe.

Seit 2006 untersuchen David Matas und David Kilgour, ein ehemaliger kanadischer Diplomat, den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China. Im Jahr 2009 veröffentlichten sie das Buch „Blutige Ernte“, in dem sie Beweise für den Organraub in China auflisteten.

Im Juli 2012 gaben David Matas und Dr. Torsten Trey, Gründungsmitglied und geschäftsführender Direktor von „Doctors Against Forced Organ Harvesting“, zusammen das neue Buch „State Organs“ heraus. Nach der Beschreibung des Buches von McNally Robinson kommt die „Anzahl der Organtransplantationen Chinas gleich nach den Vereinigten Staaten auf Platz zwei. Anders als in allen anderen Ländern stammen nahezu alle Organe für Transplantationen von Gefangenen. Viele dieser Gefangenen sind politische Gefangene. Das Töten von Gefangenen ihrer Organe wegen ist ein ganz klarer Bruch der meisten grundlegenden medizinischen Ethiken. ‚State Organs‘ untersucht die Beteiligung der chinesischen Staatsinstitutionen bei dieses Missbrauch. Das Buch ist eine Sammlung mit Texten von Autoren aus vier Kontinenten, die ihre Ansichten und Einblicke in Bezug auf die Methoden zur Bekämpfung dieses Missbrauchs darlegen. ‚State Organs‘ will den Leser informieren und hofft, eine Veränderung in China zu bewirken, so dass dieser Missbrauch endet.“

Bei der Signierstunde gab Herr Matas als Zweck zur Veröffentlichung dieses Buches an, die Menschenrechtslage in China verbessern zu helfen. Er hoffe, dass die internationale Gemeinschaft bald handeln werde. Er erwähnte, dass in Israel seit April 2012 Organtransplantationen im Ausland nicht mehr von der Krankenversicherung bezahlt werden.

Eine Kanadierin fragte, warum die Chinesen erlauben, dass etwas geschieht, was man sich in Kanada so schwer vorstellen kann. Herr Matas antwortete, dass das chinesische Regime seit 1999 falsche Propaganda gegen Falun Gong vorangetrieben habe und versuchte Hass gegen Falun Gong-Praktizierende zu schüren. Eine der Auswirkungen ist, dass die Polizisten und Ärzte, die am Raub und der Transplantation von Organen beteiligt sind, die Falun Gong-Praktizierenden nicht als Menschen behandeln. Ein Falun Gong-Praktizierender habe ihm erzählt, dass ein Polizist während seiner rechtswidrigen Haftzeit im Gefängnis zu ihm sagte: „Ich denke nicht, dass du ein Mensch bist, deshalb kann ich mit dir machen, was ich will.“ Herr Matas wies auch darauf hin, dass die meisten Menschen in China nichts über den Organraub wissen. Somit lässt die Informationsblockade die Tragödie in China andauern.

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