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Dänemark: Falun Gong beim riesigen multikulturellen Festival in Kopenhagen

Über fünf Millionen Menschen lockte es am 1. und 2. September 2012 zum jährlichen, multikulturellen Festival in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Falun Gong Praktizierende in Dänemark nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil, um den traditionellen, chinesischen Kultivierungsweg Falun Gong (Falun Dafa) vorzustellen.

Das multikulturelle Festival ist eine große Bürgerveranstaltung in Dänemark, welche zum Ziel hat, Kopenhagens Bild der Gleichstellung aller Rassen und Volksgruppen zu verstärken. Freiwillige, Darsteller und Künstler von 85 dänischen Organisationen, beteiligten sich an der Veranstaltung und repräsentierten kulturelle Hintergründe aus aller Welt. Es gab verschiedene Aufführungen, Volkstänze, Konzerte, Fußball und andere Spiele. Um die Stadt als Zentrum der nordischen Küche zu präsentieren, wurden entlang der Straßen auch 25 Restaurantstände aufgebaut, in denen Kochkunst aus der ganzen Welt dargeboten wurde.

Zum Auftakt des Festivals gab es am Morgen des 1. September eine zwanglose, fröhliche Parade. Verschiedene Kapellen und bunte Luftballons führten den Umzug an. Der Block der Falun Gong-Praktizierenden war auch ziemlich vorne dabei. Praktizierende trugen Banner mit Aufschriften in dänischer, englischer und chinesischer Sprache, wie „Falun Dafa ist gut!“ und „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut!“ Sie verteilten auch informative Flyer an die Zuschauer.

Falun Dafa-Praktizierende in Kopenhagen bei der Parade des jährlichen multikulturellen Festivals

Nach der Parade stellten die Praktizierenden einen Informationsstand auf und führten die Falun Gong Übungen vor. Obwohl der Nahbereich sehr lärmerfüllt war, strahlte der Falun Gong Stand eine gewisse Friedlichkeit und Ruhe aus, was für viele Passanten sehr attraktiv war. Die Praktizierenden erklärten den Menschen, dass Falun Gong seinen Ursprung in China habe und mittlerweile in über 100 Ländern weltweit praktiziert wird, und dass Falun Gong trotz der zahlreichen gesundheitlichen Vorteile in China vom kommunistischen Regime verfolgt wird; die Verfolgung dauert bereits 13 Jahre an, ist menschenrechtsverachtend und brutal. Nachdenklich betrachteten die Menschen die schockierenden Bilder, auf denen die Verfolgung dargestellt war. Ein Herr aus Albanien sagte, er wisse, wie niederträchtig die kommunistischen Herrscher sein können, da auch die Menschen in Albanien in großem Maße unter der kommunistischen Herrschaft gelitten haben.

Nachdem eine aus Afrika stammende Englischlehrerin den Informationsflyer gelesen hatte, war sie sofort bereit, die ausliegende Petition zu unterschreiben, mit der das Ende der Verfolgung gefordert wird. Sie empörte sich: „Wie kann so eine friedliche Kultivierungspraktik von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) so brutal verfolgt werden? Das ist ja unglaublich!“ Sie fügte noch an, sie werde die Informationen ihren Schülern weitervermitteln.

Viele Menschen unterhielten sich mit den Praktizierenden und unterschrieben die Petition zur Unterstützung von Falun Gong und zur Beendigung der Verfolgung.

Viele Menschen unterschreiben die Petition mit dem Aufruf zur Beendigung der Verfolgung in China

Praktizierende sprechen mit den Menschen über Falun Gong

Viele Menschen verweilten, um den Praktizierenden bei der Demonstration der sanften Falun Gong Übungen zuzuschauen, wobei manche versuchten, die Übungen an Ort und Stelle zu lernen, indem sie die Bewegungen der Praktizierenden nachmachten. Manche Menschen baten um zusätzliche Informationen und freuten sich zu hören, dass sie diese kostenlos lernen können. Viele äußerten ihr Interesse, den nahegelegenen Übungsplatz aufzusuchen.

Als sie hörten, dass Falun Gong außer der physischen Gesundheit auch die moralische Erhöhung fördert, kaufte eine Dame sofort das Einführungsbuch Falun Gong und das Hauptwerk Zhuan Falun.

Ermutigt durch ihre Eltern, setzte sich eine Gruppe Kinder mit den Praktizierenden hin, um im Sitzen die Meditationsübung zu lernen. Ein Junge konnte ganz leicht die Doppellotusposition einnehmen, bei der beide Beine gekreuzt werden, er hörte sehr aufmerksam den Anweisungen der Praktizierenden zu. Ein anderer Junge tat sich beim Überkreuzen der Beine sichtlich schwer, versuchte es aber immer wieder; eine Praktizierende sagte zu ihm, er solle dies leicht nehmen und einfach zuerst die Handbewegungen lernen.

Eine Kindergruppe beim Lernen der Sitzmeditation

Ein älterer westlicher Herr, der in der Förderung der Menschenrechte engagiert ist, kam in den beiden Tagen immer wieder zum Falun Gong Stand und sprach mit Praktizierenden. Als er erfuhr, dass in China friedliche Menschen verfolgt werden, hatte er den Wunsch, etwas zu unternehmen. Er sagte, er werde die internationalen Verbindungen seiner Organisation nutzen, um zu helfen, die Verfolgung zu stoppen.

Ein junger Chinese, der sich gegenwärtig in Dänemark aufhält, kam ebenfalls zum Stand der Falun Gong Praktizierenden. Im Laufe der Unterhaltung stellte sich heraus, dass er aufgrund der Propaganda der KPCh ein Missverständnis über Falun Gong hatte. Geduldig sprach ein Praktizierender mit ihm über traditionelle chinesische Kultur, religiösen Glauben, die gegenwärtige Krise in China und das allgemeine Absinken der Moral in der Gesellschaft. Der Praktizierende sprach auch über die verleumdende Propaganda der KPCh und den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Weiters informierte er den jungen Mann, dass 120 Millionen Chinesen aus der KPCh ausgetreten sind. Schweigend hörte der junge Mann zu, er wurde während der halbstündigen Unterhaltung sichtlich gelöster und klarer.

Ein westlicher Praktizierender wurde durch das Praktizieren von Falun Gong von einer schweren Krankheit geheilt. Er ging mit der englischen Zeitung Minghui Special und anderen Falun Gong Informationsmaterialien in der Hand an einen anderen Stand. Die Organisation an diesem Stand „Zentrum für Menschenrechte“, trat auf, um sich für Menschenrechte einzusetzen. Bezüglich Falun Gong war die Organisation aber sehr von der gehässigen Propaganda des chinesischen kommunistischen Regimes getäuscht. Der westliche Praktizierende erzählte den Mitarbeitern am Stand von seinen eigenen, positiven Erfahrungen mit Falun Gong und informierte sie dann über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Er fragte: „Wenn Sie sich nicht um die Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische Regime in China kümmern und nicht wissen wollen, wie unmenschlich Falun Gong-Praktizierende verfolgt werden, nennen Sie sich dennoch Zentrum für Menschenrechte?“ Die Mitarbeiter der Organisation wurden schweigsam, während sie die Informationen geistig verarbeiteten. Schließlich fragte einer von ihnen: „Was können wir tun?“

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