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Brief des Nordischen Falun Dafa Vereins an den Schwedischen Außenminister wegen des in Burma gefangenen Hongkonger Praktizierenden Chan (Foto)

Da angenommen wird, dass der Außenminister von Myanmar (Burma) nächste Woche dem ASIEN-EU Treffen in Brüssel beiwohnen wird, möchten wir – Der Nordische Falun Gong Verein – sie auf einen Fall in Burma aufmerksam machen, bei dem, der 71-jährige Chan Wing Yuen aus Hongkong in einem geheimen Prozess ohne juristischen Beistand zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er ein Transparent mit der Aufschrift: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ gezeigt hatte.

Zum Jahreswechsel 2001/02 besuchte Herr Chan seine Familie in Myanmar. Während des Staatsbesuches von Jiang Zemin in Burma (in dieser Zeit) hat er friedlich (für die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong) appelliert und ein kleines Transparent gezeigt, auf dem nur drei Worte standen: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“. Dann wurde er innerhalb nur weniger Sekunden durch die Polizei verhaftet.

Während seiner Gefangenschaft haben Mitarbeiter der Chinesischen Botschaft die Burmesische Polizei überwacht und wiederholt gefordert, dass Herr Chan ein schriftliches Versprechen leiste, dass er mit dem Praktizieren von Falun Gong aufhöre, eine Forderung die üblicherweise nur Praktizierenden in China auferlegt wird. Als Austausch dafür haben sie ihm die Freiheit angeboten. H. Chan verweigerte. Am 31. Januar 2002 wurde der 71-jährige Mann in einem geheimen Prozess zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Hongkonger Praktizierenden haben sich unaufhörlich mit dem Konsulat in Hongkong, sowie mit der Chinesischen Botschaft in Myanmar in Verbindung gesetzt, um Herr Chans Freilassung zu fordern. Chinesische Behörden und Beamte in Myanmar haben sehr viel Druck auf die Familienangehörigen von Herrn Chan ausgeübt, was die Rettung erschwerte. Nach fast einem Jahr unermüdlicher Anstrengungen und Bemühungen haben die Praktizierenden entschieden, diesen ernsthaften Vorfall hinsichtlich der rechtswidrigen Menschenrechtsverletzungen des Jiang Regimes im Ausland publik zu machen und es der internationalen Gemeinschaft zu offenbaren.

Süd-Ost-Asiatische Länder, wie Myanmar sind besonders schwach, wenn das Chinesische Regime Druck ausübt. Im August 2002 wurde im naheliegenden Kambodscha ein Älteres Ehepaar von Agenten der Chinesischen Botschaft entführt und dann heimlich in ein Zwangsarbeitslager in China überführt.
Wir appellieren an Sie diesen Fall während des Treffens mit dem Außenminister von Myanmar anzusprechen und die sofortige Freilassung von Herrn Chan zu fordern. Dieser Fall wird ebenfalls der UN und Amnesty International als ein politischer Häftling vorgelegt, dennoch glauben wir, dass der Außenminister eine wichtige Rolle bei der Freilassung dieses alten Mannes spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Nordischer Falun Dafa Verein


Original: http://se.clearharmony.net/articles/200301/4586.html
Übersetzt aus dem Englischen: http://www.clearharmony.net/articles/200301/9912.html

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