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Deutschland: Erfahrungen auf der Esoterikmesse in Tübingen

Auf der zweitägigen Esoterikmesse 2002 in Tübingen bekamen die Falun Gong Praktizierenden einen Stand und konnten an jedem der beiden Tage stündlich einen Vortrag halten, um dem Publikum einen Überblick über Falun Gong geben zu können und die Übungen des Falun Gong zu zeigen. In der Mitte unseres Standes hängten wir ein großes Bild mit dem Falun-Symbol auf. Darunter stellten wir eine Tafel mit Bildern und Texten über die Geschichte des Swastika.

Natürlich hatten wir auf dem Stand noch andere Bilder über Falun Gong ausgestellt. Auf dem Tisch waren „Zhuan Falun“ (Hauptwerk von Falun Gong) in verschiedenen Sprachen, Übungskassetten, VCDs usw. ausgelegt. An verschiedenen Stellen der Ausstellungshalle klebten wir kleine Plakate an: Falun Gong – der Weg zur Gesundheit, Harmonie und innerlicher Ruhe. Mein Mann praktiziert zwar nicht Falun Gong, aber er war so hilfsbereit, dass er uns einen Videorekorder brachte, so dass wir mit dem Fernseher den Film „Falun Gong – Der Weg zum Ursprung“ abspielen konnten.

Während der zwei Tage kamen ständig Leute an unserem Stand vorbei, schauten sich interessiert die Übungen an und nahmen gerne Informationen mit. Die Besucher der Esoterikmesse haben meistens eine Neigung zu Spirituellem und suchen sogar Jahre lang nach dem richtigen Weg. Manche kultivieren sich schon seit einigen Jahren. Viele sagten zu mir, dass sie durch ihre Himmelsaugen (Oft auch als Drittes Auge bekannt, befindet sich an der Stirn zwischen den Augenbrauen) andere Zeiträume sehen könnten. Sie konnten auch sehr deutlich das Energiefeld von uns Falun Gong Praktizierenden spüren.

Einige Besucher wollten zu unserem Kurs in die Uni kommen, um die Übungen zu lernen. Eine junge Mutter fragte, ob sie ihr Kind auch mit zum Lernen bringen könnte. Eine andere Frau konnte es nicht glauben, dass unser Kurs kostenlos ist. Sie fragte, ob es immer noch kostenlos ist, wenn sie sich nicht nur umschaut, sondern auch regelmäßig zum Üben kommt. Als ich „ja“ sagte, war sie wirklich sehr überrascht.

Ein alter Herr setzte das Swastika mit dem Hackenkreuz der Nazis in Verbindung, als er das Falun-Symbol sah. Ein deutscher Praktizierender, etwa im gleichen Alter, unterhielt sich mit darüber, danach verstand er. Bevor er wegging, sagte er, dass er etwas dazu gelernt habe.

Ein junger Mann kam dreimal an unserem Stand vorbei. Sein Verhalten schien etwas auffällig. Er sagte, dass er starke Energie bei uns spüren konnte und dass er selber schon mehrere spirituelle Wege praktiziert hatte. Er schaute sich dreimal den Film „Der Weg zum Ursprung“ an und lernte die 5 Übungen. Er konnte sofort im Doppellotus sitzen. Am zweiten Tag der Messe kam er wieder vorbei. Zu unserem Erstaunen wirkte sein Verhalten diesmal natürlicher. Er erzählte uns, dass er am Abend des vorigen Tages gleich die Webseite von Falun Gong angeschaut hatte und dass er bereits angefangen hatte, das Buch „Der chinesische Falun Gong“ zu lesen.

Zufällig traf ich auf der Messe einen ehemaligen Kollegen, einen Dr. der Biologie. Ich kann mich noch erinnern, dass er damals von mir das Buch „Der chinesische Falun Gong“ bekam und durch das Lesen endlich verstanden hatte, was das Himmelsauge ist. Diesmal sagte er mir, dass er in der Zwischenzeit im Internet das Buch „Zhuan Falun“ und zwei andere Bücher von Li Hongzhi gelesen hatte.

Nach der Messe kam eine Frau zu dem Falun Gong Kurs in die Uni. Als sie das zweite Mal kam, sagte sie mir, dass sie schon seit vielen Jahren das Gefühl hatte, nach etwas Bestimmtem zu suchen aber sie wusste nicht, was es ist. Am Anfang hatte sie gedacht, sie suche etwas für ihre Gesundheit. So hatte sie Yoga, Qi-Gong und Tai-Chi gemacht. Aber all das wäre nicht das richtige gewesen. Nachdem sie Falun Gong kennengelernt hatte, wurde ihr klar, dass sie gefunden hatte, wonach sie so lange gesucht hatte.


Chinesische Version unter:
http://www.yuanming.net/articles/200301/16440.html
Original vom 18.01.03
Übersetzt am 18.01.03

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