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Deutschland: Am 1. Jahrestag unseres Appells auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, China

(Clear Harmony) Kurz nach dem Telefonat meiner Schwester, in dem sie mir von ihrer Idee erzählte, an diesem für uns besonderen Tag vor das chinesische Konsulat zu gehen, sitzen wir im Auto Richtung Bonn. Wie letztes Jahr am 14.2.2002 ist der Himmel klar, die Sonne strahlt, auch die winterliche Kälte ist zu spüren und wir erinnern uns:

Genau vor einem Jahr standen wir mit ca. 40 anderen westlichen Falun Gong Übenden auf dem Platz des Himmlischen Frieden in Peking, um so unseren Herzenswunsch zu äußern. Von weit kamen wir, in ein Land, in dem Falun Gong Übende alle Rechte verloren haben. Wir waren gekommen, um unseren Beitrag dazu zu leisten, der Verfolgung von friedlichen Menschen ein Ende zu setzen. Egal ob jung oder alt, groß oder klein, kräftig oder zierlich, arm oder reich, für sie waren wir gekommen. Wir erinnerten uns an die gewaltvolle Verhaftung auf dem Platz, an das Singen in der Polizeistation und im Bus, die Ungewissheit in den Räumen der Abschiebehaft. Und an vieles mehr.

Nun stehen wir nicht auf dem Platz des Himmlischen Friedens, sondern auf einem schmalen Wiesenstreifen vor dem Chinesischen Konsulat. Vor uns liegen ein Plakat mit der Aufschrift „Freiheit für Xiong Wei“, sowie einige Flyer. Auch das Transparent mit der Aufschrift: „Freiheit für Falun Gong“ sowohl in deutsch als auch auf chinesisch lag vor uns. Dies hatten wir von Peking wieder mit nach Hause gebracht.

Nachdem wir die Übungen gemacht und Aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten, wurde es schon langsam wieder dunkel, wir packten unsere Sachen ein und hofften, dass wir nächstes Jahr hier schon nicht mehr stehen müssen, um an die Chinesische Regierung zu appellieren, die Verfolgung von Falun Gong zu stoppen.

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