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BBC: Vizepräsidentin Taiwans, Lü Xiulian: Die Vertreibung der Falun Gong Praktizierenden aus Hongkong ist Menschenrechtsverletzung

Am 01. März 03 hat der englische Radiosender BBC berichtet, dass die Vizepräsidentin Taiwans, Lü Xiulian, in einer Pressekonferenz sich über die Vertreibung von den taiwanesischen Praktizierenden aus Hongkong geäußert hätte, dass dieses eine Verletzung der Menschenrechte und genau so schlimm gewesen ist wie der Vorfall 228, der in Taiwan vor 56 Jahren geschah.

Am 20. und 21. Februar diesen Jahres flogen einige taiwanesische Falun Gong Praktizierende nach Hongkong. Am Flughafen wurde ihnen allerdings die Einreise verweigert und sie wurden unter Gewaltanwendung zurückgeschickt.

Die Regierung Hongkongs antwortete am 22. Februar auf diesen Vorfall und sagte: „Die Hongkonger Regierung hat mit der Genehmigung der Einreise wie gewohnt nach den Regeln und der aktuellen politischen Entscheidung verfahren.“

Dennoch hielt die Vizepräsidentin mit zwei Vorsitzenden des Menschenrechtsauschusses und einigen Falun Gong Praktizierenden eine Pressekonferenz ab und gab ihre Stellung dazu bekannt.

„Auf Menschenrechte soll geachtet werden“

Lü Xiulian sagte, dass die Taiwanesen die Menschenrechtsverletzung an den Falun Gong Praktizierenden in Hongkong ernst nehmen sollen. Denn „sofern die Regierung Hongkongs ihre brutale Handlung nicht berichtigt, könnte das jeder Zeit mit anderen Taiwanesen auch passieren.“

Die taiwanesischen Medien zitierten in ihren Berichten die Vizepräsidentin: „Solche Vorfälle häufen sich; das zeigt, dass die Menschenrechte in Hongkong nach 97 eine immer kleinere Rolle spielen.“

Bezogen auf die Verweigerung der Einreise von Falun Gong Praktizierenden hat der Ausschuss ein offizielles Protestschreiben bei der Regierung Hongkongs eingereicht.

Forderung nach einer Entschuldigung

Am Samstag drückte die Vizepräsidentin ihre Hoffnung aus, dass Regierungen anderer Länder ebenfalls Druck auf Hongkong ausüben würden.

Die Medien Taiwans zitierten ebenfalls den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses, der die Hongkonger Regierung auffordert, die Gewaltanwendungen zu unterlassen begründet auf dem grundlegenden Recht von Freiheit und Sicherheit einzelner Individuen. Deshalb sollte sich die Polizei Hongkongs öffentlich entschuldigen und die Polizisten, die ihre Pflichten nicht erfüllt haben, zur Verantwortung ziehen.

Chinesische Version unter:
http://www.minghui.ca/mh/articles/2003/2/19/44782.html
Übersetzt am: 20.01.2003
Original vom: 19.01.2003

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