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Australien: Brief von einer Senatorin an einen belgischen Praktizierenden

14/03/2003

Danke für Ihre E- mail.

Ich habe E- mails von Menschen aus der ganzen Welt erhalten, besorgt über die geplante Zwangsabschiebung von Herrn Wang Juntao und Frau Wang Liluan, Falun Gong Praktizierende, die in Australien Asyl suchen.

Die Australischen Demokraten vertreten die Falun Gong Praktizierenden Chinas schon lange. Wir haben unsere Stellung beiden, unserer Regierung und dem Chinesischen Regime gegenüber, mehrmals verdeutlicht, dass wir in Opposition zu ihren Praktiken stehen und unseren Wunsch geäußert eine Einhaltung der Menschenrechte in China und eine entgegenkommendere Annäherung an Falun Gong und seinen Praktizierenden zu begrüßen.

Ich habe Ihre Email an den Senator Andrew Bartlett zuständig für Einwanderungsangelgenheiten der Australischen Demokraten und Sprecher für multikulturelle Angelegenheiten weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen,

Natasha Stott Despoja
[Australische Senatorin]

Das Folgende ist die oben angesprochene Email des Praktizierenden aus Belgien

13/03/2003

Belgium

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich schreibe Ihnen, um die Australischen Behörden aufzurufen sofort den Fall von Herrn Wang Juntao, 66 und Frau Wang Liluan, 62, zu überprüfen und ihre Abschiebung zu stoppen, welcher in einer Tragödie enden würde.
Herr und Frau Wang, beides Falun Gong Praktizierende, flohen vor der tödlichen Verfolgung in China und kamen mit ihrem Sohn im Schutze Australiens zusammen. Vor drei Jahren wurde Herr Wangs Schwager zu Tode gefoltert, weil er Falun Gong praktizierte und vor dreieinhalb Jahren wurde Herr Wang selbst von chinesischen Gefängniswärtern durch Elektroschocks bewusstlos geschockt.

Herr Wang und Frau Wang sollten abgeschoben werden, nachdem ihr Antrag auf ein Visum wiederholt abgelehnt wurde. Das Ehepaar befindet sich zurzeit in Sydney unter Arrest und kann jederzeit erneut abgeschoben werden. Die Australische Regierung muss sofort einschreiten, um sie vor Folter, Inhaftierung oder schlimmeren zu schützen, wie es bei Herrn Wangs Schwager der Fall war.

Während der vergangenen vier Jahre gehört Einschüchterung, Folter und Gefängnisstrafen für hunderte und tausende von Falun Gong Praktizierenden in China zur Tagesordnung. Wir wissen bereits von mindestens 606 Todesopfern resultierend aus Folter und Misshandlungen in Polizeigewahrsam.

Wir bitten Sie dringend Herrn und Frau Wang nicht zurückzuschicken und sie einer Verfolgung den Händen eines totalitären Regimes zu überstellen, welche bereits eine von ihren Familienangehörigen getötet hat.

[Praktizierender aus Belgien]

Übersetzt aus dem Englischen:
http://www.clearharmony.net/articles/200303/10995.html

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