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UK: Früherer Student aus England wurde unrechtmäßig in China verhaftet

Der Falun Gong Praktizierende, Zheng Xujun und seine Frau Su Nan wurden ohne rechtliche Grundlage in ein chinesisches Zwangsarbeitslager interniert, nachdem sie 1999 öffentlich in Peking für Falun Gong eingetreten waren. Praktizierende aus England haben SOS Rettungsbemühungen initiiert, um die Freilassung dieser beiden unschuldigen Menschen zu erwirken. Während seiner Examensarbeit wurde Herr Zheng Xujun wegen seiner herausragenden akademischen Leistungen als chinesischer Austauschstudent an die Universität in Liverpool eingeladen. Obwohl ich ihn nur zwei Mal getroffen habe, haben diese Treffen einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen und somit fühle ich mich verpflichtet, diese Geschichte mehr Menschen erfahren zu lassen.

Es war Ostern 1999, als ich Xujun zum ersten Mal auf dem Weg zu einem anderen Praktizierenden traf. Ich kam aus der U-Bahn Station und sah ihn in einfacher Kleidung und mit Sportschuhen. Er sah wie ein bescheidener Student aus. Obwohl er erst vor kurzem nach England gekommen war und nicht flüssig Englisch sprach, war die Falun Gong Übungsgruppe, die er leitete sehr gut organisiert. Nachdem wir uns begrüßt hatten, sprachen wir darüber, wie man den besten Nutzen aus seiner Zeit hier ziehen könnte. Ich war äußerst inspiriert davon, wie er zuerst an die anderen dachte und über sein Verantwortungsbewusstsein.

Am 20. Juli 1999 sah ich ihn zum zweiten Mal. Zu der Zeit hatte ich meine Familie in Peking besucht. Am frühen Morgen des 20 Juli ging ich wie immer nach draußen, um die Falun Gong Übungen zu praktizieren. Als ich davon hörte, dass Falun Gong von der Chinesischen Regierung verboten wurde, nahm ich den Bus und fuhr zum Petitionsbüro des Stadtrates ohne irgendwelche Vorbereitungen getroffen zu haben. Dort traf ich dann auf Zheng Xujun und seiner Frau. Nach dem er seinen Ph.D. gemacht hatte, kehrte er nach China zurück. Seine Frau war eine ruhige und hübsche Frau, die beim Militär arbeitete. Ich erfuhr, dass sie vor einigen Monaten vorher von ihrer Arbeitseinheit für das Praktizieren von Falun Gong kritisiert worden war. Wegen ihres festen Glaubens an Falun Dafa, wurde sie als eine der drei standhaftesten Praktizierenden des Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt. Es wurde gesagt, dass die Armee sie ausschließen wollte, jedoch hielt sie weiterhin an ihrem Glauben fest. Um Mitternacht eilten Su und Xujun von Fengtai nach Peking. Weil die Polizei viele der Straßen sperrte, hatten sie Schwierigkeiten dort anzukommen.

Dann gingen wir gemeinsam auf das Petitionsbüro zu. Nachdem die Polizei bemerkte, dass wir für Falun Gong eine Petition einreichen wollten, brachte uns die Polizei zur Polizeistation am Platz des Himmlischen Friedens und sagte uns, dass sie uns zu einem Empfangszentrum für Falun Gong Praktizierende bringen wollte. Deshalb stiegen wir in den Bus, als sie uns dazu aufforderten. Bevor wir einsteigen konnten, durchsuchte die Polizei unsere Taschen und konfiszierte sie. Als sie ein Zhuan Falun Buch in Sus Tasche fanden, nahmen sie es ihr weg. Sie versuchte das Buch wieder zu bekommen und wurde dann von der Polizei geschlagen. Wenn ich jetzt über diese Szene nachdenke, fühle ich mich schuldig. Zu der Zeit bin ich noch nicht hervorgetreten, um die Dafa Bücher und meine Mitpraktizierende zu beschützen. Su hingegen verhielt sich absolut aufrichtig.

Die Polizei fuhr uns zum Shijingshan Gym, wo viele Praktizierende schon eingesperrt waren. Sie rezitierten Lunyu (Einleitung aus Zhuan Falun) und einige Gedichte von Lehrer Li. Das barmherzige und aufrichtige Energiefeld kann ich immer noch spüren. Die Szene innerhalb des Gym werde ich niemals vergessen. Was mich am meisten berührt hatte, waren ein Junge und ein Mädchen von 7 oder 8 Jahren. Wann immer die Praktizierenden die Gedichte rezitierten, haben die Kinder angefangen. Ihre reinen und wunderschönen Stimmen klangen herrlich.

Wir waren in einem großen Gym. Dort gab es keinen, der uns in Empfang genommen hatte oder unseren Bittgesuchen zuhörte. An diesem Abend sah ich Zheng Xujun noch einmal. Da er sah, dass ich kein Essen dabei hatte, bestand er darauf mir 100 Yuan zu geben. Er sagte, dass er bis zum Ende durchhalten würde. Wenn er die Zuständigen heute nicht mehr sieht, würde er am nächsten Tag erneut versuchen, an sie zu appellieren. Wenn es eine Lösung geben sollte, würde er weiter appellieren. Er wollte, dass ich das Geld behielt im Falle eines Notfalles. Zu der Zeit hatte ich keine Vorstellung davon, was morgen passieren würde und konnte seine Großzügigkeit nicht ablehnen. Er sagte mir auch, dass sie auf das Schlimmste gefasst waren. Was auch passierte, waren sie entschlossen sich für Falun Dafa auszusprechen.

Die bewaffnete Polizei brachte uns aus dem Shijingshan Gym raus. Seitdem habe ich niemals mehr etwas von Zheng Xujun gehört. Einige Monate zuvor, habe ich davon erfahren, dass er und seine Frau für das Appellieren für Falun Gong festgenommen worden waren. Obwohl seine Arbeitseinheit versuchte ihn zu beschützen, schaffte es die Polizei ihn unrechtmäßig zu verhaften. Bis jetzt ist Zheng Xujun immer noch im Tuanhe Arbeitslager, während Su Nan im Frauengefängnis in Peking eingesperrt ist. Solche gutherzigen, aufrichtigen und rücksichtsvollen Menschen werden auf solch eine unmenschliche brutale Art behandelt. Ist es nicht unser aller Verantwortung sie zu retten?

Chinesische Version:
http://www.yuanming.net/articles/200303/18076.html

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