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Schweiz: Praktizierende sprachen mit dem Generalkonsul der Indischen Mission in Genf über Falun Gong und die Hintergründe der Verfolgung

Am 14. März 2003 trafen sich zwei indische Praktizierende mit dem Generalkonsul der Indischen Mission in Genf, um über Falun Gong und die von Jiang und seinem Regime verbreiteten Lügen zu sprechen. Das Treffen dauerte ca. eine halbe Stunde. Der Generalkonsul sagte, er habe sich zwar schon mit Praktizierenden getroffen, es sei jedoch das erste Mal war, dass er Indische Praktizierende traf, so war er auch sehr gespannt mehr darüber zu erfahren. Er war bereits über Falun Gong und die Verfolgung informiert, hatte aber trotzdem noch viele Fragen.

Hier nun die Fragen und Antworten des Gespräches:

Jedes Jahr treffen sich so viele Praktizierende in Genf und der Umzug ist wirklich gut. Wie unterscheidet sich Falun Gong von anderen Praktiken in Indien?

Wir erklärten, dass es viele Praktiken, wie zum Beispiel Yoga usw. gibt, die sich jedoch auf die Heilung und die Fitness beschränken. Viele Philosophien haben gute Prinzipien, jedoch ist es schwer sie auch umzusetzen. Falun Gong ist jedoch anders, da die Menschen, die es praktizieren sich einfach in ihrem Alltag nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richten. Durch das Praktizieren der Übungen und das Lesen der Bücher versuchen die Falun Gong Praktizierenden sich diesen Prinzipien anzugleichen.

Was für ein Grund steckt hinter der Verfolgung?

Nach der Einführung von Falun Gong 1992 in China wuchs die Anzahl der Menschen, die es praktizierten nach einer Untersuchung der Chinesischen Regierung bis 1998 auf 100 Millionen Menschen an. Jiang Zemin hatte das Gefühl, dass es seine Macht bedrohte. Die Parteiideologie unterstützt diese Arten von Praktiken nicht, weil sie befürchten, dass die Menschen ein unabhängiges Denken entwickeln und nicht mehr von ihnen kontrolliert werden können.

Wie viele Inder praktizieren Falun Gong?

Es gibt ungefähr 20 Praktizierende in den Vereinigten Staaten. Die genaue Anzahl ist unbekannt. In Indien gibt es einige Hundert, die es praktizieren.

Er wusste nicht, dass Falun Gong in Indien praktiziert wird. Wir gaben ihm einen Bericht über Falun Gong in indischer Sprache. Er überflog den Bericht und erfuhr mehr über die Praktik in Indien.

Er fragte, ob wir Praktizierende in Genf kannten und wie Praktizierende untereinander kommunizierten. Er fragte auch danach, wer die Konferenz organisieren würde und wo sie stattfinden sollte.

Wir erklärten, dass der Europäische Falun Dafa Verein die Konferenz organisiert hatte. Sie schickten die Einzelheiten über die Veranstaltung zu den Betreuern in jedem Gebiet, von wo aus dann die Informationen an andere Praktizierende weitergeleitet würden. Und dass wir keine direkten Kontakte zu den Praktizierenden in Genf haben und erst nachdem wir in Genf angekommen waren, die lokalen Praktizierenden kennengelernt und dann auch erfahren haben, wo die Konferenz stattfinden würde. Der Veranstaltungsort der Konferenz wird erst kurz vor Beginn bekannt gegeben, um Störungen von Seiten der Chinesischen Regierung zu vermeiden.

Er fragte uns nach der Praktik in unseren Heimatorten, nach den Übungsplätzen und den Betreuern. Er fragte auch, ob es irgendwelche Regeln gebe, wenn man die Übungen mache und ob es nur einen Meister gebe oder auch die Praktizierenden Meister werden könnten.

Die Praktizierenden treffen sich um die Übungen zu machen und die Bücher zu lesen. Für das Lernen der Übungen wird kein Geld genommen und jeder kann sie freiwillig anderen beibringen. Es gibt keine Regeln zum Praktizieren der Übungen. Sie können nach den eigenen Umständen praktiziert werden. Wir erwähnten außerdem, dass alle Bücher und lokale Kontakte auf den Dafa Seiten zu erhalten seien. Das Hauptwerk des Falun Gong ist Zhuan Falun und auch das ist auf allen Webseiten erhältlich. Es gibt nur einen Meister und das ist Meister, Li Hongzhi. Kein anderer kann Meister werden. Alle anderen sind Falun Gong Praktizierende.

Er fragte uns, woher wir das Geld nehmen würden nach Genf zu reisen, an der Fa-Konferenz teilzunehmen und an die UN zu appellieren?

Wir erklärten, dass weil wir Falun Gong praktizieren, wir wegen unserer Mitpraktizierenden in China, die unter Folterungen und Verfolgung leiden, besorgt seien. Wir und alle anderen Praktizierenden setzten unser Geld und unsere Zeit ein, um nach Genf zu reisen und an die UN zu appellieren. Wir fragen sie nach ihrer Unterstützung und bitten sie dabei zu helfen, die brutale Verfolgung von Falun Gong in China zu stoppen.

Wir gaben ihm ein Falun Gong Report und zeigten ihm darin, wie die Praktizierenden in China gefoltert werden. Als wir ihn darum baten, ob Indien seine Unterstützung auf der UN ausdrücken könnte, sagte er, dass die Indische Regierung versteht, dass Falun Gong gut und die Verfolgung nicht richtig ist. Obwohl die Chinesische Regierung ihnen sogar Anti-Falun Gong Materialien geschickt hatten, waren sie dadurch nicht beeinflusst. Wir sagten, dass wir wollten, dass die Indische Regierung die Wahrheit über Falun Gong erfährt und die richtige Entscheidung trifft.

Chinesische Version:
http://yuanming.net/articles/200303/18551.html

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