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Schweiz: Studentenvereinigungen der Universität Genf engagieren sich gegen die Artikel 23 Gesetzgebung in Hongkong

Die folgende Bekanntmachung konnte man sowohl an den schwarzen Brettern vieler Fakultäten der Universität Genf, als auch an einigen Einrichtungen höherer Bildung in Genf finden:

„Wir laden sie ein, an einem Marsch während der Menschenrechtsversammlung der UN teilzunehmen, um „nein zu Artikel 23“ zu sagen.“ Fünf Studentenvereinigungen, welche das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen der Gesetzesvorlage angeprangert haben, darunter: GUAE (Genfer studentische Vereinigungen der Universität), AESPRI (Studentenvereinigung für Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen), AEFG (Genfer Falun Gong Studentenvereinigung der Universität) und EDHO (Studentenvereinigung für Menschenrechte und Menschenwürde). Zusammen luden sie die akademische Welt ein, gegen Artikel 23 aktiv zu werden. Einige druckten Poster; einige schlugen vor, Neuigkeiten über Maßnamen, welche gegen Artikel 23 ergriffen werden, auf der Webseite der Vereinigungen zu veröffentlichen; wieder andere aus verschiedenen Fakultäten der Universität Genf der ganzen Stadt haben Infostände gemacht, und die Leute gebeten, eine Petition zu unterschreiben. So gab es mehrere Tage zwischen dem 11. und 14. März an denen allgemeine Kampagnen gegen Artikel 23 veranstaltet wurden.

An der Universität Genf waren Studenten, Professoren und Menschen jeglicher Gesellschaftsschicht schockiert herauszufinden, dass eine Regierung erwägen konnte, ein Gesetz einzuführen, welches die grundlegenden Freiheiten seiner eigenen Bevölkerung verletzen könnte, und die der Menschen weltweit bedroht.

Während dieser kurzen Kampagne, kam spontane Unterstützung und Hilfe von allen Seiten. Eine Person, die für die Benutzung der Universitätsgebäude zuständig ist, schrieb: „Ich gratuliere ihnen und ermutige sie bei diesem Vorhaben!“ Ein Mitglid der Amnesty International Gruppe der Universität, dem es leid tat, nicht an der Kampagne teilgenommen zu haben, nahm viele Kopien der Petition mit, um Unterschriften zu sammeln. Ein Student aus der Fakultät für Internationale Beziehungen hatte sogar daran gedacht, dieses Thema an einem Seminar über Internationales Recht vorzustellen, und hatte angeboten, ein Treffen der Organisatoren mit dem Assistenten des Professors zu arrangieren, welcher die Diavorträge der Seminare vorbereitete. Ein Student lud spontan einen Organisator ein, für fünf Minuten vor einer Konferenz über Menschenrechte und Flüchtlinge, welche an demselben Abend eröffnet werden sollte, über die vorgeschlagene Gesetzgebung und die Petition zu sprechen. Eine beachtliche Anzahl Vertreter von Nichtregierungsorganisationen unterschrieb die Petition. Obwohl die Kampagne nur einige Tage dauerte, zeigten die lebhaften Reaktionen von vielen besorgten Menschen den Grad der Sensibilität und Entrüstung über diese Bedrohung für die persönliche Freiheit, und sie vereinigten sich mit dem internationalen Aufschrei gegen den Artikel 23, welcher schon stattgefunden hatte.

Studentenvereinigung der Universität Genf

Aus dem Englischen übersetzt:
http://www.clearharmony.net/articles/200304/11699.html

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