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Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft: „Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz bringt Hoffnung“

Als die Musik der Tianguo-Marching-Band ertönte, strömten die Menschen neugierig auf den Hamburger Rathausplatz. Es war der Auftakt einer Kundgebung mit anschließender Parade der Falun-Dafa-Praktizierenden am 4. September 2021, die sich durch die belebte Innenstadt schlängelte. An dem sonnigen Tag herrschte in den Fußgängerzonen reges Treiben. So konnten viele von der Verfolgung der Praktizierenden durch die Kommunistische Partei in China erfahren und nahmen interessiert die angebotenen Flyer an.

Am Informationsstand kamen sie ins Gespräch mit den Praktizierenden. Sie wollten verstehen, wie es kommt, dass diese friedliche Gruppe seit Jahren einer solchen Verfolgung in China ausgesetzt ist, wobei sie sich insbesondere über den Organraub erschüttert zeigten. Die meisten unterschrieben die bereitliegende Petition und forderten das Ende der Verfolgung und auch das Ende der Kommunistischen Partei Chinas.

Am 4. September veranstalten die Falun-Dafa-Praktizierenden eine große Kundgebung und zwei Paraden in Hamburg.

Falun-Dafa-Praktizierende zeigen die Übungen vor dem Hamburger Rathaus.

Auftritt der Hüfttrommlergruppe

Die „Frauen in Weiß“ erinnern an die zu Tode verfolgten Praktizierenden.

Passanten unterschreiben die Petition gegen die Verfolgung …

… und informieren sich über Falun Dafa.

Die Versammlung der Praktizierenden erregt Aufmerksamkeit.

Auf der Kundgebung hielt Alske Freter, Abgeordnete der Grünen-Fraktion und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft eine Rede. Hubert Körper von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) informierte über die skrupellosen Verbrechen, welche die Kommunistische Partei an Falun-Dafa-Praktizierenden und anderen Minderheiten in China begeht. Er betonte, dass dieses Regime eine Gefahr für die ganze Welt darstelle.

Abgeordnete: „Wahrhaftigkeit – Güte – Toleranz“ bringt Hoffnung

Alske Freter, Abgeordnete der Grünen-Fraktion und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, hält eine Rede.

In ihrer Rede würdigte die Abgeordnete Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht – die Prinzipien von Falun Dafa. Ihrer Meinung nach sollten diese nicht nur in China, sondern auf der ganzen Welt gefördert werden. Sie brächten Hoffnung und würden zu einem harmonischen Zusammenleben und gegenseitiger Achtung beitragen.

Sie betonte, dass Falun-Dafa-Praktizierende seit 22 Jahren in China überwacht, verhaftet, verfolgt und in Umerziehungslagern inhaftiert würden, nur weil sie ihren Glauben friedlich praktizieren. Die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden und anderen Minderheiten durch die KPCh bezeichnete sie als „inakzeptabel und unerträglich“. Zehntausende von mutmaßlichen Fällen des Organraubs bei Falun-Dafa-Praktizierenden in China seien nach wie vor ungeklärt. Deshalb solle die KPCh einer unabhängigen Organisation die Einreise in das Land gestatten, um Untersuchungen durchzuführen. Freter forderte die KPCh auf, die Menschenrechtsverletzungen und die Verfolgung von Falun Dafa und anderen Minderheiten unverzüglich einzustellen.

Abschließend dankte sie den Falun-Dafa-Praktizierenden für ihr friedliches und beharrliches Engagement gegen die Verfolgung und rief die Öffentlichkeit zur Aufmerksamkeit auf.

Hubert Körper von der IGFM spricht bei der Versammlung

Hubert Körper von der IGFM forderte in seiner Rede die deutsche Regierung auf, dazu beizutragen, die brutale Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden und anderen Glaubensgruppen in China zu beenden.

Parade durch die Hamburger Innenstadt zieht große Aufmerksamkeit auf sich

Parade der Falun-Dafa-Praktizierenden durch die Innenstadt

Die in blau gekleidete Tianguo-Marching-Band eröffnete die Parade. In der Teilnehmergruppe unter dem Motto „Falun Dafa ist auf der ganzen Welt verbreitet“ trugen Praktizierende Transparente mit Aufschriften wie „Falun Dafa ist gut“ und „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“. Damit zeigten sie den Zuschauern die Schönheit von Falun Dafa. Es folgten weiß gekleidete Frauen, die Portraits von im Zuge der Verfolgung gestorbenen Praktizierenden trugen. Danach kam eine Gruppe, die die Verfolgung durch die KPCh aufzeigte. Sie trugen Spruchbänder mit der Aufschrift „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“. Den Schluss bildete die in strahlendem Gelb gekleidete Hüfttrommlergruppe.

Die Parade startete am Rathaus und führte durch die belebtesten Stadtteile von Hamburg, darunter der Alster-See, der Neue Wall, die Schleusenbrücke, die Bergstraße, die Mönckebergstraße und der Gerhart-Hauptmann-Platz, Hamburgs größte Fußgängerzone. Die Straßen waren voller Passanten.

Die Tianguo-Marching-Band spielte Stücke wie „Ode an die Freude“ und „Sacred Song“. Die schöne Musik lockte die Ladenbesitzer auf beiden Seiten der Straße heraus. Die Hüfttrommeln – ein chinesisches Musikinstrument – brachten die Menschen zum Staunen. Einige Kinder folgten der Parade und bewegten sich zum Rhythmus. Die Menschen nahmen die Flyer von Falun-Dafa-Praktizierenden gerne entgegen.

Zuschauer: Gott wird diejenigen beschützen, die an ihn glauben

Die Aktivitäten fanden in der Öffentlichkeit große Unterstützung. Stefanie G. aus der Schweiz hörte die Tianguo-Marching-Band auf dem Rathausplatz und sprach mit den Praktizierenden. Sie erfuhr, dass die Praktizierenden an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht glauben und dass die KPCh sie seit 22 Jahren verfolgt. Ohne zu zögern, unterschrieb sie die Petition und sagte: „Gott wird diejenigen beschützen, die an Gott glauben.“

Billion H. ist Computerexperte. Er meinte: „Die Verfolgung [von Falun Dafa], die in China stattfindet, ist inakzeptabel. Manche Leute denken, es sei weit weg von uns, aber das glaube ich nicht.“

Enno M., ein Beamter, und seine Frau kommen aus einer kleinen Stadt in Niedersachsen. Er unterschrieb die Petition und sagte verlegen: „Ich höre heute zum ersten Mal von dieser Verfolgung.“

Irena S., eine Musikerin, kam vor sechs Jahren aus Polen nach Hamburg. Sie freute sich darüber, Falun Dafa zu sehen: „Wir glauben dort alle an die Orthodoxie, aber ich wollte schon immer etwas anderes ausprobieren. Jetzt weiß ich, was ich ausprobieren möchte.“ Sie nahm eine Menge Infomaterial mit.

Chinese: Es wäre schön, so eine atemberaubende Parade in China zu sehen

Ein betagter Chinese namens Qu war hocherfreut, die Parade der Praktizierenden zu sehen. Er erzählte, dass er früher in China Falun Dafa praktiziert habe, dies aber wegen der Verfolgung nicht mehr tun könne. Er kam vor sieben Jahren nach Deutschland und lebt in einer kleinen Stadt bei Hamburg. „Es wäre schön, wenn solch eine atemberaubende Parade in China stattfinden könnte.“ Er folgte der Parade, filmte die ganze Strecke und fragte nach der Adresse des Übungsplatzes in Hamburg. Er meinte, dass er am nächsten Tag dorthin kommen und Falun Dafa weiter praktizieren werde.

Quelle: Minghui

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