Am Tag der feierlichen Parade im Herzen von Wien

Von Falun-Dafa-Praktizierenden in Österreich

Nach dem Konzert der Tian Guo Marchingband und anschließender Mahnwache der Falun-Dafa-Praktizierenden am Freitag Abend, dem 28.8.26, wurde der Tag der Parade am Stephansplatz in Ruhe und friedlich mit Meditation begonnen.

Zahlreiche Falun-Dafa-Praktizierende aus verschiedenen Ländern Europas haben sich in aller Früh eingefunden und eine ruhige, harmonische Stimmung am Stephansplatz verströmt. Die dunklen Wolken verblassten immer mehr, bis die Sonne durchschien.

Die Kundgebung vor dem Start der Parade

Inzwischen trifft die Tian Guo Marchingband ein und spielt sich im Hintergrund für ihre bevorstehende musikalische Darbietung ein.

Im Infozelt wurden Materialien zum Nachlesen angeboten und kleine, gebastelte Lotusblumen verschenkt. Praktizierende beantworteten Fragen in verschiedenen Sprachen und dankten für das Unterschreiben der bereitliegenden internationalen Petition. Sie richtet sich an einflussreiche Staaten der Welt mit der Bitte, die erwiesene Praxis der erzwungenen Organentnahme an Gewissensgefangenen durch das Chinesische Regime anzusprechen und gegen Kooperation Aktionen zu setzen.

Der Moderator informiert die Passanten über Falun Dafa: „Die Bewegung beruht auf der jahrtausendealten Weisheit des Buddhismus und Daoismus und wurde erstmals 1992 von Meister Li Hongzhi in China öffentlich präsentiert. Sie bietet jedem Interessierten weltweit die Möglichkeit, die Gesundheit und innere Zufriedenheit zu fördern. Falun-Dafa-Praktizierende streben weder Reichtum noch Ruhm an, auch keine politischen Ziele. Dieser Weg wird heute in über hundert Ländern praktiziert, in China allerdings seit 1999 auf brutalste Weise verfolgt.“

Betroffenheit über die Verfolgung in China
Eine chinesische Praktizierende, die in Österreich lebt, las die Erfahrungen einer Mitpraktizierenden vor, die von der Polizei schikaniert und schließlich unrechtmäßig inhaftiert wurde. Unter extremen Bedingungen musste sie Zwangsarbeit leisten und erlebte mit, wie andere Praktizierende schwer gefoltert wurden. Sie erlangte glücklicherweise die Freiheit, nachdem bei ihr schon Bluttests gemacht worden waren – wie bei unzähligen anderen Praktizierenden in China, die ihr Leben durch erzwungenes „Spenden“ von Organen verloren haben.

Die Bilderausstellung neben dem Infozelt wird mit großer Aufmerksamkeit von Jung und Alt gelesen.

Sehr viele Passanten setzten sich mit diesen Themen auseinander und waren schockiert darüber, dass sie noch nie von Falun Dafa und auch nicht von den Verbrechen der erzwungenen Organentnahme an Lebenden in China gehört hatten.

Eindrücke von Passanten

Ein ägyptischer Vater unterschrieb die Petition, und als er eine Lotusblume erhielt, hellte sich sein Gesicht auf: Dieses Symbol sei ihm aus seiner Heimat vertraut, die ebenso wie China jahrtausendealte Geschichte hat. Sein Sohn wollte sehr gern unterschreiben, weil er aber noch zu jung war, nahm er gern ein Karte für die Online-Petition an, mit der er andere Menschen um eine Unterschrift bitten kann.


Ein Wiener sagte, er sei ein Optimist und hoffe, dass die Menschen lernen, mehr zusammenzuhalten, außerdem über sich selbst nachzudenken. Dazu könne Falun Dafa motivieren, deshalb sei es eine gute Bewegung für unsere Zeit.
Ein Banker aus Washington DC filmte, was über Falun Dafa gesagt wurde. Sein Begleiter und er waren sehr beeindruckt von der Veranstaltung und unterschrieben die Petition.

Ein Paar aus dem Iran, das schon länger in Deutschland lebt, meinte: „Wir haben gewusst, dass Falun Dafa in China nicht praktiziert werden darf – doch nicht, warum!“ Zwei jungen Damen aus Moskau gefiel die Veranstaltung und sie waren sehr interessiert an Informationen über Falun Dafa. In Russland wurde allerdings im Jahr 2008 verboten, das Buch Zhuan Falun, welches die Praxis und die Geschichte von Falun Dafa erklärt, zu lesen. In letzter Zeit wurden sogar einige Praktizierende inhaftiert.

Start der Parade

Am frühen Nachmittag beginnt der Marsch durch die belebte Innenstadt, angeführt von der Tian Guo Marchingband.

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