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Falun-Dafa-Praktizierender stirbt im Gefängnis – inhaftierte Ehefrau ahnungslos

Ein Apotheker-Ehepaar war im Jahr 2018 wegen seines Glaubens an Falun Dafa [1] zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Vor kurzem starb der Mann im Gefängnis. Seine ebenfalls inhaftierte Frau weiß nichts davon.

Pan Yingshun lebte mit seiner Frau Zhai Suping in der Stadt Qinhuangdao, Provinz Shandong. Am 19. Januar 2018 wurden sie in ihrer familiengeführten Apotheke festgenommen. Die Polizei brachte Pan an einen Ort, wo ein Aufkleber angebracht war, der darüber informierte, dass Li Yinqing, der Leiter der lokalen Sicherheitsabteilung, Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt.

Die Polizei sagte, dass das Paar den Aufkleber angebracht habe und dabei gefilmt worden sei. Deshalb habe man die Praktizierenden verhaftet.

Die Staatsanwaltschaft des Kreises Qinglong genehmigte die Verhaftung am 5. März. Später gab sie den Fall an die Staatsanwaltschaft des Kreises Changli ab, da diese für alle Falun-Dafa-Fälle im Großraum Qinhuangdao zuständig ist.

Am 30. Januar 2019 verurteilte der Vorsitzende Richter des Kreisgerichts Changli, Yang Hongmei, Pan zu viereinhalb Jahren Haft, seine Frau zu vier Jahren und neun Monaten.

Im Juli 2021 rief das Gericht Jidong Pans Familie an. Man teilte ihnen mit, dass er auf die Intensivstation des Krankenhauses Xiehe in Tangshan verlegt worden sei. Seine drei Kinder eilten zum Krankenhaus. Aber mit Hinweis auf die Pandemie setzte der Arzt die Angehörigen vor die Tür. Nach wiederholtem Bitten durften sie ihren Vater schließlich kurz sehen. Er war bewusstlos.

Pans Kinder befragten den Gefängniswärter, was vorgefallen sei. Dieser antwortete, dass ein Gefangener Pan am 6. Juli mit kochendem Wasser übergossen habe. Fünf Tage später wurde er in das Gefängniskrankenhaus verlegt und am 19. Juli in die Klinik Xiehe überführt.

Als die Kinder darum baten, die Überwachungsaufnahmen zu sehen, reagierte das Gefängnis abwehrend darauf.

Pan starb am 30. Juli im Alter von 70 Jahren. Seine Kinder gaben eine Obduktion in Auftrag. Das Ergebnis sollte nach einem Monat vorliegen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war nicht bekannt, was die Obduktion ergeben hat.

Zhai Suping, Pans Frau, befindet sich noch immer im Frauengefängnis Shijiazhuang. Ihre Kinder haben sie bislang nicht über den Tod ihres Mannes informiert.

Rückblick: Ein rücksichtsvoller, freundlicher Berater

Pan und Zhai hatten im Jahr 2014 einen Streit mit ihrem Nachbarn gehabt wegen der Grundstücksgrenze. Sie wurden verprügelt und ihre Handys zerstört. Die Behörden stellten sich auf die Seite des Nachbarn. Zhai litt so sehr darunter, dass sie zwei Wochen im Krankenhaus behandelt werden musste.

Ein Verwandter besuchte das Paar. Er empfahl den beiden Falun Dafa und sie beschlossen, es auszuprobieren.

Da sie sich fortan nach den Prinzipen von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – richteten, wurden sie allmählich offener und hegten keinen Groll mehr gegen ihren Nachbarn. Falun Dafa hat ihnen auch dabei geholfen, sich in ihrer familiengeführten Apotheke zu rücksichtsvolleren und ehrlicheren Unternehmern zu entwickeln.

Im November 2017 pflegten Pan und Zhai einen Monat lang eine Freundin, die nach einem Schlaganfall arbeitsunfähig geworden war. Sie wechselten ihre Kleidung sowie die Windeln und halfen ihr, wieder gehen zu lernen. Die Freundin erholte sich schnell und kehrte einen Monat später nach Hause zurück.

Im selben Monat versorgte Pan einen Patienten mit einer schweren Lungenentzündung und Atemproblem, der 20 Tage im Krankenhaus behandelt worden war. Über 10.000 Yuan (etwa 1.300 Euro) gab der Mann aus, aber der Zustand blieb unverändert. Als er in Pans Apotheke kam und Medikamente holen wollte, verschrieb ihm dieser ein Medikament für fünf Yuan (etwa 0,70 Euro) und stellte ihm Falun Dafa vor. Pan erzählte dem Patienten, dass viele Menschen von verschiedenen Krankheiten genesen seien, indem sie die segenbringenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitiert hätten. Der Patient folgte dem Rat und rezitierte die Worte. Bald darauf erholte er sich.

Bei einem anderen Patienten, der damals 56 Jahre alt war, hatten Ärzte Magenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Er war am Boden zerstört. Die Krebszellen hatten in der Speiseröhre Metastasen gebildet, hieß es. Der Mann gab seine gesamten Ersparnisse aus und lieh sich Geld, um die Behandlungen zu bezahlen. Während er sich nach einer Operation erholte, eröffnete ihm der Arzt, dass er vielleicht nur noch ein Jahr zu leben habe.

Durch die Schwierigkeiten beim Essen litt der Patient an Verstopfung. Als seine Familie in Pans Apotheke Medikamente besorgen wollte, brachte der Apotheker ihm Falun Dafa näher. Auch er bekam den Rat, die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren.

Pan gab dem Patienten Medikamente, berechnete aber nichts dafür. Als der Mann wieder zu Hause war, rezitierte er die oben genannten Worte – und erholte sich. Die anderen vier Magenkrebspatienten, die etwa zeitgleich mit ihm operiert worden waren, sind inzwischen verstorben.

Als der Patient sich Ende 2019 im Krankenhaus untersuchen ließ, war der Arzt erstaunt, dass er sich so gut erholt hatte: Die Krebserkrankung war verschwunden.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

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