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Bilanz März und April 2022: Insgesamt 767 Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet oder schikaniert

Nach den von Minghui.org gesammelten Informationen wurden im März und April 2022 insgesamt 767 Fälle gemeldet, wo Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens verhaftet oder schikaniert wurden.

Unzählige Praktizierende wurden seit Beginn der Verfolgung von Falun Dafa verhaftet, schikaniert, verurteilt und gefoltert, weil sie an ihrem Glauben festhielten. Aufgrund der strengen Informationszensur in China können die Vorfälle jedoch nicht immer rechtzeitig gemeldet werden, und es sind auch nicht alle Informationen leicht zugänglich.

Die 767 Praktizierenden stammen aus 26 Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten. Die Provinzen Shandong und Sichuan verzeichneten die meisten Verhaftungen und Fälle von Schikane (jeweils 98), gefolgt von Heilongjiang (92) und Hebei (81). Weitere zwölf Regionen verzeichneten zweistellige Fallzahlen und zehn Provinzen einstellige Fallzahlen.

Von den insgesamt 767 Fällen waren 437 Verhaftungen, darunter 55 Verhaftungen im Jahr 2021 und 382 im Jahr 2022. Von den Verhaftungen des Jahres 2022 ereigneten sich 21 im Januar 2022, 52 im Februar, 142 im März und 164 im April. Bei den übrigen drei Fällen ist unklar, in welchem Monat sie stattfanden. Bei insgesamt 181 Praktizierenden wurden auch die Wohnungen durchsucht. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung befanden sich noch immer 200 Praktizierende in Gewahrsam.

107 der verhafteten Praktizierenden (24,4 Prozent) waren 60 Jahre oder älter, darunter 62 zwischen 60 und 70, 34 zwischen 70 und 80 und 11 im Alter von über 80 Jahren.

Von den 330 Praktizierenden, die wegen ihres Glaubens schikaniert wurden, gab es 43 Vorfälle im Jahr 2021 und 287 im Jahr 2022 (davon 13 im Januar 2022, 52 im Februar, 101 im März und 114 im April). Bei sieben Fällen im Jahr 2022 ist unklar, in welchem Monat sie sich ereigneten. Bei 66 Praktizierenden wurde die Wohnung durchsucht.

66 (13,9 Prozent) der belästigten Praktizierenden waren über 60 Jahre alt, darunter 14 zwischen 60 und 70, 15 zwischen 70 und 80 und 17 über 80 Jahre alt.

Cui Jinshi, eine 88-jährige Bewohnerin der Stadt Harbin in der Provinz Heilongjiang, starb vier Stunden nach ihrer Verhaftung. Sie hatte zusammen mit sechs anderen Praktizierenden die Lehre von Falun Dafa studiert.

Tage vor und nach dem tragischen Tod von Cui wurden in zwei anderen Städten derselben Provinz, Daqing und Qiqihar, zwei Gruppenverhaftungen verzeichnet. Bei den Verhaftungen in Qiqihar handelte es sich Berichten zufolge um eine neue Aktion mit dem Namen „Operation Netzschließung“, mit der die Behörden weiterhin versuchen, Falun Dafa auszurotten.

Eine der Zielpersonen in Peking ist Han Fei, die Mutter eines britischen Bürgers. Seit September 2021 wird sie häufig schikaniert. Die Schikanen verschärften sich während der Olympischen Winterspiele im Januar und Februar 2022. Obwohl sie kurz nach ihrer letzten Verhaftung im April 2022 freigelassen wurde, wird sie weiterhin überwacht, weil sie sich weigert, Falun Dafa abzuschwören.

Ein Einwohner von Hubei namens Liu Haiquan ist der einzige Ernährer seiner Großfamilie. Sein Vater, der über 80 Jahre alt ist, suchte die Polizeiwache auf, um seine Freilassung zu fordern. Aber die Behörden hielten ihn weiterhin in Gewahrsam und brachten seine Familie damit in eine schwierige Lage.

Auch Wu Zhanting, ein Einwohner von Liaoning, der aufgrund eines Schlaganfalls arbeitsunfähig geworden war, blieb von den Schikanen nicht verschont.

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