Deutsches Minghui-Sommercamp: Spaß und Lernen

Das Minghui-Sommercamp in Deutschland fand vom 3. bis 10. August 2025 in einer Jugendherberge in der Nähe von Meschede in Nordrhein-Westfalen statt.

Das Camp, umgeben von üppigem Grün und malerischer Landschaft, bot ein reichhaltiges Programm mit Fa-Studium, Übungen und verschiedenen kulturellen Aktivitäten. Es zog über 100 junge Dafa-Praktizierende und ihre Eltern aus Deutschland und dreizehn Nachbarländern an. Die Atmosphäre des gegenseitigen Austauschs und der Kultivierung förderte ein Gefühl der Einheit unter den Teilnehmern und stärkte ihren Charakter durch die vielfältigen Aktivitäten.

Kultivierung an erste Stelle setzen

Die Kultivierung an erste Stelle zu setzen, ist eine grundlegende Anforderung für jeden Falun Gong-Praktizierenden. Daher sind tägliche Gruppenübungen am frühen Morgen sowie das Gruppen-Fa-Lernen für Kinder und Erwachsene wesentliche Bestandteile des Sommercamp-Programms.

Die Kinder nehmen am gemeinsamen Fa-Lernen teil. Foto: Minghui

Gemeinsames Praktizieren der Übungen. Foto: Minghui

Die vierzehnjährige Selina schrieb in ihrem Bericht: „Durch das tägliche Üben und Fa-Studium sind viele Dinge, die ich vor dem Sommercamp nicht jeden Tag zu bewältigen schaffte, wieder zu regelmäßigen Gewohnheiten geworden. Anfangs wollte ich nicht praktizieren, aber während der Übungen wurde mir klar, dass ich lernen muss, Prioritäten zu setzen und wichtige Angelegenheiten zuerst zu erledigen. Während der Übungen fühlte ich mich unglaublich entspannt und gelassen, und ich war froh, dass ich meine inneren Kämpfe überwinden und beim Praktizieren durchhalten konnte.“

Der dreizehnjährige Michael machte ebenfalls eine wunderbare Erfahrung während der Übungen: „Anfangs fühlte ich mich etwas unwohl. Aber dann dachte ich mir, wenn ich jetzt praktiziere, kann ich heute bei der Aufführung mitmachen. Also ging ich hinaus und übte mit den anderen. Ich spürte, wie mein Körper gereinigt wurde, und ich begann mich wohlzufühlen. So konnte ich bei der Abschlusszeremonie auftreten.“

Ein Vater, der sein Kind zum Sommercamp begleitete, teilte seine Kultivierungserfahrungen: „Die Organisation des diesjährigen Sommercamps ist wie immer hervorragend. Das Ziel ist es, einen fleißigen Kultivierungszustand aufrechtzuerhalten und den Kindern zu helfen, dem Meister und dem Fa zu vertrauen. Ich bin äußerst zufrieden, dass die Kinder am Gruppen-Fa-Lernen teilnehmen können.“

Neue Talente entdecken

Spielen auf der afrikanischen Trommel: „Falun Dafa ist gut“ und „Mighty One“

Tanzaufführung. Foto: Minghui

Kung Fu-Aufführung bei der Abschlussaufführung. Foto: Minghui

Im Sommercamp können die Kinder verschiedene traditionelle Künste erlernen wie chinesische Kampfkunst, klassischen chinesischen Tanz, Chor, Theateraufführung, Trommeln und verschiedene Soloinstrumente. Durch diese vielfältigen Kurse haben die Kinder die Gelegenheit, ihre Talente zu entdecken, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und ihren Weg mit Falun Dafa zu finden.

Die Abschlussaufführung am Wochenende ist der krönende Abschluss der einwöchigen Sommercamp-Aktivitäten, bei der die Kinder Falun Dafa den einheimischen Zuschauern, die sich die Aufführung ansehen, zeigen und näherbringen.

Die elfjährige Luna teilte eine Erfahrung mit: „Während des Tanzes hatten wir einige Meinungsverschiedenheiten. Irgendwie wollte jeder seine eigene Schlusspose machen. Die Tanzlehrerin sagte uns, dass wir nicht darüber streiten sollten und dass wir die getroffene Entscheidung respektieren müssten. Am Ende durfte jeder seine eigene Schlusspose machen, aber die Tanzlehrerin entschied, wer welche Bewegung ausführen würde. Jeder respektierte diese Entscheidung.“

Clara, eine Fünfzehnjährige aus Rumänien, hatte am meisten Freude am chinesischen Kung-Fu im Sommercamp. „Es hilft mir, meine innere Kraft zu finden, was sehr förderlich für meine Praxis ist.“

Betreuer: Die Kinder als unsere Spiegel betrachten

Theateraufführung — Märchen „Kleiner Lotus“ Foto: Minghui

Herr Chao fungierte als Regieassistent für das Märchenstück mit dem Titel „Kleiner Lotus“. Er übernahm die Regie der Proben kurz vor der Aufführung. Aufgrund des knappen Zeitplans waren die Proben unvollständig und eine weitere Abendprobe war unmöglich – der Aktivitätenplan war bereits überfüllt und die Kinder waren erschöpft.

„Ich spürte einen enormen Druck und erkannte, dass ich mich zu sehr auf äußere Ziele konzentriert hatte, während ich die Gefühle der Kinder vernachlässigte. Schließlich entschied ich mich, meine Denkweise zu ändern: Anstatt weitere Proben anzustreben, bemühte ich mich, ihnen Freude, Selbstvertrauen und Leichtigkeit zu bringen.“

Trotz verschiedener Unsicherheiten führten die Kinder ihre Aufführung des Märchens „Kleiner Lotus“ mit Konzentration und Freude durch, und die Show war ein großer Erfolg. Durch diesen Prozess erkannte Herr Chao: „Der Fokus liegt nicht auf der Aufführung selbst, sondern auf der eigenen Geisteshaltung – mit Güte zu handeln, auch unter Druck. Die wahre Bühne liegt in meinem Herzen. Ich bin dem Meister dankbar für diese Gelegenheit – und den Kindern, deren Aufrichtigkeit und Freude als Spiegel dienten und Bereiche aufzeigten, in denen ich mich noch verbessern muss.“

Als Betreuerin sprach Sibylle Schneller-Jost über ihre Verantwortung im Sommercamp: „Eine Sache, auf die ich großen Wert lege, ist, dass die Kinder nicht nur die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – auf der Bühne zeigen, sondern diese Prinzipien auch durch ihre eigenen persönlichen Erfahrungen verstehen lernen. Das ist besonders herausfordernd für sie, wenn sie Bequemlichkeit erkennen und überwinden müssen. Jedoch hat uns das Prinzip der Nachsicht geleitet. Nachsicht hilft dabei, Bequemlichkeit und Faulheit zu überwinden und hat mich gelehrt, dass sie eine innere, aktive Kultivierung ist und dass wir, selbst wenn wir Schwierigkeiten gegenüberstehen, mit Fleiß voranschreiten können.“

Eltern halfen bei der Organisation des neuntägigen Fa-Seminars mit

Das Sommercamp bot auch den Eltern zahlreiche Gelegenheiten zur Kultivierung. So wurden beispielsweise Kurse über die traditionelle chinesische Kultur abgehalten, Falun Dafa-Infomaterialien vor Ort verteilt, Aufklärungsaktivitäten an zwei Informationsständen durchgeführt und zum ersten Mal eine neuntägige Fa-Vortragsreihe veranstaltet, wodurch mehr Menschen Falun Dafa kennenlernen konnten.

Ein breites Spektrum an Aktivitäten

Kinder entfalten ihre Kreativität im Bastelraum. Foto: Minghui

Sporttag und Lagerfeuerabend. Foto: Minghui

Außerhalb des Unterrichts konnten die Kinder ihre Kreativität im Bastelraum entfalten. Sie zeichneten, spielten mit Ton und bastelten. Sie falteten Lotusblumen in verschiedenen Größen, formten Schalen aus Ton und bastelten verschiedene Tiere aus Perlen.

Die Kinder waren von den Bastelarbeiten fasziniert. „Der Bastelraum ist das Beste! Schalen aus Ton machen, Perlen zu Schmetterlingen auffädeln. Ach, und ich liebe es auch, Stockbrot zu machen und am Lagerfeuer zu grillen.“

Das Sommercamp bot auch viele aufregende Aktivitäten drinnen und draußen, einschließlich eines Sporttages, Grillabenden, Lagerfeuerrunden und Waldwanderungen. Diese Veranstaltungen zielten darauf ab, Harmonie zu fördern, eine starke Gemeinschaft aufzubauen, Verbindungen zu vertiefen und alle Teilnehmer zu einer Gruppe zusammenzuführen.

Da alle Aktivitäten eine Übersetzung in mehrere Sprachen erforderten, waren Geduld, Zusammenarbeit und gegenseitige Toleranz besonders wichtig. Alle meisterten diese Herausforderung außergewöhnlich gut, wobei mehrsprachige Kinder häufig die Kursleiter beim Übersetzen unterstützten.

Tatjana Aleksejeva, die Sportprogrammleiterin des Sommercamps, war Bronzemedaillengewinnerin bei den Weltmeisterschaften im Kontakt-Karate und mehrfache lettische Meisterin. Sie bemerkte: „Während der Sporttage im Sommercamp kann man die enorme Begeisterung von Teilnehmern verschiedener Nationalitäten und Kulturen spüren. Alle Aktivitäten erfordern Koordination und Zusammenarbeit – und das entspringt den Prinzipien, die unser Meister lehrt: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“

Quelle: Minghui

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