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Ein historisch friedlicher Appell – Gedenken an den 25. April 1999 in Hamburg

Am 25. April vor 22 Jahren zeichnete sich das erste Mal der Umriss einer der brutalsten Verfolgungen der Geschichte. In China wurden die Appelle und Bitten von über 10.000 Praktizierenden der friedlichen Meditationspraxis Falun Dafa (Falun Gong) von der Zentralregierung der Kommunistischen Partei Chinas ignoriert – und drei Monate später mit einer Härte bestraft, welche die Weltgeschichte bis dahin nur selten gesehen hat.

In stillem Gedenken haben die Falun-Dafa-Praktizierenden aus Hamburg und Umgebung vor dem Generalkonsulat der V. R. China gegen die Verfolgung der Praxis und ihrer Übenden protestiert. Sie haben die Übungen von Falun Dafa gezeigt und sich mit einem Brief direkt an den Generalkonsul gewendet, mit der Bitte, „ein Zeichen zu setzen“ und ebenfalls für die sofortige Beendigung der Verfolgung einzusetzen.

Der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Generalkonsul,

heute ist der 25. April 2021 – es ist der Tag, an dem vor 22 Jahren über 10.000 Falun-Gong-Praktizierende zum Petitionsbüro nach Zhongnanhai in Peking gegangen sind, um eine Petition für die inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden aus Tianjin abzugeben. Die Praktizierenden forderten die Regierung auf, ihre grundlegenden Menschenrechte, die Meinungs-, Glaubens- und Demonstrationsfreiheit zu schützen. Die Veranstaltung verlief friedlich und endete auch friedlich.

Der damalige chinesische Premierminister versprach am 25. April, den Polizeimissbrauch zu untersuchen und das Recht auf freie Ausübung von Falun Gong zu garantieren. Sollte der friedliche Protest eine wirklich friedliche Lösung finden?

Die Verfolgung wird fortgesetzt 

Auf den friedlichen Appell reagierte Ihre Regierung drei Monate später am 20. Juli 1999 mit brutalem Vorgehen – illegale Verhaftungen, Zwangsarbeit, Folter und Organraub. Bis zum heutigen Tag sind Falun-Dafa-Praktizierende solchen Misshandlungen ausgesetzt. Zudem werden auch andere Glaubensgruppen wie die tibetischen Buddhisten, die Uiguren und die Untergrund-Christen verfolgt. 

Ab Mai 2021 werden die Geistlichen in China durch die „Verordnung Nr. 15“ von der KP Chinas aufgefordert, ihre „Liebe zur KP“ zu bekunden und sie zu unterstützen. Von den Geistlichen wird außerdem verlangt, für religiöse Aktivitäten im Voraus eine Genehmigung einzuholen.

Hongkong brutal verfolgt

Die KP Chinas hat die Verfolgung gegen Falun Dafa und Andersdenkende nach Hongkong exportiert. Seit dem brutalen Vorgehen gegen Hongkongs Bürger im Sommer 2019, wurden auch Falun-Gong-Informationsstände in Hongkongs Straßen mehrmals von anonymen Schlägern zerstört und friedliche Praktizierende angegriffen. Hongkonger fordern standhaft das ihnen gegebene Versprechen, den Vertrag „ein Land zwei Systeme“, ein; sie sind ihrer grundlegenden Rechte beraubt. Am 16. April 2021 wurden prominente Aktivisten zu Haftstrafen verurteilt.

Immer mehr Menschen in China treten aus der Kommunistischen Partei aus, weil sie sich an diesen Verbrechen nicht mehr beteiligen wollen. Über 375 Millionen sagten bis heute „Nein“ zu der KP Chinas.

Wenn die Kommunistische Partei Chinas eines Tages zusammenbricht, werden auch alle Parteimitglieder und Mitarbeiter der Botschaften und Konsulate mit zur Rechenschaft für die Verbrechen der Partei gegen die Menschlichkeit herangezogen. 

Wir appellieren an Sie, setzen Sie ein Zeichen, indem Sie ihre Regierung davon überzeugen, das eine Beendigung der Verfolgung von Falun Gong das Beste für ihr Land ist.

Sie können sich zu Ihrer eigenen Sicherheit davor schützen, wenn Sie sich rechtzeitig von der Kommunistischen Partei Chinas distanzieren. Das Tuidang-Center bietet hierfür auch den Austritt unter einem Decknamen an. Bitte informieren Sie sich hier: https://en.tuidang.org/

Hochachtungsvoll, 

Falun-Gong-Gruppe Hamburg

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