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Fa-Verbreitung bis in tiefe Täler und entlegendste Dörfer

Seit vielen Jahren ist es einigen Schweizer Praktizierenden ein großes Anliegen, Falun Dafa flächendeckend bekannt zu machen und mit dieser frohen Botschaft den Menschen Glück und Zufriedenheit zu übermitteln.

Fleißig beim Verteilen in einem kleinen Dorf des Oberwallis.

Die Organisatorin der Hausverteilungs-Reise, die dieses Jahr ins Wallis führt, ist eine langjährige Falun- Dafa-Praktizierende. Vor vielen Jahren hatte sie damit begonnen, den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die grausame Verfolgung in China, mittels der eigens dafür hergestellten Broschüren zu erklären. Früher hatte sie ihr Weg bereits ins Wallis geführt, einem Bergkanton im Südwesten der Schweiz gelegen mit einem deutschsprachigen und einem französischsprachigen Gebiet.

Damals hatte sie nur einen Teil des Oberwallis mit Informationsmaterialien versorgen können. Aus diesem Grund haben sich Mitte April einige Praktizierende in einem gemieteten Chalet zusammengefunden und während einer Woche die gesamte Hausverteilung abgeschlossen.

Das hügelige Oberwallis mit seinen kleinen Dörfern.

Der Organisatorin ist das Überbringen der Informationen von Falun Dafa ein Herzensanliegen. Während all dieser Jahre hatte sie viele berührende Begegnungen erlebt und tiefe Gespräche führen können. So auch im Kanton Wallis, der grob beschrieben aus einem Haupttal und vielen Seitentälern besteht, die von den höchsten Schweizer Bergen umrahmt sind.

Viele Dörfer und Weiler befinden sich hoch oben an den Berghängen, in Höhen von bis zu 2000 Metern über Meer. Die Einheimischen an diesen einsamen Orten nehmen die Gelegenheit gerne wahr, mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Sobald ein fremdes Auto in so einem kleinen Dorf parkt, sind die Leute schon neugierig und kommen aus ihren Häusern heraus. Der Mehrheit der Menschen ist Falun Dafa und seine nunmehr 21-jährige Verfolgungsgeschichte in China nicht bekannt. Viele hören interessiert zu und möchten dann die Petition END CCP (Beendigung der Kommunistischen Partei Chinas) unterschreiben oder Informationsmaterialien mitnehmen.

Berührende Begegnung mit einer Nonne

Beim Verteilen treffen einige Praktizierende in einem abgelegenen Bergdorf auf eine Nonne, die um ein Haus herum den gefrorenen Schnee weg-hackt. Spontan wird entschieden, ihr dabei zu helfen. Eine Praktizierende spricht mit ihr und erfährt mehr von ihrem Leben. Sie ist hier im Bergdorf auf 1600 Metern aufgewachsen und ist schon 83 Jahre alt.

Sie erzählt, dass es damals noch keine Straßen und noch keine Seilbahn gab. Im Winter war man monatelang eingeschneit. Die Kinder gingen nur 6 Monate lang, vom 1. November bis zum 1. Mai zur Schule. Dann halfen sie in den Familien; die meisten waren Kleinbauern. Man war zufrieden, man half einander und hielt zusammen.

Dann mussten die Einheimischen Land für die Straße verkaufen. Die Nonne berichtet weiter: „Sie meinten, sie wären nun reich, und viele verkauften auch ihr Vieh. Doch heute sind viele Jungen unzufrieden. Viele sind weggezogen. Das Dorf ist am Aussterben. Zu meiner Zeit umfasste die eine Schule 25 Jungen und die andere Schule 12 Mädchen. Letztes Jahr musste die Dorfschule schließen, weil sie insgesamt weniger als 8 Kinder hatte.“

Sie selbst lebt in einem Kloster in einem anderen Kanton. Um ihrem kranken Bruder zu helfen, ist sie für ein paar Wochen hier zu Besuch. „Die Broschüre ,Im Reich der Mitte‘ werde ich im Kloster für die anderen zum Lesen auslegen“, erklärt sie den Praktizierenden. Nachdem der Weg vom Eis befreit ist, verabschiedet sich die kleine Gruppe von der Frau. Dann fährt die Nonne auf der Nordseite des Hauses fort, das Eis weg- zu-hacken. Sofort sind sich die Praktizierenden einig und kehren gleich wieder um. Sie helfen weiter dabei, den schweren Schnee und das Eis wegzuschaufeln. Die herzensgute Nonne ist sehr erfreut und dankbar und will die Praktizierenden kaum mehr gehen lassen.

Musikdorf Ernen: «Es braucht eine Kombination aus Natur und Kunst und Freundschaft.»

Die Gemeinde Ernen liegt eingebettet auf einer Moränenterrasse. Mit seiner Tradition und Kultur kann Ernen als eines der schönsten Dörfer des Wallis bezeichnet werden. Der einzigartige Dorfplatz mit seinen alten, traditionellen Häusern lädt Touristen und auch müde Praktizierende zum Verweilen ein.

Der idyllischer Dorfplatz von Ernen.


In Ernen hatte der Pianist György Sebök (1922-1999) den idealen Ort für die Auseinandersetzung mit Musik gefunden. Aus seinen Meisterkursen erwuchs in den vergangen knapp fünfzig Jahren eine einmalige Oase der Kultur. Das Festival „Musikdorf Ernen“ bringt alljährlich international renommierte Musiker zusammen und zeichnet sich durch herausragende, musikalische Qualität in familiärer Umgebung sowie durch stringente und einfallsreiche Programmgestaltung aus.

Im abgelegenen Binntal

Von Ernen führt der Weg weiter ins Binntal. Nach der Durchfahrt durch einen langen, schmalen Tunnel eröffnet sich den Verteilenden eine andere Welt: Schneebedeckte Berge, alte Steinbrücken, traditionelle Holzhäuser, Bäche und himmlische Ruhe. Das wildromantische Walliser Seitental ist so reich an Mineralien wie kaum eine andere Alpenregion. Es ist berühmt für seine einzigartigen Kristalle.

Die freundlichen Menschen im einzigen Laden im Dorf hängen das End CCP-Plakat auf und wollen die Falun-Dafa-Flyer an Kunden und Touristen weitergeben. Auf dem Parkplatz vor dem Laden kommt neben dem Auto der Praktizierenden ein weiteres, mit welschem Kennzeichen, zum Stehen. Es ergibt sich ein Gespräch mit dem Ehepaar aus der französischen Schweiz. Sie haben schon einige Kenntnisse von der bösartigen Natur der Kommunistischen Partei Chinas und unterzeichnen sogleich die Petition End CCP.

Der Kurort Zermatt und sein Horn

Etwas Besonderes ist der Besuch von Zermatt, einem autofreien und charmanten Kurort am Fuße des Matterhorns. Die Praktizierenden stellen ihr Auto im letzten Dorf vor dem Kurort bei einem Taxiunternehmen auf den Parkplatz, um sich dann ins Dorf Zermatt fahren zu lassen. Als der Besitzer des Taxiunternehmens den END-CCP-Aufkleber auf dem Auto sieht, sagt er sogleich: „Ich unterstütze Sie. Geben Sie mir viel Informationsmaterial, ich werde es auslegen!“ In einer der Boutiquen in der Einkaufsstraße Zermatts treffen die Verteilenden eine Verkäuferin, die sich die Tatsachen über die Verfolgung sehr aufmerksam anhört. In mehreren Hotels interessieren sich die Rezeptionsangestellten für den 6. NTD TV Piano-Wettbewerb in New York und wollen das schöne Plakat gerne für ihre Gäste aufhängen.

Ein besonderes Gefühl

Hoch oben über den Tälern und dem Himmel so nahe die Sitz-Meditation (5. Übung) von Falun Dafa zu machen, ist ein besonderes Gefühl und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Drei der gesamten Verteilgruppe hier im Schnee bei der 5. Übung, dahinter die mächtigen Walliser Alpen.

Textquelle: U.B, gekürzt von der Yuanming Redaktion Kultur
Bilder U. B. und D. A. aus der Schweiz

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