Falun Dafa in Hamburg

Seit über zwanzig Jahren organisieren die Falun-Gong-Praktizierenden in Hamburg verschiedenste Aktivitäten, um die Menschen über Falun Gong aufzuklären und auf die Verfolgung in China aufmerksam zu machen.

Infotage in der Innenstadt

Samstags findet fast jede Woche ein Informationstag in der Hamburger Innenstadt statt. An diesem Tag gehen besonders viele Hamburger, Touristen und Menschen aus umliegenden Städten in der Innenstadt einkaufen.

Demonstration auf der Reesendammbrücke.

Informationstag auf der Reesendammbrücke.

Ein Praktizierender macht die 2. Übung von Falun Gong auf der Reesendammbrücke.

Foto von Dorota möchte die Übungen von Falun Gong lernen.

Dorota läuft an einem Samstag den Jungfernstieg entlang, eine beliebte Flaniermeile in der Hamburger Innenstadt, und sieht dort die Praktizierenden die Übungen von Falun Gong machen. „Es sah nach Meditation aus und das hat mich angezogen. Wie die Menschen da so entspannt und friedlich zur ruhigen Musik im Trubel standen“, sagt sie. Länger spricht sie mit einer Praktizierenden und erkundigt sich nach dem lokalen Übungsplatz, um Falun Gong selbst zu lernen.

Die chinesische und asiatische Kultur spricht Dorota schon lange an. Sie spürt eine Verbindung dorthin und würde China gern einmal bereisen. Allerdings ist sie wegen der dortigen Menschenrechtsverletzungen gegen Andersdenkende davon abgekommen. „Es ist in China kompliziert. Man kann das Land wegen des herrschenden Kommunismus nicht mehr so erleben, wie es wirklich ist.“

Die drei Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – findet Dorota wichtig: „Aus meiner Sicht sind sie die Grundlage für das Menschsein. Ohne das Prinzip der Liebe und der Wahrhaftigkeit kommen wir nicht weiter“, sagt sie. „Es ist sehr schade, dass in China gegen Menschen vorgegangen wird, die einen freien Geist haben wollen.“

Auch nach jahrelangen Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China zu beenden, gibt es viele Menschen, die noch nichts von der Meditationspraxis und der Verfolgung gehört haben. Gerade die jungen Menschen waren zu Beginn der Verfolgung im Jahre 1999 entweder noch klein oder gar nicht geboren.

Junge Leute auf der Reesendammbrücke probieren die Übungen.

Eine Dame unterschreibt eine Petition gegen Organraub an Lebenden.

Ein westlicher Mann kommt mit zwei chinesischen Geschäftskollegen an der Mahnwache vorbei und weist sie auf die Demonstration hin. „Schau, da praktizieren ja Westler Falun Gong“, sagte der eine Chinese und sie bleiben stehen. Ein chinesischer Praktizierender nutzt die Gelegenheit, den Chinesen die wahren Umstände über Falun Gong und die Verfolgung zu erklären.

Aufklärung an Chinesen.

Beide haben viel Propaganda der chinesischen Regierung gehört, aber noch nicht, dass der Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Wahrheit von der Kommunistischen Partei Chinas inszeniert wurde: „So war es also“, sagen die beiden und bedanken sich für seine Ausführungen.

Wang nimmt seit vielen Jahren bei Wind und Wetter an den Aktivitäten in der Innenstadt zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong in China teil. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich über die Verfolgung informieren“, sagt er. „In China können die Chinesen wegen der Verfolgung nicht frei die Wahrheit heraussagen, also machen wir das hier“. Immer wieder kommen chinesische Geschäftsreisende in die Hansestadt, die so die wahren Umstände erfahren.

24 Jahre Altonale

Jedes Jahr nehmen die Praktizierenden in Hamburg an verschiedenen Stadtfesten teil, um die Schönheit von Falun Gong zu zeigen. Sie praktizieren die Übungen, verteilen Flyer, sprechen mit Interessierten über Falun Gong und bieten Lotusblumenfalten für die Kinder an.

Die Altonale – ein Straßenfest in Altona.

So ist der Falun Gong Stand bereits seit 2001 Bestandteil von eines der größten Kulturfestivals in Norddeutschland, der Altonale. Über 200.000 Menschen kommen jedes Jahr dahin.

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