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Foltermethoden im Gefängnis Gongzhuling, Provinz Jilin

Seit die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, wurden unzählige Praktizierende verhaftet und im Gefängnis brutal gefoltert. Im Folgenden berichten wir über einige der Foltermethoden, die an den männlichen Praktizierenden im Gefängnis von Gongzhuling angewendet wurden. Dieses Gefängnis befindet sich in der Nähe der Stadt Changchun in der Provinz Jilin. In Changchun war Falun Dafa 1992 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Hocken

Falun-Dafa-Praktizierende, die neu in das Gefängnis gebracht werden, müssen sich mit dem Gesicht zur Wand zu stellen. Die Wärter rufen sie nach einiger Zeit zu sich und zwingen sie, in die Hocke zu gehen, um sie dann zu vernehmen. Sie werden unter anderem gefragt, ob sie Falun Dafa praktizieren, wie lange sie schon praktizieren und wie sie verhaftet wurden. Die Praktizierenden müssen auch eine Garantieerklärung schreiben. Wenn sie sich weigern, Falun Dafa abzuschwören, schlagen und schocken die Wärter die Praktizierenden nach Belieben mit elektrischen Schlagstöcken.

Aushungern

Die Praktizierenden erhalten zu allen Mahlzeiten nur Maisbrei. Manchmal fügen die Wärter dem Maisbrei übermäßig viel Salz zu, ohne den Praktizierenden genügend Wasser zu geben.

Bei dem Praktizierenden Ma Changqing stellte der Arzt während der Untersuchung fest, dass er Magenprobleme hatte. Ma sagte, dass er nur etwas Maisbrei mit Salz bekommen habe, den er nicht trinken konnte, weil er zu salzig war. Nach vier Monaten Folter war er abgemagert und sein Gewicht war von 60 kg auf 40 kg gesunken.

Mit Elektrostäben geschockt

Nachdem Ma gesagt hatte, er habe keinen Reis zu essen bekommen, schleppte der Hauptmann der Abteilung 9 ihn in einen kleinen Raum. Der Hauptmann und andere Wärter verpassten ihm mehr als zwei Stunden lang Elektroschocks mit maximaler Stromstärke. Sie setzten mehr als 30 Elektrostäbe ein. Durch die Folter erlitt der Praktizierende Blasen am ganzen Körper.

Folter-Nachstellung: Schocken mit mehreren Elektrostäben

Obwohl Ma extrem durstig war, bekam er 24 Stunden lang kein Wasser. Ein Häftling schnappte sich einmal Mas Schuhe. Anstatt den Häftling zu bestrafen, brachten die Wärter Ma in einen Raum und versetzten ihm Elektroschocks mit Schlagstöcken.

An Bretter und ein Bett gefesselt

Mehrere Gefangene in der Abteilung 8 werden beauftragt, bei den Falun-Dafa-Praktizierenden eine Umerziehung durchzuführen. Die Wärter wiesen einige Häftlinge an, dafür zu sorgen, dass die Praktizierenden aufrecht sitzen. Einmal wurde ein Praktizierender den Wärtern gemeldet, weil er mit den Häftlingen diskutiert hatte, ob er richtig sitze. Die Wärter schlugen ihn daraufhin mit Elektrostäben, bis sein Gesicht anschwoll. Anschließend wurde er unter strenge Kontrolle gestellt und ans Bett gefesselt. Eine solche Folter dauert in der Regel zwischen einer und zwei Wochen.

Folter-Nachstellung: An ein Bett gefesselt

Gezwungen, Videos anzuschauen, die Falun Dafa verleumden

Die Abteilung 9 ist darauf ausgerichtet, die Praktizierenden durch Gehirnwäsche „umzuerziehen“. Den Praktizierenden ist es verboten, über Falun Dafa zu sprechen. Sie laufen sonst Gefahr, dass jemand sie den Wärtern meldet.

Jeden Morgen müssen sich die Praktizierenden Videos ansehen, die Falun Dafa verleumden. Zu anderen Zeiten werden sie angewiesen, Propagandabücher zu lesen.

Gedankenberichte

Nachdem sie die Videos angesehen oder die Bücher gelesen haben, werden die Praktizierenden gezwungen, „Gedankenberichte“ zu schreiben. Ursprünglich wurden diese Gedankenberichte einmal im Monat verfasst, später wurde diese Maßmahme jedoch auf einmal pro Woche geändert. Die Insassen werden beauftragt, die Berichte durchzulesen. Sie können die Praktizierenden auffordern, sie neu zu schreiben, wenn sie der Meinung sind, dass sie schlecht geschrieben sind.

Einige Praktizierende, die sich weigern, umerzogen zu werden, werden zur Arbeit in der Werkstatt eingeteilt.

Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2020 werden die Praktizierenden zur Gehirnwäsche in eine große und eine kleine Gruppe aufgeteilt. Die Häftlinge melden die Praktizierenden, die sich weigern, sich zu beugen. Diese werden dann in die kleine Gruppe gebracht, wo sie abends die Propagandasendungen des kommunistischen Regimes anschauen müssen.

Bis 2021 wurden Praktizierende, die sich nicht „umerziehen“ lassen wollten, geschlagen oder mit Elektrostöcken geschockt.

Der Leiter der Umerziehungsabteilung des Gefängnisses teilte den Praktizierenden mit, dass diejenigen, die keine guten Gedankenberichte schreiben, unter strenge Kontrolle gestellt werden und nicht in der Werkstatt arbeiten dürfen. Einige Praktizierende wurden drei Monate lang in der streng geführten Gruppe festgehalten. Manche von ihnen konnten nach den Folterungen nicht mehr selbständig gehen.

Ein Praktizierender, der sich weigerte, „umerzogen“ zu werden, wurde für lange Zeit unter strenge Kontrolle gestellt. Eine Zeit lang wurden ihm die Augen verbunden und er musste sich von zwei Personen helfen lassen, wenn er auf die Toilette gehen wollte. Als der Leiter des Gefängnisses hörte, dass dieser Praktizierende sich der „Umerziehung“ widersetzte, kritisierte er das Team der Abteilung 2 und wies es an, den Praktizierenden um jeden Preis „umzuerziehen“.

Der Praktizierende Yang Yucai erkrankte im Gefängnis an Dickdarmkrebs und starb.

Tritte und Schläge

Zwei Jahre nach seiner Inhaftierung im Gefängnis litt Ma alle zwei Wochen unter Darmverstopfung. Er konnte sich nicht zum Schlafen hinlegen, da er Schwierigkeiten beim Atmen hatte. Immer wenn er Rübensuppe aß, hatte er Durchfall. Als er einmal längere Zeit auf der Toilette war, zerrten die Wärter ihn ins Büro. Ma sagte, er müsse zurück auf die Toilette, aber die Wärter erlaubten es ihm nicht. Ma musste sich auf dem Korridor entleeren. Die beiden Wärter traten und schlugen ihn dann, bis er ganz benommen war.

Folter-Darstellung: Schläge

Schläge ins Gesicht

Ma spürte einmal Schmerzen in der Brust und im Rücken. Da ihm ein Arzt zuvor gesagt hatte, dass er Beschwerden in der Brust habe, bat er einen Hauptmann, ihn zu einer Untersuchung ins Krankenhaus zu bringen. Der Hauptmann schlug Ma daraufhin mehr als zwanzig Mal ins Gesicht und erlaubte ihm trotz des kalten Wetters nicht, eine Mütze zu tragen. Bei einer anderen Gelegenheit schlug derselbe Hauptmann Ma erneut, als er ärztliche Hilfe erbat.

Ma wurde außerdem zwei Mal in großen Mengen Blut abgenommen.

Als Ma versuchte, einen ehemaligen Praktizierenden davon zu überzeugen, den Wärtern nicht bei der „Umerziehung“ anderer Praktizierender zu helfen, zeigte ihn dieser beim Hauptmann an. Ma wurde daraufhin verprügelt. Ein anderes Mal schubste der ehemalige Praktizierende Ma, so dass er auf den Boden fiel und sich im Lendenbereich verletzte. Ma konnte nicht mehr gehen und hatte Schwierigkeiten, auf die Toilette zu gehen.

Während der zwei Jahre im Gefängnis wurde Ma mit Elektrostöcken geschockt, ausgehungert und geohrfeigt. Er wurde taub und seine Sehkraft schwand stark.

Quelle: Minghui

Chinesische Version

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