Das hochadelige Paar Prinz Gundakar und Prinzessin Marie zeigte sich nach der Shen-Yun-Aufführung in der Wiener Stadthalle begeistert. Die Darbietung berührte sie spirituell zutiefst und vermittelte die Schönheit der chinesischen Tradition.

Am Abend des 23. Januars 2026 präsentierte die Shen Yun Performing Arts Touring Company ihre zweite Aufführung der Saison in der Wiener Stadthalle. Mit klassischem chinesischem Tanz und Livemusik erweckte das in New York ansässige Ensemble die Essenz der traditionellen chinesischen Kultur zum Leben und hob dabei altehrwürdige Tugenden hervor, die beim westlichen Publikum großen Anklang fanden. Nach Ende der Aufführung reagierte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus, und die Künstler kehrten zweimal auf die Bühne zurück.
Zu den Zuschauern zählten Prinz Gundakar und Prinzessin Marie von und zu Liechtenstein. Sie waren von der Aufführung begeistert und bewunderten insbesondere die Mission von Shen Yun, die traditionelle Kultur und Werte wiederzubeleben.
Als sich der Vorhang hob und eine prächtige, himmlische Welt auf der Bühne sichtbar wurde, verspürte Prinzessin Marie sofort eine große Verwunderung. „Es war einfach fantastisch“, erinnert sie sich. „Ich bin von der Schönheit und der Tiefe der ganzen Vorstellungen begeistert.“
Prinz Gundakar schloss sich ihrer Begeisterung an, beschrieb Shen Yun als „wunderbar“ und fügte hinzu, dass ihn die lange Geschichte und Tiefe der chinesischen Zivilisation stark und nachhaltig beeindruckt habe.
Für Prinzessin Marie war die spirituelle Bedeutung, die durch die Musik vermittelt wurde, besonders bewegend. Sie verwies auf ein Lied, das von der Sopranistin gesungen wurde, und sagte: „Was mir sehr gefallen hat, ist dieses Gedicht, wo gesagt worden ist, also gesungen von der Sopranistin, über dass Gott wirklich, also der Schöpfer im Zentrum von allen Wesen ist. Und das ist auch sehr wichtig heutzutage, wo wenig das Göttliche beansprucht ist.“
Sie fügte hinzu: „Wo alles so verloren geht, wo der Unglaube ist, dass man doch an etwas Höheres denken soll. Also so habe ich es verstanden.“
Sie hob auch den mongolischen Tanz wegen seiner Kraft und Vitalität hervor. „Dieser mongolische Tanz war so stark, und man hatte das Gefühl, die Leute sind sehr stolz auf das, was sie sind“, sagte sie. „Und das ist auch sehr schön. Diese ethnischen Tänze sind wirklich etwas ganz Besonderes.“
Prinzessin Marie wurde als Mitglied der französischen Königsfamilie geboren und war vor ihrer Heirat als Prinzessin von Orléans bekannt. Heute ist sie Fürstin Marie von und zu Liechtenstein. Ihrer Ansicht nach weisen die traditionelle europäische Kultur und die von Shen Yun präsentierte traditionelle chinesische Kultur viele Gemeinsamkeiten auf, sei es in Bezug auf den künstlerischen Ausdruck, die kulturellen Bräuche oder die zugrunde liegenden Werte.
„Es gibt sehr viele Zusammenhänge in der Tradition“, sagte sie. „Zum Beispiel die Geschichte und das Mitnehmen von der Musik, von den Tänzen, von der Folklore. Das ist auch sehr wichtig. Die Tradition in Europa kann man verbinden mit der Tradition auch in diesen Ländern.“
Prinz Gundakar, Mitglied der liechtensteinischen Königsfamilie, die zu den ältesten und etabliertesten Königshäusern Europas zählt, ist in erster Linie mit der Verwaltung des Familienvermögens und der Immobilien befasst. Prinzessin Marie hingegen konzentriert sich vor allem auf humanitäre, bildungsbezogene und kulturelle Initiativen.
- Shen Yun in vier europäischen Städten gleichzeitig ausverkauft: Zuschauer erleben Freude und Hoffnung
- Ausverkauftes Konzerthaus in Toruń: Zuschauer wünschen sich Shen Yun „so oft wie möglich“
Beide waren sich einig, dass Shen Yun eine tiefgreifende Bedeutung für die heutige Gesellschaft hat. Prinz Gundakar erklärte: „Ich glaube, es hat eine ungeheure Bedeutung, auch dieser Zusammenhang, das Göttliche und das Irdische. Und das wird im Tanz sehr schön dargestellt. Also das ist eigentlich die Hauptbotschaft, glaube ich, von diesen Tänzen auch, dass man das Schöne und das Erhabene und das Göttliche betont. Das beeindruckt mich sehr.“
Prinzessin Marie fügte hinzu: „Die Werte sind auch sehr wichtig heutzutage. Und da zeigt man etwas nicht nur mit Sprachen oder mit Worten, sondern mit Bewegung und mit einer Art Sehnsucht. Das ist auch sehr wichtig für die Leute.“
Prinz Gundakar war auch beeindruckt vom Liveorchester von Shen Yun, dem ersten Orchester weltweit, das östliche und westliche Musiktraditionen erfolgreich miteinander verbindet. Aufgebaut auf einem klassischen westlichen Orchesterkonzept, hebt es traditionelle chinesische Instrumente wie die Erhu und die Pipa hervor.
„Es hat mir sehr gut gefallen. Man muss sich natürlich hinein denken“, sagte er. „Die Musik ist ganz anders als die europäische Musik. Aber es korrespondiert sehr gut. Es ist eine ganz andere Art von Musik. Und das ist das Schöne eigentlich daran, dass nicht alles eintönig ist, sondern jedes Volk seine Musik hat.“
Shen Yun hinterließ bei Prinzessin Marie durch seinen reinen und erhebenden künstlerischen Ausdruck einen bleibenden Eindruck. „Also die Bereicherung für mich ist die Schönheit, die ich gesehen habe“, sagte sie. „Und man muss die Schönheit auch überall sehen, auch wenn überall Schwierigkeiten sind. Und das nehme ich mit mir.“










