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Jahresbericht: 132 Falun-Dafa-Praktizierende infolge der Verfolgung in 2021 verstorben

Im Jahr 2021 starben 132 Falun-Dafa-Praktizierende infolge der Verfolgung ihres Glaubens.

Hunderttausende von Praktizierenden wurden seit Beginn der Verfolgung von Falun Dafa schikaniert, festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Auf der Website Minghui.org wurden bis zum 6. Januar 2022 insgesamt 4.726 Todesfälle dokumentiert. Aufgrund der strengen Informationszensur in China ist die tatsächliche Zahl jedoch wahrscheinlich weitaus höher.

Unter den neu gemeldeten Todesfällen sind zwei Praktizierende, die 2017 starben, drei im Jahr 2018, zwei im Jahr 2019, 24 im Jahr 2020 und 101 im Jahr 2021.

Die 101 Todesfälle im Jahr 2021 ereigneten sich über das ganze Jahr verteilt, mit 60 Todesfällen im Zeitraum Januar bis Juni.

Falun-Dafa-Praktizierende, die durch die Verfolgung im Jahr 2021 ums Leben kamen1. Reihe (v.l.n.r.): Ding Guiying, Lyu Guanru, Mo Kun, Lyu Songming, Liu Xiufang, Xie Dewen2. Reihe (v.l.n.r.): Li Caie, Zhang Cuicui, Li Hongwei, Gong Piqi, Kang Aifen, Wu Dongsheng3. Reihe (v.l.n.r.): Wang Xiangju, Li Guiyue, Zhou Xianwen, Guo Qi, Sun Xiujun, Chu Liwen4. Reihe (v.l.n.r.): Guo Hongyan, Ma Ying, Chang Xiuhua, Pan Yingshun, Song Xiulian, Fu Guihua

Die verstorbenen Praktizierenden, davon 85 Frauen, stammten aus 25 Regionen. Die meisten Fälle wurden in den Provinzen Heilongjiang (25), Liaoning (22) und Jilin (15) verzeichnet. In den übrigen 22 Regionen gab es zwischen einem und acht Fällen.

Die 112 Praktizierenden, deren Alter bekannt war, waren zwischen 39 und 85 Jahre alt. Der jüngste Praktizierende war Pu Zheng, der 2017 im ersten Gefängnis der Provinz Yunnan zu Tode gefoltert wurde. Die ältesten Praktizierenden waren Li Jingxia und Ren Canru, beide Lehrerinnen im Ruhestand, die nach Schikanen durch die Behörden verstarben.

Einige ältere Praktizierende hatten vor ihrem eigenen tragischen Tod den Schmerz ertragen, ihre Kinder durch die Verfolgung zu verlieren. Ren Canrus Sohn, Yuan Jiang, starb vor 20 Jahren infolge von Folter. Der 82-jährige Tan Fengming sah seinen Sohn nach 2004 nie wieder. Der Sohn war damals unterwegs gewesen, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Da Tan nun verstorben ist und seine Tochter immer noch eine vierjährige Haftstrafe wegen Praktizieren von Falun Dafa absitzt, kämpft Tans 77-jährige Frau damit, die Trauer zu bewältigen und für sich selbst sorgen zu müssen.

Ein 80-jähriger Mann wurde nach einer dreijährigen Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa nie freigelassen. Stattdessen behielten die Behörden Liu Xiyong in Haft und verhängten Monate später eine weitere vierjährige Haftstrafe über ihn. Trotz seines kritischen Zustands wurde ihm Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung verweigert, und er verstarb am 29. Dezember.

Weitere acht verstorbene Praktizierende waren ebenfalls über 80 Jahre alt, 28 waren über 70, 31 über 60, 36 über 50 und 4 über 40. Sie kamen aus allen Gesellschaftsschichten, wie Lehrer, Buchhalter, Ärzte, Ingenieure und Fabrikarbeiter.

25 Praktizierende starben in der Haft, davon 13 im Gefängnis und zehn in Untersuchungsgefängnissen. Eine 45-jährige Frau starb in einer Polizeiwache und ein Mann starb in einem Krankenhaus, beide nur einen Tag nach ihrer Verhaftung. Bei mehreren im Gefängnis verstorbenen Praktizierenden erlaubten die Behörden ihren Familien nicht, die Leichen zu sehen, und zwangen sie, die Toten einäschern zu lassen. Die Familien, die die Leichen sehen durften, berichteten oft, dass ihre Angehörigen schwer verletzt worden waren.

Viele der Verstorbenen waren jahrzehntelang inhaftiert und gefoltert worden, bevor sie starben. Eine 72-jährige Frau war zwanzig Mal in einer psychiatrischen Klinik, ein 53-jähriger Geschichtslehrer war 14 Jahre lang inhaftiert, und eine 68-jährige Frau verbrachte insgesamt 17 Jahre im Arbeitslager und in drei Gefängnissen.

Eine 76-jährige Frau verstarb drei Tage, nachdem sie von Gefängniswärtern bewusstlos nach Hause getragen worden war, – wenige Wochen vor ihrer geplanten Entlassung nach einer sechsjährigen Haftstrafe. Eine Frau wurde zwei Tage vor ihrer geplanten Entlassung nach fünf Jahren Haft zu Tode geprügelt. Einem anderen Mann wurde erst einen Tag vor seinem Tod aufgrund einer schweren Bauchwassersucht Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung gewährt.

In einigen Fällen erwies sich die psychische Belastung durch die ständigen Schikanen als tödlich für die Praktizierenden. Bei einer 67-jährigen Frau in der Provinz Heilongjiang, deren Gesundheitszustand bereits sehr schlecht war, verschlechterte sich ihr Zustand nach den Schikanen weiter. Selbst einen Monat nach ihrem Tod riefen die Behörden noch ihren Mann an und forderten ihn auf, sich im Büro des Nachbarschaftskomitees zu melden.

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