Kindertheater zeigt die „drei Schätze“ und die Schönheit von Falun Dafa

Am Sonntagnachmittag des 30. Oktobers fand die Aufführung des Lotusmärchens in einem Alterszentrum in der Schweiz statt.

Das Lotosblumen-Theaterensemble in der Schlussszene. Foto: Privat

Das Märchen erzählt den Weg eines kleinen Samenkorns nach, das vom schlammigen Grund eines Sees emporwächst, um in voller Pracht über der Wasseroberfläche zu erblühen.

Das Samenkorn – auf der Bühne in der Form eines kleinen Mädchens dargestellt – meistert seinen Weg ins Leben unter Zuhilfenahme der „drei Schätze“ Zhen-Shan-Ren. Zu Deutsch: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

Diese „drei Schätze“ sind die Leitwerte, nach denen sich die Schüler der Kultivierungsschule „Falun Dafa“ in ihrem Alltag ausrichten. Sie hat ihren Ursprung in China und wurde von Meister Li Hongzhi im Jahre 1992 begründet.

Eine Gruppe Falun-Dafa-praktizierende Eltern mit ihren Kindern hatte das von Ludmila Orel verfasste Märchen der kleinen Lotusblume als Theaterstück adaptiert. An jenem Sonntag durften sie das Stück im schönen Theatersaal eines Zürcher Altersheimes aufführen.

Die Vorstellung beginnt

Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum wurde von schöner Musik empfangen und vor Beginn der Aufführung begrüßt und kurz in die Geschichte eingeführt. In den Reihen saßen die dort lebenden Senioren mit ihren Familienangehörigen und Pflegemitarbeiter.

Das Krokodil führt ungutes im Schilde. Foto: Privat

Während der Aufführung war das Publikum emotional in die Geschichte involviert. Den Aufmerksamen entgingen auch die kleinen „Pointen“ nicht und reagierten amüsiert. Als das Stück endete, konnte das Ensemble in viele glückliche Gesichter blicken und einen lang anhaltenden Applaus entgegennehmen.

Die Kinder verteilten zur Erinnerung an die „drei Schätze“ kleine Lotusblumen-Anhängerchen. Auf einem Tisch war auch Informationsmaterial ausgelegt. Dazu bemerkte eine Mutter: „Ich war sehr berührt zu sehen, welche Freude und Dankbarkeit die (alten) Leute an den Kindern, der Geschichte und den Lotusblumen-Anhängern hatten. Sie haben diese gerne geschenkt bekommen, ebenso wie die Broschüre zum Lesen.“

Eine junge Familie erzählte einer Praktizierenden von der Reaktion ihres Kindes während der Aufführung. Sie waren sich nicht sicher gewesen, ob sich ihr einjähriges Kind während der Vorstellung ruhig verhalten würde. Zu ihrer Überraschung schaute es die ganze Zeit interessiert zur Bühne und war zufrieden.

Die Arbeit im Hintergrund

Die Adaption des Märchens als Theaterstück nahm vor gut einem Jahr seinen Anfang. Eine Falun-Dafa-Praktizierende mit Erfahrung in den darstellenden Künsten begann, das Märchen Szene für Szene mit einigen Familien einzustudieren.

Die Musik arrangierte eine weitere Praktizierende. Für die Szenen wurden klassische Stücke, als auch eigens dafür komponierte Stücke verwendet. Während der Aufführung wurde ein Teil der Musik von Band abgespielt. Einige wurden auf der Bühne live mit Posaune oder Querflöte begleitet.

Kurz vor dem Auftritt: Einstimmung ins Theaterspiel. Foto: Privat

Am Aufführungstag half die Theatergruppe beim Aufbau und den Vorbereitungen. Dann folgte eine Probe, bei der die Technik getestet und alle Szenen durchgespielt wurden. Nach dem Mittagessen erfolgte die Hauptprobe, bei der es noch kleine Fehler gab. Vor der Aufführung mit Publikum waren viele etwas nervös, es verlief dann aber alles wie gewünscht. Alle Kinder meisterten ihre Rolle gut.

Eines der Kinder sagte zu seiner Mutter nach der Aufführung: „Am Anfang habe ich gedacht, dass ich es nicht schaffe [das Stück zu spielen], aber als ich dann auf der Bühne war, habe ich gemerkt, dass der Meister [von Falun Dafa] mir hilft.“ Weiter sagte sie: „Ich hoffe, dass wir bald wieder das Lotusmärchen aufführen können. Es war lustig.“

Die nächste Gelegenheit, eine Aufführung zu sehen, wird im April 2023 in der Pestalozzi Bibliothek in Zürich sein.

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