Von österreichischen Falun-Dafa-Praktizierenden
Jedes Jahr im Juli organisieren Falun-Dafa-Praktizierende weltweit Veranstaltungen, um die Verfolgung aufzudecken, die am 20. Juli 1999 durch die KP Chinas initiiert wurde. 27 Jahre sind vergangen, die Verfolgung geht nach wie vor in allen Provinzen Chinas weiter.
Am Samstag, dem 18. Juli 2026, versammelten sich Falun-Dafa-Praktizierende aus ganz Österreich auf dem Wiener Stephansplatz zu einer Kundgebung. Von 10:00 bis 17:00 Uhr informierten sie zahlreiche Passanten darüber, dass die Kommunistische Partei Chinas Falun Dafa bis heute landesweit verfolgt.
Am 20. Juli 1999 rief Jiang Zemin zur vollständigen Ausrottung von Falun Dafa auf. Hunderttausende Falun-Gong-Praktizierende wurden unrechtmäßig verhaftet, in Zwangsarbeitslager gesperrt und viele von ihnen getötet. Im Jahr 2006 ist nachgewiesen worden, dass staatlich organisierter Organraub an lebenden Praktizierenden stattfindet. Chinatribunal.com




Passanten unterschreiben die G7+7-Petition von DAFOH Link: FOHpetition.org
Den ganzen Tag über zog das ununterbrochene Praktizieren der Falun-Dafa-Übungen die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich. Zahlreiche Menschen blieben stehen und beobachteten das Geschehen still, manche setzten sich spontan dazu, um die Übungen selbst auszuprobieren oder machten Fotos.

Bei der 2. Übung Falun-Pfahlstellung

Bei der Mediation




Den Praktizierenden in gelben Shirts, die auf dem Platz Flyer verteilten und für Fragen bereitstanden, wurden viele Fragen gestellt:
– Ein Herr aus Japan hatte während seines Aufenthalts in Hongkong von der brutalen Verfolgung in China gehört. Nun erhielt er weitere Informationen von einem chinesischen Praktizierenden.
– Manche fragten sich, ob es überhaupt Hoffnung auf Veränderung gebe. Die zuversichtlichen Antworten der Praktizierenden machten ihnen Mut. – Eine Frau aus Südafrika sagte über die Verfolgung: „Das ist beunruhigend! Aber ich bin froh zu sehen, dass es Menschen gibt, die helfen wollen.“
– Ein junger Österreicher sagte, er wisse bereits über Falun Dafa Bescheid. Er übermittelte den Praktizierenden in China seine herzlichen und respektvollen Grüße und wünschte ihnen, dass sie stark bleiben und Erfolg haben mögen.
– Zwei Damen und ihre entzückenden Töchter grüßten die chinesischen Falun-Dafa-Praktizierenden ebenfalls von ganzem Herzen. Sie freuten sich über die kleinen Lotusblumen, die sie als Geschenk erhalten hatten. Die beiliegenden Kärtchen werden sie an die Prinzipien von Falun Dafa erinnern: Zhen, Shan, Ren.
Obwohl die chinesischen Medien Falun Dafa nach wie vor verleumden, kamen einige Chinesen mit offenem Geist und echtem Interesse an den Stand, um informiert zu werden.

Wolfgang
Wolfgang, ein langjähriger Praktizierender aus Österreich, war früh aufgestanden, um die gesamte Ausrüstung herbeizuschaffen und gemeinsam mit anderen den Stand aufzubauen. Das tut er nun schon seit vielen Jahren. Er sagte: „Ich möchte den Menschen zeigen, was in China wirklich vor sich geht, und ich wünsche mir, dass sie diese Bewegung schützen wollen, die gut für unsere Welt ist. Ich versuche, sie zu ermutigen, diese Entscheidung von Herzen zu treffen.“ Er ist entschlossen, sich weiterhin für Falun Dafa einzusetzen und andere auf dessen Schönheit aufmerksam zu machen. Standhaftigkeit hält er dabei für unerlässlich. Um die Meditationsübung im Doppellotus-Sitz zu erlernen, hat er viele Schwierigkeiten durchgemacht, aber gerade deshalb fühlt er sich jetzt in der Meditation wirklich wohl.

Alex Sieber und Diknu Schneeberger
Die beiden Profimusiker Alex und Diknu nehmen jedes Jahr die Chance wahr, um musikalisch für die Beendigung der Verfolgung einzutreten. Alex hat viele Lieder über Falun Dafa geschrieben. Zusammen mit dem Musikerkollegen Diknu improvisierte er in den letzten Jahren und auch an diesem Tag Jazz, inspiriert vom Geist von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.
Ein Passant, der ihnen beim Spielen zuhörte, spürte, dass trotz der ernsten Lage auch eine tiefe Schönheit und erhebende Leichtigkeit zu spüren war.





