Kundgebung und Mahnwache an der Elbphilharmonie in Hamburg

An dem 20. Juli 2025 versammelten sich die Hamburger Falun-Dafa-Praktizierenden – gemeinsam mit Mitpraktizierenden, die aus umliegenden Städten kamen, um zu unterstützen – an der Elbphilharmonie. Anlass war der 26. Jahrestag der Verfolgung von Falun Dafa in China durch das kommunistische Regime. Sie veranstalteten eine Kundgebung und eine Mahnwache, um auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

Der sonnige Tag zog zahlreiche Touristen, Tagesbesucher und Hamburger an – viele davon hörten zum ersten Mal von Falun Dafa. Einige zeigten besonderes Interesse an der Meditationspraxis und baten um Kontaktdaten, um die Übungen auch zu erlernen.

Ein australischer Straßenmusiker, der in der Nähe spielte, nahm freundlich einen Flyer entgegen. In seiner nächsten Anmoderation informierte er das Publikum über die Praktizierenden vor Ort, die sich friedlich für Menschenrechte einsetzen und rief sie dazu auf, dem Protest beizuwohnen. Danach wechselte er mit einem Lächeln seinen Standort, um den Protest nicht zu stören.

Ein Neffe mit seiner Tante aus Venezuela äußerte sich klar gegen die Unterdrückung. Sie lobten die Prinzipien von Falun Dafa und zeigten sich interessiert, sich online weiter zu informieren und die Petition zu unterzeichnen. Auch Besucher aus Dänemark, Italien, Holland, Kasachstan, dem Iran und viele Hamburger führten offene Gespräche mit Praktizierenden und nahmen Informationsmaterial mit.

Viele Passanten blieben stehen, hörten der Übungsmusik zu, machten Fotos oder Videos und lauschten den Grußworten von Politikern sowie den Erklärungen einer Praktizierenden: „Wir sind hier für euch da. Bitte informiert euch – sprecht uns bei Fragen gern an.“

Ein Paar sprach dann kurz darauf wirklich zwei Praktizierende kritisch auf die Verleumdungen gegen Falun Dafa an, die sie gehört hatten. Nach einem ruhigen Gespräch und dem Hinweis, sich umfassend zu informieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden, verabschiedete sich das Paar nachdenklich mit einem Flyer in der Hand.

Auch mit zwei älteren Herren, die in der DDR aufgewachsen waren, kamen die Praktizierenden ins Gespräch. Sie berichteten von ihren eigenen Erfahrungen mit dem damaligen kommunistischen Regime und zeigten Verständnis für die Anliegen der Praktizierenden.

Zwei ältere Damen waren besonders beeindruckt von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sie betonten, wie wichtig Dialog, Achtsamkeit und Eigenverantwortung in einer freien Gesellschaft seien – gerade in einer Zeit, in der Konflikte weltweit zunehmen.

Langjährige Praktizierende gaben Interviews und erzählten, wie sie vor Jahrzehnten zu Falun Dafa kamen. Eine westliche Praktizierende, die seit 2000 mit dem Praktizieren begonnen hatte, betonte: „Für mich geht es hier nicht nur um China oder Politik, sondern um universelle Menschenrechte. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Niemand darf verfolgt oder getötet werden, nur weil er anders glaubt. Doch genau das passiert in China – mit Folter, Gefängnis, Organraub. Das ist grausam und inakzeptabel.“

Sie betonte weiter, dass die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – weltweit geachtet gehören, da sie das Fundament jeder friedlichen Gesellschaft bilden.

Auf die Frage, was man denn gegen die Verfolgung tun könne, sagte sie: „Aufklärung ist der erste Schritt. Nur wenn Menschen informiert sind, können sie handeln – indem sie unterschreiben, sich austauschen oder auch Politiker ansprechen. Jeder Einzelne kann etwas bewirken.“

Bis zum späten Nachmittag wurden zahlreiche Flyer verteilt, Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. Die Mahnwache endete ruhig und erfolgreich.

Ein bewegender Moment war das Feedback eines Familienmitglieds einer Praktizierenden, das ihr am Morgen „Viel Freude und Erfolg“ gewünscht hatte. Als die Praktizierende entgegnete, es sei doch ein trauriger Anlass, antwortete er: „Das stimmt – aber ist es nicht auch ein Zeichen der Stärke? Die KPCh versucht seit 26 Jahren, Falun Dafa auszurotten – doch ihr seid immer noch da. Stärker denn je. Das ist ein Sieg.“ Ein ermutigender Gedanke zum Abschluss eines wichtigen Tages.

Praktizierende weltweit nutzen diesen Jahrestag, um die Botschaft zu verbreiten: Falun Dafa ist gut. Und die Verfolgung richtet sich letztlich gegen das, was in dieser Welt gut und heilig ist – die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

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