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Nach 19 Jahren illegaler Haft – einem Helden steht die baldige Entlassung bevor

Sun Zhaohai soll am 1. Juli 2021 entlassen werden. Er hat 19 Jahre im Gefängnis verbracht wegen seines Glaubens an Falun Dafa [1].

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat Falun Dafa seit dem Beginn ihrer Verfolgung im Juli 1999 mit massiven Propagandakampagnen verleumdet. Tausende staatliche Fernseh- und Radiosender und Zeitungen wurden mobilisiert, damit sie Falun Dafa verleumdeten. Die Praktizierenden konnten sich nirgendwo treffen, miteinander ihre Erfahrungen austauschen oder über die Schrecken der Verfolgung sprechen.

Da es keine offiziellen Kanäle gab, um für ihr Recht, Falun Dafa zu praktizieren, zu appellieren, speisten Praktizierende in der Stadt Lanzhou, Provinz Gansu am 17. August 2002 erfolgreich Fernsehsignale ein. Sie strahlten Videos aus, welche die Prinzipien von Falun Dafa (Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht) mit allen Vorteilen erklärten und die Hasspropaganda der KPCh entlarvten.

Der Vorfall führte zu provinzweiten Verhaftungen in mehreren Städten und Gebieten wie den Städten Wuqi, Jiuxuan, Tianshui, Baiyin, Qingyang und anderen Bergbaugebieten.

Sieben Praktizierende, die in den Fall verwickelt waren, wurden am 27. Oktober 2002 vom Bezirksgericht Chengguan zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Li Wenming, Wang Peng und Wei Junren wurden zu je 20 Jahren Haft verurteilt. Sun Zhaohai, Qiang Xiaoyi, Liu Zhirong (der 2007 im Gefängnis Tianshui zu Tode gefoltert wurde) und Su Anzhou wurden zu 10 bis 19 Jahren verurteilt.

Weitere 17 Praktizierende wurden ebenfalls verurteilt, wobei die Länge ihrer Strafen nicht klar ist. Es handelt sich um Tang Qiong, Yin Xiaolan, Wang Yongmin, Zhang Jinmei, Wang Weiping, Yang Jingchun, Zhao Houyu, und Shang Junbin aus der Stadt Tianshui. Chang Jubin und Zhang Guangli aus der Stadt Baiyin. Li Yuhai, Tang Pinghu, Huang Ruzhong, Huang Rufu, Zhao Wencheng und Zhou Xiuying aus der Stadt Jiayuguan und Shi Jinxiang aus dem Landkreis Guazhou.

Sun ist im Stadtgefängnis von Lanzou inhaftiert. Seit August 2010 wurde er wiederholt in Isolationshaft gesperrt. Die Wärter ließen nachts das Licht an, damit er nicht schlafen konnte.

Um Sun zu zwingen, seinen Glauben aufzugeben, folterten ihn die Wärter im Jahr 2018 weiter. Sun trat aus Protest elf Tage lang in Hungerstreik, bevor die Wärter die Folterungen einstellten. Weitere Informationen über Sun sind für die Außenwelt nicht zugänglich.

In den letzten Jahren isolierten die Beamten des Gefängnisses der Stadt Lanzhou inhaftierte Praktizierende voneinander. Gegenwärtig wird Sun in Abteilung 1 festgehalten, die für „ältere, kranke und behinderte“ Gefangene bestimmt ist.

Die Verfolgung von Sun

Sun wurde im April 1968 in der Stadt Jiamusi, Provinz Heilongjiang geboren. 1997 begann er, Falun Dafa zu praktizieren.

Im Oktober 2000 wurde er verhaftet, weil er nach Peking gegangen war und dort für Falun Dafa appelliert hatte. Zwei Monate später wurde er zu einer zweijährigen Arbeitslagerstrafe verurteilt. Sein Arbeitgeber entließ ihn.

Während seiner Haft in der Abteilung 2 des Zwangsarbeitslagers der Stadt Jiamusi war Suns Körper mit Krätze übersät, die schmerzte und juckte. Er konnte nicht gut schlafen. An manchen Tagen konnte er nicht einmal aus dem Bett aufstehen oder sich selbst versorgen. Die Wärter zwangen ihn trotzdem, unbezahlte Arbeit zu verrichten.

Am 3. November 2000, nachdem elf Praktizierende aus dem Zwangsarbeitslager geflohen waren, verschärfte die Lagerbehörde die Folter der Praktizierenden, die ihrem Glauben treu blieben, und isolierte sie voneinander. Sun wurde etwa zwei Monate lang im kältesten Raum im äußersten Westflügel des Gebäudes festgehalten.

Im Jahr 2001 ließ man Sun aus dem Arbeitslager frei. Er fuhr fort, die Verfolgung von Falun Dafa und die Propaganda der KPCh zu entlarven.

Er zog nach Lanzhou und nahm im August 2002 an der TV-Einspeiseaktion teil. Danach setzte die Polizei ihn auf eine Fahndungsliste. Seine Frau, die noch in Jiamusi lebte, wurde als Geisel in der Haftanstalt festgehalten. Obwohl sie 40 Tage später freigelassen wurde, musste sie sich von ihm scheiden lassen.

Während Sun auf der Flucht war, rief er seine kranke Mutter von Lanzhou aus an, ohne zu wissen, dass die Polizei ihr Telefon überwachte. Bald darauf fand ihn die Polizei von Jiamusi. In Kooperation mit der Polizei von Lanzhou nahmen sie ihn fest.

Der Gesundheitszustand seiner Mutter verschlechterte sich daraufhin rapide, bis sie unter großen Qualen verstarb, ohne ihren Sohn ein letztes Mal gesehen zu haben.

Frühere Berichte:

Fünfzehn Praktizierende erleiden Verfolgung, nachdem im Jahr 2002 in der Provinz Gansu im Fernsehen über die Wahrheit von Falun Gong berichtet wurde (Telefonnummern)

Mr. Sun Zhaohai Missing After Being Sentenced to 19 Years in Prison

Mr. Sun Zhaohai Tortured in Lanzhou Prison


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

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Quelle: Minghui

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