Nach zwölf Jahren wird ein Traum endlich wahr – und eine Einladung nach Lübeck

Susanne Ausic

Manchmal muss man sehr lange warten, bis sich ein Traum erfüllt. Für die Lübeckerin Eva Zmijan war die Wartezeit besonders lang, bis sie mit Shen Yun die Reise durch die 5.000 Jahre alte chinesische Kultur antreten konnte.

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Strahlende Gesichter bei Eva Zmijan und Hanno Behrens. Ihre Begeisterung für die Aufführung von Shen Yun ließ sich nur schwer in Worte fassen.Foto: Epoch Times

Leichtigkeit, Liebe und ganz viel Hingabe lagen in der Luft, als sich der Vorhang für Shen Yun am 14. März im Metropol Theater Bremen hob und eine himmlische Szene aus der 5.000 Jahre alten Kultur Chinas offenbarte. Eine Zuschauerin konnte ihre Freude, im Publikum zu sitzen, kaum fassen. Zwölf Jahre hatte sie auf diesen Abend warten müssen! Dafür nahm sie sogar eine zweistündige Anreise in Kauf.

Eva Zmijan, Industriekauffrau und ehemalige professionelle Lateintänzerin, war in Begleitung ihres Ehemannes, dem Elektrotechniker Hanno Behren aus Lübeck, angereist. Beide arbeiten bei einem international führenden Unternehmen für Medizin- und Sicherheitstechnik.

Doch warum hatte es so lange gedauert, bis Zmijan Shen Yun anschauen konnte? Die Werbung hatte sie schließlich schon vor zwölf Jahren auf YouTube gesehen.

„Die Kinder waren damals klein und es war einfach viel zu weit“, verriet sie im Gespräch mit Epoch Times. „Jetzt, nach zwölf Jahren Warten, habe ich mir meinen Traum erfüllt und bin sehr beeindruckt, sehr glücklich. Sie haben so schön getanzt, wie die Elfen, wie Engel. Ohne Worte. Und man hat trotzdem alles verstanden“, zeigt sich die Industriekauffrau beeindruckt.

Möglicherweise habe sie so lange warten müssen, weil sie gläubig ist, meint Zmijan. Denn wie in den vielen Tanzgeschichten von Shen Yun veranschaulicht wird, ist auch sie davon überzeugt, dass es „etwas Großes da oben gibt“. Das habe Shen Yun wirklich sehr schön veranschaulicht, besser gehe es nicht.

Und genau diesen Glauben und das Vertrauen in eine höhere Kraft – dazu gehören auch Glauben und Beten – brauche man in der heutigen Welt mehr denn je. Die Menschen brauchen solche schönen göttlichen Geschichten, wie sie von Shen Yun inszeniert werden, findet Zmijan.

Vor allem das letzte Bühnenstück, in dem der Schöpfer in die Welt kam, habe sie tief berührt. „Ich habe nur gehofft und gebetet, dass alle Menschen das fühlen.“

Ganz gleich, welcher Religion man angehöre, ob man einen Glauben habe oder nicht: Die Menschen täten gut daran, einfach zu beten und an das Gute zu glauben.

„Das Gute, das Licht und das Göttliche siegen über jede Dunkelheit – und das haben sie alles so herübergebracht!“, lobte Zmijan die Tänzerinnen und Tänzer.

Wie viel harte Arbeit der Künstler hinter solch einer Spitzenleistung steckt, kann sich die Lateintänzerin, gebürtig aus Litauen, sehr gut ausmalen:

„Ich weiß, wie lange es dauert, so etwas zu erlernen, um diese Leichtigkeit und dieses Gefühl ohne Worte im Tanz herüberzubringen. Das berührt so richtig die Seele. Das ist besser als Fernsehen, besser als Kino und alles andere.“

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Shen Yun dankt Zmijan den Künstlern – den Tänzern, den Musikern und dem gesamten Team –, besonders aber dem künstlerischen Leiter des Ensembles: „Vielen lieben Dank an den Direktor, der etwas so Schönes ins Leben gerufen hat. Von tiefstem Herzen Dankeschön!“

Ähnlich sah es ihr Mann. „Das ist höchste Kunst von Tanzkunst“, lobte er. „Mich hat das heute auch sehr berührt, mit wie viel Gefühl und wie viel Energie die Tänzer einfach dabei sind.“ Ebenso imponierte ihm das digitalisierte Bühnenbild, das den Tänzern einen nahtlosen Übergang von der Bühne in himmlische Gefilde ermöglicht, sodass sie direkt in andere Welten hineinspringen können. „Wie so etwas produziert wird, finde ich unglaublich beeindruckend“, äußerte Behrens.

Zum Abschied äußerte Zmijan einen Herzenswunsch, den sie an den künstlerischen Leiter richtete: „Lieber Direktor, kommen Sie bitte, bitte nach Lübeck. Lübeck ist auch eine Weltstadt, in die ganz viele Menschen aus Norddeutschland kommen: aus Kiel, aus Hamburg, aus Lübeck. Also, das wäre ein Traum. In Lübeck haben wir auch sehr, sehr schöne Theater und Musik und eine Kongresshalle. Also kommen Sie sehr, sehr gerne nach Lübeck. Wir laden Sie ganz, ganz, ganz herzlich ein!“

In jedem Fall will sie auch im nächsten Jahr wieder bei Shen Yun dabei sein: „Wir kommen wieder, mit meiner Tochter“, sagte sie zuversichtlich. „Ganz beseelt“, wie sie es nannte, verließ sie das Theater.

Epoch Times ist langjähriger Medienpartner von Shen Yun Performing Arts und berichtet seit der Gründung von Shen Yun im Jahr 2006 über die Veranstaltungen und Reaktionen des Publikums.

Quelle: https://www.epochtimes.de/kultur/nach-12-jahren-wird-ein-traum-endlich-wahr-und-eine-einladung-nach-luebeck-a5441235.html

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