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Paris: Parade und Kundgebung verurteilen die andauernde Verfolgung von Falun Dafa in China

Der Falun Dafa Verein in Frankreich veranstaltete am Samstag, dem 11. September 2021, in Paris eine Parade und eine Kundgebung. Tang Hanlong, Vorsitzender des Vereins, sprach bei der Kundgebung auf der Place d’Italie. Der Platz befindet sich im 13. Bezirk von Paris und an ihn schließt sich das größte Chinatown Europas an. In seiner Rede forderte Tang die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auf, die seit 22 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) unverzüglich zu beenden.

Hervé Morin, ehemaliger Verteidigungsminister und derzeitiger Präsident der Normandie, bekundete in einem Brief seine Unterstützung für die Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden um ein Ende der Verfolgung. Ein weiterer Teilnehmer der Kundgebung war Cheng Ruian, Sekretär des Parlamentskomitees der Taipeh-Vertretung in Frankreich.

Zu der Veranstaltung waren Falun-Dafa-Praktizierende aus mehreren europäischen Ländern angereist: aus Deutschland, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Finnland, Spanien, Tschechien und Polen und sogar aus den USA.

Die Parade

Der Umzug begann auf der Place d’Italie und führte durch die wichtigsten Straßen des 13. Bezirks von Paris – Talie, Tolbiac, Choisy und Massena –, bevor er durch die Straßen Ivry und Choisy zum Place d’Italie zurückkehrte. Viele Menschen traten aus den Geschäften und Passanten blieben stehen, um sich die Parade anzusehen.

Die Tian Guo Marching Band führt die Parade an, die am Place d’Italie startet.

Die Tian Guo Marching Band marschiert durch das Geschäftsviertel in Chinatown.

Zuschauer säumen die Straßen.

Falun-Dafa-Praktizierende aus Frankreich und anderen Teilen Europas nehmen an der Parade teil. Rechts im Hintergrund sieht man den tanzenden Drachen.

Auf dem 1. Transparent steht: „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“.

Praktizierende demonstrieren während der Parade die Falun-Dafa-Übungen.

Frauen in weißer Kleidung: Falun-Dafa-Praktizierende gedenken der in China zu Tode verfolgten Mitpraktizierenden.

Die Botschaft auf dem Transparent: Das chinesische Volk unterstützt das kommunistische Regime nicht mehr.

Ehemaliger Verteidigungsminister spricht Unterstützung aus

Hervé Morin, ehemaliger Verteidigungsminister und derzeitiger Präsident der Normandie, sendete am 7.  September ein Unterstützungsschreiben an den französischen Falun Dafa Verein. Darin äußerte er: „Falun-Gong-Praktizierende werden seit 22 Jahren [von der Kommunistischen Partei Chinas] verfolgt. Am 20. Juli dieses Jahres, dem 22. Jahrestag des Engagements der Praktizierenden gegen die Verfolgung, haben Falun-Gong-Praktizierende auf der ganzen Welt Aktionen durchgeführt, um sich der Verfolgung zu widersetzen. Sie haben auch von vielen Regierungen und Parlamentariern Unterstützung erhalten, während sie die Verfolgung, die sie erlitten haben, öffentlich machten.“

Die Kundgebung

Cheng Ruian (links), Sekretär des Parlamentsausschusses der Taipeh-Vertretung in Frankreich, spricht auf der Kundgebung.

Zu den Teilnehmern der Kundgebung gehörte Cheng Ruian, Sekretär des Parlamentsausschusses der Taipeh-Vertretung in Frankreich. Er erklärte, Taiwan habe in den 1980er Jahren begonnen, sich auf die Demokratie zuzubewegen, und setze sich leidenschaftlich für die Wahrung der Grundrechte wie Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit, Glaubensfreiheit und Versammlungsfreiheit ein. „Deshalb kann man heute Zehntausende Falun-Gong-Praktizierende sehen, die frei und sicher in Taiwan praktizieren“, betonte er. „Als taiwanische Staatsbürger freuen wir uns, dass wir heute an Ihren Aktionen teilnehmen können.“

KP Chinas für den Tod von 80 Millionen Chinesen verantwortlich

Ein weiterer Sprecher war Tang Hanlong, der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins in Frankreich. Laut Tang ist die KPCh für den Tod von 80 Millionen Chinesen verantwortlich, die durch unnatürliche Ursachen zu Tode kamen, seit die KPCh 1949 die Macht übernommen hat. Diese Zahl sei höher als die Gesamtzahl der Todesopfer beider Weltkriege, und sie steige noch weiter an, sagte er.

„Bis heute sind 4.686 Falun-Dafa-Praktizierende namentlich bekannt, die durch die KPCh zu Tode gefoltert wurden. Da die Partei jedoch Informationen über die Verfolgung vertuscht, ist diese Zahl möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs“, erklärte er.

Tang fuhr fort: „22 Jahre lang hat das chinesische Regime sein Militär eingesetzt, um Falun-Dafa-Praktizierende zu terrorisieren. Das Militär drohte damit, Praktizierende, die in der Regierung arbeiten, zu entfernen. Praktizierende werden in Arbeitslagern und Gefängnissen eingekerkert und systematisch wegen ihrer Organe ermordet.“

In seinen Schlussworten versicherte er, dass die Praktizierenden weiterhin die Verbrechen der KPCh aufdecken, die Freilassung aller inhaftierten Praktizierenden fordern und ein Ende der Grausamkeiten verlangen werden.

Die Welt muss aufwachen“ – Zuschauer kommentieren

Einige Zuschauer schlossen sich den Praktizierenden an und liefen die gesamte Paradestrecke mit.

Pariser hören den Falun-Dafa-Praktizierenden zu, die die Verfolgung in China beschreiben.

„Ihr seid großartig!“, sagte Zhang, während er den Praktizierenden gegenüber einen Daumen hochhielt. Ursprünglich aus China stammend, lebt Zhang seit mehreren Jahrzehnten in Frankreich und sieht sich oft NTD-Fernsehsendungen an. „Ich weiß von der Verfolgung“, äußerte er. Er lobte die Praktizierenden für ihren friedlichen Widerstand. „Ich weiß, dass ähnliche Paraden auf der ganzen Welt abgehalten werden.“

Li aus China hielt ein Rundschreiben in der Hand, das er von einem Praktizierenden erhalten hatte. Er verfolgte aufmerksam den Auftritt der Tian Guo Marching Band und meinte: „Es ist großartig!“ Er sehe zum ersten Mal eine solche Parade und bewundere die Darbietungen sehr, erklärte er.

Jean-Louis hörte zum ersten Mal von der Verfolgung, als er sich mit Praktizierenden am Place D’Italie unterhielt. Er bemerkte: „Es gibt so viele Verfolgungen in China. Davon wusste ich vorher nichts. Das ist schrecklich, aber es überrascht mich nicht, denn es ist die KPCh.“

Über die Verfolgung von Falun Dafa sagte er: „Das ist eine andere Form von Terrorismus. Ich finde, dass die chinesische Regierung Staatsterrorismus betreibt.“

Jean-Louis fand auch, die KPCh sei eine Bedrohung für die ganze Welt und er schäme sich dafür, dass Frankreich mit China Handel treibt. „Wirtschaftliche Gewinne übertrumpfen alles. Wenn wir der KPCh erlauben, so zu handeln, wie sie es will, schadet sie weiterhin der Welt – nur für Geld! Das ist beschämend, wirklich eine Schande!“

Bahis Mael ist Sicherheitsbeamter in einem chinesischen Supermarkt. Als die Parade durch Chinatown führte, erfuhr er, dass Praktizierende in China gefoltert und ihnen bei lebendigem Leib Organe entnommen werden. Fassungslos und schockiert sagte er: „Ich verstehe nicht, was in China passiert. Das ist schlimm, aber in Europa oder Frankreich wird das nicht einmal erwähnt. Diese Verfolgung ist nicht hinnehmbar.“

Dann fügte er noch hinzu: „Die kommunistische Ideologie war noch nie eine gute Sache. Wir sehen, was die KPCh getan hat, seit sie die Macht in China übernommen hat. Ich glaube, dass es China jetzt sogar noch schlechter geht. Die Zwangsentnahme von Organen wird in Krankenhäusern durchgeführt, sie wird von der Militärregierung kontrolliert. Das ist sehr ernst. Dass so etwas im 21. Jahrhundert existiert …, die Welt muss aufwachen, jeder muss aufwachen.“

Hintergrund: Was ist Falun Dafa?

Falun Dafa, auch bekannt als Falun Gong, wurde erstmals 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun, China, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die spirituelle Disziplin wird jetzt in über 100 Ländern weltweit praktiziert. Millionen von Menschen haben sich die Lehre zu eigen gemacht, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie fünf sanften Übungen beruhen und zu einer Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden geführt haben.

Jiang Zemin, ehemaliger Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), sah in der wachsenden Popularität der spirituellen Disziplin eine Bedrohung für die atheistische Ideologie der KPCh und erließ am 20. Juli 1999 eine Anordnung zum Verbot der Praxis. Minghui.org hat den Tod von Tausenden von Praktizierenden als Folge der Verfolgung in den letzten 22 Jahren bestätigt. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl viel höher ist. Noch mehr sind wegen ihres Glaubens inhaftiert und werden gefoltert.

Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh die Entnahme von Organen von inhaftierten Praktizierenden fördert, die ermordet werden, um die Organtransplantationsindustrie zu beliefern.

Unter Jiangs persönlicher Leitung gründete die KPCh das Büro 610, eine außerrechtliche Sicherheitsorganisation mit der Macht, das Polizei- und Justizsystem außer Kraft zu setzen. Seine einzige Funktion besteht darin, die Verfolgung von Falun Dafa durchzuführen.

Quelle: Minghui

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