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Pekingerin stirbt nach Krankheitsrückfall im Gefängnis

In den Augen ihrer Familie war Frau Zhang Shuxiang ein freundlicher und rücksichtsvoller Mensch. Die zierliche Frau zeigte eine enorme innere Stärke, als sie sich gegen die Tyrannei der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wehrte.

Nach ihrer Pensionierung hatte sie viel Freizeit, fuhr jeden Tag mit dem Fahrrad los und sprach mit jedem, den sie traf, über die Brutalität der KPCh und wie sie Falun Dafa [1] verfolgt.

Frau Zhangs unermüdlicher Einsatz seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 kam zum Stillstand, als sie am 21. Juni 2017 von einem Beamten in Zivil verhaftet wurde. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung, ohne einen Durchsuchungsbefehl oder ihre Polizeiausweise vorzuzeigen. Auch der Bescheid über ihre Strafhaft, den ihre Familie später erhielt, trug keine Unterschrift. Ihre Flugblätter von Falun Dafa und mehrere hundert Yuan in bar wurden mitgenommen, aber die Polizei legte nie eine Liste der beschlagnahmten Gegenstände vor.

Anwalt wird abgewiesen, um mit seiner Mandantin zu sprechen

In weniger als zwei Monaten, am 4. September, übergab die Polizei Frau Zhangs Fall an die Staatsanwaltschaft. Als ihr Anwalt sie am 12. September besuchen wollte, wiesen die Wärter ihn mit der Begründung ab, er habe nicht die erforderlichen Dokumente.

Durch die Misshandlung in der Haft trat Frau Zhangs Bluthochdruck, der durch das Praktizieren von Falun Dafa geheilt worden war, wieder auf, doch die Behörden weigerten sich, ihr Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung (auf Kaution) zu gewähren.

Kurz nachdem die Staatsanwaltschaft des Bezirks Pinggu am 25. September Anklage gegen Frau Zhang erhoben hatte, wurde sie am 17. Oktober vor das Bezirksgericht Pinggu gestellt. Der Richter schloss ihren Ehemann von der Teilnahme an der Verhandlung aus. Als Begründung wurde angeführt, dass er das Ermittlungsprotokoll unterschrieben habe, als die Polizei ihre Wohnung durchsuchte, und daher als Zeuge der Anklage gelte.

Zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

Am 26. November 2017 verurteilte man Frau Zhang zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 6.000 Yuan (ca. 780 Euro). Sie wurde in der sechsten Abteilung festgehalten, nachdem man sie am 24. Mai 2018 in das Pekinger Frauengefängnis gebracht hatte.

Die Insassin Yang Chunwei wurde von den Wärtern angestiftet, Frau Zhang dazu zu bringen, eine Erklärung zu schreiben, dass sie Falun Dafa abschwört. Als Frau Zhang sich weigerte, schrieb die Insassin selbst eine Erklärung und forderte Frau Zhang auf, diese abzuschreiben. Als sie sah, dass Frau Zhang stattdessen schrieb, sie werde das Praktizieren von Falun Dafa nicht aufgeben, zerriss Yang die Erklärung und befahl ihr, sie erneut zu schreiben.

Zusammen mit 60 anderen Praktizierenden, die wegen ihres Glaubens inhaftiert waren, wurde Frau Zhang am 1. August 2018 in die dritte Abteilung verlegt und dort verschärfter Folter unterzogen.

Zu dem hohen Blutdruck kam bei Frau Zhang noch ein Rückfall ihrer Diabetes hinzu. Unter dem Vorwand, ihr bei der Kontrolle ihres Blutzuckers zu „helfen“, gab der zur Überwachung von Frau Zhang eingeteilte Häftling ihr bei jeder Mahlzeit nur sehr wenig zu essen und kein Wasser zu trinken. Sie magerte schnell ab und wurde inkontinent.

Ihr Alter (sie war über 70) machte alles noch schlimmer. Frau Zhangs Organe begannen zu versagen und sie stand kurz vor dem Tod. Am 3. April 2019 wurde sie mit einem Krankenwagen nach Hause gebracht.

Obwohl ihre Familie sie ins Krankenhaus brachte, blieb sie sehr schwach und bettlägerig.

Am 27. August 2019 nahmen Agenten der Justizbehörde Frau Zhang zu einer körperlichen Untersuchung mit. Als sie sahen, dass sie immer noch an schwerer Diabetes litt, brachten sie sie nach Hause. Andere Mitarbeiter der Justizbehörde kamen am 17. September 2019 und machten Fotos von ihr. Sie ordneten an, dass sie sich alle drei Monate einer körperlichen Untersuchung unterziehen und die Ergebnisse dem Gefängnis mitteilen sollte.

Ständig Schikane ausgesetzt

Die Beamten kamen wieder, um Frau Zhang zu schikanieren, bis ihre Haftzeit am 20. Juni 2020 ablief. Zur gleichen Zeit wurde auch ihre Rente ausgesetzt.

Aus Angst vor der Verfolgung erlaubte ihre Familie ihr nicht mehr, Falun Dafa zu praktizieren. Wenn örtliche Praktizierende sie besuchen wollten, wurden sie von ihrer Familie abgewiesen.

Ihre Familie ließ Frau Zhang erst im Jahr 2020 wieder mit den Falun-Dafa-Übungen beginnen. Danach verbesserte sich ihr Gesundheitszustand zwar etwas, allerdings stürzte sie, brach sich die Hüfte und wurde wieder bettlägerig. Verzweifelt darüber, dass sie ihren Glauben nicht mehr praktizieren konnte, verstarb Frau Zhang am 30. März 2021 an den Komplikationen ihrer Diabetes. Sie war 73 Jahre alt.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschheit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

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