„Religiosität wiederbeleben“ – Schauspielerin Petra Einhoff über Shen Yun

Samstag, 7. März, nachmittags in Salzburg. Bei strahlendem Sonnenschein herrscht reges Treiben vor dem Festspielhaus. Hoch oben thront die Festung auf ihrem Felsen. Unten in der Hofstallgasse strömen die Menschen trotz der Frühlingssonne in den Theatersaal.

Sie werden es nicht bereuen. Die Zuschauer erwartet eine besonders energiegeladene Vorstellung. Zu sehen ist die Inszenierung 2026 von Shen Yun Performing Arts. Eines der acht weltweit auftretenden Ensembles von Shen Yun wird das Publikum auf eine Reise in das alte China und damit in die Menschheitsgeschichte mitnehmen.

Religiosität, die verloren geht, wiederbeleben

Zu den vielen begeisterten Zuschauern zählt auch die Schauspielerin Petra Einhoff, die dem einen oder anderen aus den Fernsehserien „Die Rosenheim-Cops“ oder „Die jungen Ärzte“ bekannt ist.

Die Schauspielerin Petra Einhoff nach der Nachmittagsvorstellung von Shen Yun Performing Arts am 7. März 2026 in Salzburg. Eine Kultur, in der es um Mitgefühl und Empathie gehe, wie Shen Yun sie vermittele, wiederzubeleben, sei ihrer Meinung nach für die heutige Gesellschaft von großem Wert. Foto: New Tang Dynasty Television

„Ich finde es akrobatisch wunderbar und auch die Stimmung, die herüberkommt. Die Religiosität, die dahintersteht […], die vielen Bilder und die Farbenpracht haben mich sehr, sehr beeindruckt“, fasst Einhoff ihre Eindrücke nach der Vorstellung zusammen.

Durch die Werbung sei sie auf Shen Yun aufmerksam geworden. Sie selbst praktiziere seit 25 Jahren Qigong. Vielleicht öffnete ihr dies eine Tür zu Shen Yun, denn auch die Tänzer und Musiker folgen einer Qigong-Schule, namens Falun Dafa. Diese wird jedoch in China, dem Ursprungsland der spirituellen Praxis, von der regierenden kommunistischen Partei verfolgt.

Hoffnung für die Welt, durch den Geist, der hinter Shen Yun zu spüren ist

Besonders berührt fühlte sich Petra Einhoff, als bildlich die verschiedenen Energiekörper in unterschiedlichen Ebenen aufleuchteten. Sie beschreibt den Moment wie folgt: „Dass der Buddha in der anderen Welt oder auch in dieser Welt – es hängt ja immer alles zusammen – die Kraft behält und über alles hinaus strahlt.“

Man spüre die Verbundenheit der Tänzer. Es gehe nicht um ihr Ego, „sondern dass sie in der Gemeinschaft ihr Bestes geben, für die Götter.“ Entscheidend sei dabei die Ruhe, aus der die Kraft geschöpft würde.

Auf die Frage, wie sie Shen Yun ihren Freunden und ihrer Familie vorstellen würde, formulierte die langjährige Schauspielerin: „Eine wichtige Vorstellung, um sich wieder mit sich selbst verbinden zu können.“

Es gebe sicherlich verschiedene Zugänge für Menschen. Doch jene, die offen für die Farbenpracht und den Stil von Shen Yun seien, könnten den hoffnungsspendenden Geist spüren, der durch Shen Yun hindurch wirke.

Durch sanften Ausgleich, nicht durch rohe Gewalt

Neben vielen weiteren Zuschauerinterviews bestätigt auch Medizinprofessorin Cornelia Hagl ihre Begeisterung für Shen Yun: „Sehr, sehr gut. Ich bin absolut begeistert. Es ist ästhetisch, farbig und teilweise habe ich das Gefühl, die Tänzer und Tänzerinnen sind Wesen, die richtig schweben können.“

Cornelia Hagl, Chirurgin und derzeit als Professorin an einer Hochschule in München, besuchte Shen Yun nachmittags am 07.03.2026 in Salzburg und drückte in klaren Worten ihre Begeisterung für Shen Yun aus. Foto: NTD TV

Dabei gab Shen Yun ihr ein Gefühl von spiritueller Leichtigkeit und brachte ihr die chinesische Kultur nahe, die sie als sehr bereichernd empfand. Hagl ist Chirurgin und derzeit als Professorin an einer Hochschule in München tätig. Sie erzählt, dass sie der Ausgleich von Gegensätzen, wie Yin und Yang, schon immer begeistert habe.

„Ich selbst habe einmal einen Master in traditioneller chinesischer Medizin gemacht. Das sind auch Konzepte, die mich unheimlich interessieren und begeistern: dass man schon viele Dinge durch sanften Ausgleich und nicht durch rohe Gewalt in die richtige Richtung lenken kann“, führt Hagl aus.

Das Konzept, in eine spirituelle, nach Höherem strebende Kultur eingebettet zu sein, habe für sie etwas sehr Schönes. Es sei zukunftsstiftend und könne einem Freude geben. In der heutigen modernen Gesellschaft helfe es einem, seine eigene ethische Orientierung zu bekommen und auch wirklich sein Inneres, seine Mitte zu finden und zu den eigenen Werten zu stehen.

Gefragt, welchen Beitrag ihrer Meinung nach Shen Yun, das dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert, in der Welt leistet, antwortet sie: „Ich glaube, dass Shen Yun die chinesische Tanzkultur, aber auch zum Beispiel die Ideen, die man aus dem Qigong hat, im Westen bekannt gemacht hat. Es ist ein Bewahrer der Kultur und ich finde es unglaublich bereichernd und ich hoffe, dass sie die nächsten 20 Jahre so erfolgreich weitermachen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von Shen Yun unter: de.shenyun.com

Quelle: Schauspielerin Petra Einhoff über Shen Yun: „…, dass es um die Göttlichkeit in uns geht.“

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