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Saint-Denis, La Réunion: Bürgermeisterin und Medien verurteilen die Verfolgung von Falun Dafa in China

Der 26. Juni ist der Internationale Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung von Folteropfern. Aus diesem Anlass veranstaltete die Organisation China-Erwachen (Éveil de Chine) zusammen mit anderen Menschenrechtsorganisationen an diesem Tag eine Kundgebung im Zentrum von Saint-Denis, der Hauptstadt von La Réunion in Frankreich. Falun-Dafa-Praktizierende waren mit dabei.

Mit informativen Rollbannern und Plakaten zeigten die Praktizierenden den Passanten die Geschichte von 22 Jahren Verfolgung ihrer Mediationspraxis in China.

La Réunion ist eine Insel im Indischen Ozean, ein französisches Überseedepartement. Sie liegt etwa 550 km östlich von der Insel Madagaskar und 175 km südwestlich von der Insel Mauritius.

Praktizierende sprechen mit Passanten und berichten ihnen von der andauernden Verfolgung durch die KPCh.

Medienberichterstattung

Die Lokalzeitung Clicanoo berichtete: „Die Uigurengruppe und der Verein China-Erwachen hielten am Internationalen Tag zur Unterstützung von Folteropfern eine Kundgebung vor dem Regional Hotel von La Réunion ab. Auf der Veranstaltung wurde der Öffentlichkeit die schreckliche Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden in China vor Augen geführt.“

Frédéric Gialacone, Mitglied von China-Erwachen sagte in einem Interview gegenüber der Zeitung: „Im Jahr 2006 untersuchten der kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas und der ehemalige kanadische Staatssekretär für Asien-Pazifik-Angelegenheiten David Kilgour die Vorwürfe des Organraubs von Falun-Dafa-Praktizierenden in China. Im Jahr 2007 berichteten die Vereinten Nationen, dass Falun-Dafa-Praktizierende 66 Prozent der angeblichen Folteropfer ausmachten. Seitdem gibt es immer mehr Berichte darüber.“

Er fügte hinzu: „Wir haben viel Propaganda aus China gehört, aber die Realität ist, dass das kommunistische Regime Verbrechen gegen die Menschheit und die Menschenrechte begangen hat. Falun-Dafa-Praktizierende und andere Glaubensgruppen, einschließlich Uiguren und Christen, werden schwer verfolgt.“

Lokale Zeitung: Ist es vorteilhaft, mit kriminellen Regimen zusammenzuarbeiten?

Frederick Jalakone, der Koordinator von China-Erwachen, sagte: „Wir wissen von der erzwungenen Organentnahme an lebenden Gefangenen ohne deren Zustimmung.“ Er fuhr fort: „Wir wissen auch, dass die Stadt Tianjin in China eine wichtige Stadt für den Organtransplantationstourismus ist. Zehn Krankenhäuser führen dort jedes Jahr Tausende von Organtransplantationen durch. Die Menschen müssen nur maximal fünfzehn Tage auf ein Organ warten.“

Jalakone fragte, warum eine so große Quelle von Organen vorhanden ist. Eine große Anzahl von Falun-Dafa-Praktizierenden sind Opfer und sind die Quelle dieser Organe. Jalakone erwähnte speziell die chinesische Stadt Tianjin, weil die Insel La Réunion im Jahr 2014 ein Partnerstadtabkommen mit Tianjin unterzeichnet hat. Chinas kommunistisches Regime erwartete von der Insel La Réunion, dass sie als Brücke zwischen China und Afrika fungiert.

Die Zeitung Krikanu stellte auch die zum Nachdenken anregende Frage: „Ist es wirklich vorteilhaft, eine enge Partnerschaft mit einem kriminellen Regime zu haben?“

Bürgermeisterin unterstützt Gerechtigkeit

Viele Menschen erwähnten, sie hätten nicht gewusst, dass solch brutale Folter, einschließlich der erzwungenen Organentnahme, heute stattfindet. Den Einwohnern, vor allem jungen Leuten, ist die Verfolgung von Glaubensgruppen wie Falun-Dafa-Praktizierenden in China nicht bewusst.

Viele Menschen blieben am Stand stehen, lasen die Schautafeln und stellten Fragen. Nachdem sie die Wahrheit erfahren hatten, unterschrieben sie Petitionen, um zu helfen, die Verfolgung zu beenden,.

Am Tag der Kundgebung hatte Didier Robert, der Bezirksvorsitzende, zufällig eine andere Kampagne in der Nähe und nahm die Einladung der Organisatoren der Kundgebung an. „Als Bürger unterstütze ich Sie“, sagte Robert. Er sei auch bereit, bei der Suche nach einer Lösung zur Beendigung der Verfolgung zu helfen.

Bürgermeisterin von La Possession fordert: Respekt vor dem Leben und ein Ende jeglicher Folterungen

Nach der Kundgebung schickte Vanessa Miranville, die Bürgermeisterin von La Possession, einen Brief zur Unterstützung. Sie erwähnte: „Respekt vor der Würde des menschlichen Lebens ist ein fundamentaler Wert. Wir schließen uns Ihnen an und fordern Respekt vor dem menschlichen Leben und ein Ende jeglicher Folterungen. Wir bieten denjenigen unsere Unterstützung an, die verfolgt werden, einschließlich Uiguren, Falun-Dafa-Praktizierenden, Christen und Tibetern.“

In ihrem Brief erklärte Miranville, es sei „unvorstellbar, dass solche Folterungen immer noch existieren und bis heute andauern.“ Sie fügte hinzu: „Von ganzem Herzen empfinde ich Schmerz für diese Opfer. Der Internationale Tag zur Unterstützung von Folteropfern hat auf die Opfer und Überlebenden weltweit aufmerksam gemacht. Ich unterstütze Vereine und Gruppen, die für ihre Freiheit kämpfen.“

Quelle Minghui: https://de.minghui.org/html/articles/2021/7/14/154700.html

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