Bremen, Deutschland – „Ich habe wirklich das Gefühl, dass jeder auf der Bühne, jeder Künstler im Orchestergraben und sogar alle, die hinter den Kulissen arbeiten, danach streben, ihren Schöpfer zu ehren. Das habe ich vom ersten Ton an bis zum Schluss gespürt“, sagte Gareth Daykin, Schulleiter einer christlichen Privatschule in Hamburg, nach dem Besuch von Shen Yun.
Am Nachmittag des 11. März gab Shen Yun Performing Arts seine Eröffnungsvorstellung im Metropol Theater in Bremen. Es war das dritte Mal, dass Herr Daykin Shen Yun in dieser Stadt besuchte. „Jedes Mal, wenn ich die Aufführung sehe, fühlt es sich wie eine Mischung aus intensiven Sinneseindrücken an – die Farbenpracht, die Musik, aber auch die Erzählung und die Kulissen“, sagte er. „Manchmal, wenn sich der Vorhang öffnet, denkt man einfach: ‚Wow, diese Farben sind atemberaubend.‘“

Laut Herrn Daykin war dieses dritte Erlebnis besonders beeindruckend. „Heute habe ich die Show zum dritten Mal gesehen und für mich war es eindeutig das stärkste Erlebnis“, sagte er. „Ich fühlte mich wirklich mitgerissen und die gesamte Aufführung wirkte sehr ausgewogen.“
Shen Yun mit Sitz in New York ist das weltweit führende Ensemble für klassischen chinesischen Tanz und Musik. Seine Mission ist es, das 5.000 Jahre alte, göttlich inspirierte Erbe Chinas wiederzubeleben und dem Publikum die Schönheit Chinas vor dem Kommunismus näherzubringen.
Herr Daykin lobte die Abstimmung zwischen Tanz, Musik und multimedialen Elementen in der Aufführung. „Da ich selbst als Musiker gearbeitet habe, weiß ich wirklich zu schätzen, wieviel Hingabe und Präzision die Musiker, Tänzer, der Dirigent und die Multimedia-Präsentation in sich vereinen“, sagte er. „Wie alles so präzise zusammenkommt, verdient großen Respekt.“
Als jemand, der auch als Musiker in Kirchen tätig war, sagte Herr Daykin, er könne die aufrichtige Hingabe der Darsteller spüren. „Ich spüre die Leidenschaft, die sie in das einbringen, was sie tun“, sagte er. „Man spürt, dass sie das, was sie tun – wie sie spielen, tanzen und singen – ihrem Schöpfer darbringen wollen.“
Durch Tanzstücke möchte Shen Yun auch das Bewusstsein für die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa durch das kommunistische Regime in China schärfen, einer friedlichen Meditationspraxis, deren Anhänger danach streben, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu leben.
Herr Daykin sagte, die Geschichten, die den erzwungenen Organraub darstellen, hätten ihn tief bewegt. „Jedes Mal, wenn die Geschichte über den Organraub durch die Dramaturgie deutlich wird, berührt mich das sehr“, sagte er. „Wenn dies durch Tanz dargestellt wird, kommt die Botschaft sehr klar rüber; es ist aufrüttelnd und sehr bewegend.“
Gleichzeitig bereiteten ihm andere Darbietungen Freude. „Ehrlich gesagt habe ich heute bei der Geschichte vom Affenkönig große Freude empfunden“, sagte er. „Das war ein ganz anderes Gefühl – sie wurde auf sehr humorvolle Weise dargestellt. Auch die Geschichte mit dem alten Mann und seinem Esel hat mir sehr gut gefallen.“
Der alte Mann auf dem Esel bezieht sich auf Zhang Guolao, einen der acht Unsterblichen der taoistischen Mythologie. Herr Daykin fügte hinzu, dass die Inszenierung von Shen Yun jedes Mal, wenn sich der Vorhang hebt, ein einzigartiges Gefühl der Vorfreude erzeugt.
„Im Gegensatz zu vielen anderen Shows, bei denen der Vorhang die ganze Zeit offen bleibt, gibt es hier immer diesen Moment der Vorfreude, bevor er sich öffnet“, sagte er. „Man fragt sich, was zuerst erscheinen wird und welche Figuren auf die Bühne kommen.“
Eine Szene im Besonderen gab ihm das Gefühl, in eine andere Welt versetzt zu werden. „Besonders zu Beginn der zweiten Hälfte, als der Nebel die Bühne füllte, hatte man wirklich das Gefühl, in den Wolken zu sein – als wäre man im Himmel“, sagte er.
Im Rückblick auf die kulturellen Themen von Shen Yun sagte Herr Daykin, er habe eine neue Wertschätzung für die traditionelle chinesische Kultur gewonnen. „Nach dem, was ich in der Aufführung über das China vor dem Kommunismus gesehen habe, war es ein riesiges, lebendiges und kulturell reiches Land mit ehrenhaften Tugenden“, sagte er. „Das sind Tugenden, die wir alle auch heute noch gut gebrauchen könnten.“
Er erklärte weiter, dass zu den in der Show dargestellten Tugenden Integrität und das Einhalten des eigenen Wortes gehören. „Das bedeutet, ehrenhaft zu sein und sein Wort zu halten“, sagte er. „Wenn man verspricht, etwas zu tun, hält man es ein – auch wenn es länger dauert oder unangenehm wird. Das finde ich besonders wichtig.“
Abschließend brachte Herr Daykin seine Bewunderung für das Team hinter der Produktion zum Ausdruck. „Wer auch immer das konzipiert, organisiert, die Musik komponiert und die
Choreografie entworfen hat – mein Respekt“, sagte er. „Ich würde sagen, es ist sehr gelungen.“
Quelle: ‘Working to Honor Their Creator’: Christian School Headmaster Moved by Shen Yun










