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Todesmeldung! Frau aus Shanxi stirbt 14 Stunden nach ihrer Verhaftung

Die Familie von Niu Lanyun wurde am Abend des 28. März 2022 von der Polizei darüber informiert, dass ihre Angehörige, die erst am Morgen verhaftet worden war, gestorben sei.

Niu lebte seit Anfang 2021 nicht mehr in ihrer Wohnung in der Stadt Datong, Provinz Shanxi, um der Verfolgung wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu entgehen. Ein Zeuge sah, wie sie am 28. März gegen 6 Uhr morgens an einem Seil aus ihrer Wohnung im dritten Stock des Wohngebiets Heng’an in der gleichen Stadt hinunterkletterte. Als sie sich dem ersten Stockwerk näherte, fielen das Seil und sie hinunter. Sie stand schnell wieder auf und ging auf den Zeugen zu.

Der Zeuge bot ihr an, einen Krankenwagen für sie zu rufen. Niu lehnte dies freundlich ab. Aber der Zeuge rief trotzdem an. Bevor Niu ging, traf der Krankenwagen ein. Sie weigerte sich, in den Krankenwagen zu steigen, und ein Sanitäter versuchte, sie in den Wagen zu ziehen. Als sie sich stritten, erschien die Polizei. Sie stießen sie in das Polizeiauto und fuhren davon.

Kurz darauf verhaftete die Polizei Nius Vermieter. Einem Insider zufolge fand die Polizei in Nius Wohnung frischen Teig in der Küche, was darauf hindeutete, dass sie gerade das Frühstück zubereitete, als sie plötzlich zur Flucht gezwungen wurde.

Um 20:00 Uhr erhielt Nius Familie einen Anruf von der Polizei und wurde über ihren Tod informiert. Sie wurde auch gebeten, zum Datong Bestattungsinstitut zu kommen, um ihre Identität zu bestätigen.

Die Familie stand noch immer unter Schock über den mysteriösen Tod von Niu und verlangte zu erfahren, was ihr in Polizeigewahrsam widerfahren war, das zu ihrem Tod führte.

Die letzte Runde der Verfolgung von Niu geht auf das Jahr 2020 zurück, als sie und mehrere andere Falun-Dafa-Praktizierende von der Polizei verfolgt und verhaftet wurden. Die Polizei hatte Niu noch am Tag der Verhaftung freigelassen, da die örtliche Haftanstalt sie wegen der Pandemie nicht aufnehmen wollte. Die Beamten drohten der Praktizierenden damit, in Zukunft erneut nach ihr zu suchen.

Ab dem 17. Februar 2021 begannen Sun Wenlong von der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Datong und Yang Haoxiang, der Leiter des Polizeireviers Xinhuajie, Niu und ihre Familie zu schikanieren und signalisierten, sie erneut verhaften zu wollen. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, zog Niu aus und mietete eine Wohnung in einem anderen Bezirk derselben Stadt, wo sie allein lebte. Doch die Polizei fand sie bald wieder. Als sie eines Tages in ihre vorübergehende Unterkunft zurückkehrte, sah sie Polizeibeamte (in Zivil) weggehen. Nur weil sie sie nicht erkannten, konnte sie der Verhaftung entgehen.

Davor 2-mal zu Arbeitslager verurteilt

Niu war eine pensionierte Vertriebsmitarbeiterin. Im April 1998 begann sie, Falun Dafa zu praktizieren. Bald darauf verschwand ihr Rheuma. Sie lebte nach den Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht und wurde aufgeschlossener und rücksichtsvoller. Zu Hause kümmerte sie sich um ihre Familie, insbesondere um ihre bettlägerige Schwiegermutter.

Als das kommunistische Regime Chinas im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa angeordnet hatte, wurde Niu zwei Mal zu Arbeitslager verurteilt. Sie überlebte die Folter und die Zwangsernährung nur knapp, vor allem, nachdem ihr giftige Medikamente verabreicht worden waren.

Niu wurde zum ersten Mal im November 2000 verhaftet, als sie nach Peking reiste, um sich für das Recht auf das Praktizieren von Falun Dafa einzusetzen. Sie wurde am zweiten Tag nach Datong zurückgebracht und im Untersuchungsgefängnis Nr. 2 der Stadt Datong festgehalten. Die Wärter entzogen ihr zwei Tage lang den Schlaf, schnitten ihr gewaltsam die Haare ab und wuschen sie anschließend mit eiskaltem Wasser.

Nach zwei Monaten Haft wurde Niu in das Zwangsarbeitslager für Frauen in Shanxi gebracht. Weil sie die Falun-Dafa-Übungen machte, schlug Wärter Chen Huiru sie mit einem Schlagstock, sodass ihre Hände stark geschwollen waren.

Niu trat in den Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Die Wärter befahlen fünf Häftlingen, ihre Gliedmaßen und ihren Kopf festzuhalten, ihren Mund mit einem Metalllöffel aufzustemmen und sie mit Gewalt zu ernähren. Danach war es Niu extrem übel und sie hatte das Gefühl als ob ihr Kopf explodieren wollte. Sie vermutete, dass die Wärter dem Essen giftige Substanzen beigemischt hatten.

Ein anderes Mal, als sie versuchte, die Wärter davon abzuhalten, Falun Dafa während einer lagerweiten Versammlung zu verleumden, wurde sie von den Wärtern getreten und in Einzelhaft gesteckt. Fünf Häftlinge schlugen ebenfalls auf sie ein.

Anfang 2005 wurde Niu erneut verhaftet. Jemand hatte sie angezeigt, weil sie mit Menschen über Falun Dafa gesprochen hatte. Während ihrer Haft in der Haftanstalt Nr. 2 der Stadt Datong wurde sie von den Wärtern erneut zwangsernährt. Zwei Wochen später brachte man sie in das Zwangsarbeitslager Xindian.

Um gegen die Verfolgung zu protestieren, trat sie in den Hungerstreik und wurde mit Salzwasser und unbekannten Medikamenten zwangsernährt. Die Wärter gaben ihr außerdem jeden Tag Infusionen. Bei einer Zwangsernährung wäre sie fast erstickt.

Nach 70 Tagen Folter war ihr Körpergewicht auf weniger als 40 Kilogramm gesunken. Als die Wärter sie zu einer Untersuchung ins Krankenhaus brachten, sagte der Arzt, dass sie im Sterben liege. Die Wärter ließen sie zwar wieder frei, verhafteten sie aber einen Monat später erneut und folterten sie weitere 40 Tage, bevor sie ihrer Familie sagten, sie sollten sie abholen.

Quelle: Minghui

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