Wachmann widersetzt sich der Verfolgung durch Hungerstreik

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Aus Protest gegen die Verfolgung seines Glaubens befindet sich ein über 60-jähriger Wachmann im Hungerstreik. Der Mann aus der Stadt Dalian in der Provinz Liaoning war festgenommen worden, weil er Falun Dafa praktiziert.

Zhu Chengqian war am 1. März 2026 um 2 Uhr morgens bei seiner Arbeit von sechs Beamten der Polizeibehörde des Bezirks Jinzhou unter Leitung eines Polizisten namens Tan festgenommen worden. Bei einer Razzia in seiner Wohnung beschlagnahmte die Polizei zwei Falun-Dafa-Bücher und ein Tablet. Am selben Tag um 17 Uhr wurde Zhu in die Haftanstalt des Bezirks Jinzhou überführt. Es ist unklar, wann er den Hungerstreik begonnen hat.

Zuvor fast 13 Jahre in Haft

Zhu arbeitete nach seinem Hochschulabschluss beim Amt für Qualität und technische Überwachung in Pulandian. Im Jahr 1996 begann er, Falun Dafa zu praktizieren und lebte fortan nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung begann, setzte er sich beharrlich für seinen Glauben ein, woraufhin er wiederholt festgenommen und inhaftiert wurde. Die Blütezeit seines Lebens verbrachte er hinter Gittern.

Verhaftet wegen seines Einsatzes für Falun Dafa

Am 20. Juli 1999, dem Tag, an dem die Verfolgung begann, begab sich Zhu nach Peking und appellierte für sein Recht, Falun Dafa zu praktizieren. Er wurde festgenommen, nach Dalian zurückgebracht und acht Monate lang in der Haftanstalt Pulandian festgehalten.

Drei Strafen im Arbeitslager

Im Oktober 2000 reiste sich Zhu erneut nach Peking. Abermals wurde er festgenommen. Das Büro 610 in Pulandian verpflichtete ihn zu zwei Jahren Zwangsarbeit. Im Zwangsarbeitslager Dalian wurde Zhu einer strengen Überwachung unterstellt. Die Wärter wollten ihn zwingen, seinen Glauben aufzugeben. Selbst als er an Krätze erkrankte, zwangen ihn die Wärter weiterhin zu Schwerstarbeit. Im Oktober 2002 wurde er freigelassen.

Knapp ein halbes Jahr später, im März 2003, erfolgte die nächste Festnahme. Zhu hatte Informationsmaterialien von Falun Dafa verteilt. Drei Jahre verbüßte er im Zwangsarbeitslager Dalian, bevor er am 15. März 2006 nach Hause durfte.

Nach seiner Entlassung fand Zhu eine neue Arbeit und war dabei, sein Leben neu aufzubauen. Doch Polizisten und Agenten des Büros 610 schikanierten ihn weiterhin und machten Druck, damit er Falun Dafa aufgab.

Am 23. Januar 2007 verhafteten He Xiubing, ein Beamter der Grenzschutzpolizei Dalianwan, und Dong Shiguo, der stellvertretende Leiter der Abteilung für innere Sicherheit des Bezirks Ganjingzi, den Praktizierenden bei der Arbeit. Erneut landete er im Zwangsarbeitslager, wo er weitere zwei Jahre verbüßen musste.

Als Zhu am 22. Januar 2009 freigelassen wurde, bemerkte ein Wärter: „Dieser Kerl ist ziemlich hart im Nehmen. Nach drei Strafen im Arbeitslager hat er sich immer noch nicht ‚umgewandelt‘.“

Gefängnisstrafe in Shenyang

Am 6. Juli 2012 wurde Zhu erneut in der Nähe seiner Arbeit festgenommen und später zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Auch während seiner Haft im Ersten Gefängnis der Stadt Shenyang weigerte er sich beharrlich, Falun Dafa aufzugeben, woraufhin er brutal gefoltert wurde. Die Wärter fesselten ihn einmal zwölf Stunden lang auf einer „Tigerbank“.

Am 28. Dezember 2016 besuchte Zhus älterer Bruder den Praktizierenden mit seiner Familie. Trotz vehementer Proteste gewährten ihnen die Wärter nur 15 Minuten. Die Angehörigen waren erschüttert, als sie sahen, dass Zhu völlig abgemagert war. Er war so schwach, dass er kaum den Kopf heben oder sprechen konnte. Zhu erzählte ihnen, dass er seit über 40 Tagen im Hungerstreik sei und bereits sechs Mal zwangsernährt worden war. Doch trotz der Schikanen bekräftigte er seine feste Entschlossenheit, an seinem Glauben festzuhalten, ganz gleich, wie schwer er auch gefoltert würde.

Zhu wurde am 6. April 2018 freigelassen.

Quelle Minghui.de: https://de.minghui.org/html/articles/2026/4/4/190478.html

Original-Artikel auf Chinesisch

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