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Geschichten aus dem alten China: Freundlich, großmütig und immer an die anderen denkend

Zhang Zhichang lebte während der Nördlichen Song Dynastie (960 bis 1127). Er war freundlich, vergebend und großzügig. Bei allem, was er tat, dachte er immer zuerst an die anderen Menschen.

Zhang Zhichang studierte an der Kaiserlichen Universität. Im Feudalen China galt sie als die höchste, angesehenste Institution im Erziehungssystem des alten Chinas. Als er dort war, bat seine Familie jemanden, ihm 10 Liang (das sind 17,6 Unzen Gold) mitzubringen. Die Person, die mit ihm das Zimmer teilte, machte die Schachtel auf und nahm das Gold weg, als Zhang nicht dort war.

Die Schulbeamten versammelten die Zimmergenossen, durchsuchten das Zimmer und fanden das Gold. Zhang machte sich klar, wenn er sagen würde, dass es sein Gold sei, so würde der Zimmergenosse sicher bestraft werden. Außerdem würde er sich vor den Augen der anderen Schüler schrecklich schämen. Darum sagte er: „Das ist nicht mein Gold.“

Sein Zimmergenosse war so gerührt von Zhangs Gutmütigkeit, dass er ihm am Abend das Gold zurückgab, indem er es in einem Kleidungsstück versteckte. Zhang Zhichang wusste, dass dieser Zimmergenosse sehr arm war, darum gab er ihm die Hälfte des Goldes.

Alle Leute lobten ihn, dass er seinem Zimmergenossen Gold gegeben hatte, was jeder gewöhnliche Mensch ja leicht tun kann. Sein gestohlenes Gold nicht zurückzuverlangen, ist allerdings eine Sache, die nicht jeder gewöhnliche Mensch tut. Das zeigt, dass Zhang Zhichang immer zuerst an die anderen Menschen dachte und das ist etwas, was viele Menschen nicht tun.

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