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Zhao Yun, ein loyaler und tapferer Militärgeneral voller Rechtschaffenheit

Zhao Yun war ein renommierter Militärgeneral im Shu-Han Königreich in der Epoche der Drei Königreiche. Er wurde als Vorbildcharakter für Loyalität, Rechtschaffenheit, Barmherzigkeit, Weisheit und Mut gepriesen. Seine überragenden Kampfkünste waren in der chinesischen Geschichte nicht einzigartig, doch seine Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit, die mit der traditionellen Lehre von Konfuzius übereinstimmten, machten ihn zu einem einzigartigen General.

Während der späteren Östlichen Han Dynastie befanden sich die Kriegsherren ständig im Kampf miteinander und die Menschen lebten in harten Verhältnissen. In seiner Jugendzeit hatte Zhao Yun nach einem barmherzigen und gerechten Meister gesucht, dem er folgen könnte und er traf Liu Bei, von dem er dachte, er sei tugendhaft und edelmütig. Von da an entschloss er sich, Liu Bei zu dienen, um die Han Dynastie wiederzubeleben.

Zhao Yun zeichnete sich in der Schlacht von Changban gegen die Truppen von Cao Cao aus. Cao Cao entsandte eine Armee von Tausenden Soldaten, um die Truppen von Liu Bei zu zerschlagen und Liu Bei entschloss sich, zu fliehen. Da er es nicht hinnehmen konnte, jene Zivilisten, die ihm freiwillig gefolgt waren, im Stich zu lassen, bewegten sich seine Truppen nur sehr langsam und wurden bald von den Truppen Caos an einem Platz, der Changban hieß, eingeholt. Die Frauen von Liu Bei und sein minderjähriger Sohn Liu Shan wurden dabei abgetrennt und blieben im Chaos zurück.

Als Zhao Yun gesehen wurde, wie er sich allein nach Norden gegen die Truppen von Cao Cao bewegte, kamen Zweifel auf und es wurde Liu Bei berichtet. Liu Bei jedoch ließ sich nicht bewegen und glaubte fest, dass Zhao ihn niemals hintergehen würde. Wie er es erwartete, zog Zhao Yun los, um den minderjährigen Sohn Liu Shan und die Frauen zu retten. Allein griff er sieben Mal immer wieder das feindliche Lager an, tötete eigenhändig über 50 feindliche Kommandeure und holte erschöpft aber erfolgreich Liu Beis Sohn wieder zurück. Als er sah, wie Zhao Yun immer wieder seine gewaltigen Feinde angriff, war Cao Cao so beeindruckt von dessen Loyalität und Tapferkeit, dass er seinen Bogenschützen verbot, zu intervenieren. Diese Geschichte von Zhao Yuns Tapferkeit ist weitbekannt als „Rettung des minderjährigen Meisters in Changban“.

Ein anderes Mal lauerten Streitkräfte der Wei den Truppen von Shu-Han auf und sie konnten nicht rechtzeitig ins Lager zurückkehren. Zhao Yun verließ ganz allein das Lager und rettete den Kommandeur dieser Truppe. Dann schaute er zurück und entdeckte, dass ein anderer Shu-Han General verletzt und von den Wei Truppen umzingelt war. Er drang erneut in das Schlachtfeld der Wei ein und rettete den verwundeten General. Damals verfolgte die riesige Armee von Wei, Zhao Yun auf dem ganzen Weg und näherte sich seinem Stützpunkt, während er in das Lager hineinging. Die das Lager beschützenden Generäle dachten, es sei das Beste, die Tore vor der Armee der Wei dicht zu verschließen, welche die Armee der Shu-Han zahlenmäßig signifikant übertrafen. Zhao Yun jedoch befahl, alle Banner abzunehmen und zu verbergen, alle Trommeln schweigen und die Tore völlig offen zu lassen. Er stand allein vor dem Lager und wartete auf die Wei Truppen. Unter dem Verdacht, es könnte sich um einen Hinterhalt handeln und aus Furcht vor der Tapferkeit von Zhao Yun, zog sich die Wei Armee hastig zurück. Dann befahl Zhao Yun seinen Trommlern, die Trommeln so laut wie möglich zu schlagen, während seine Bogenschützen ihre Pfeile auf die Feinde abschossen. Die Wei Armee erlitt dabei große Verluste.

Nach der Besetzung der Provinz Shu, wollte Liu Bei die Krieger für ihre militärischen Taten belohnen. Es wurde vorgeschlagen, dass jene Ländereien und Plantagen im Umfeld der Hauptstadt den Generälen übergeben würden, damit sie sich darauf niederlassen konnten. Zhao Yun argumentierte, dass es angemessener sei, die Ländereien den Ortsbewohnern zurückzugeben, die seit Jahren unter den Schlachten gelitten hatten und Liu Bei akzeptierte seinen Vorschlag. Auf diese Weise wurde Liu Bei von den Menschen in Shu aufs Wärmste willkommen geheißen und die örtliche Wirtschaft war wiederhergestellt.

Zhao Yun ist ein Vorgesetzter, der ein gutes Beispiel für seine eigenen guten Taten setzte. Immer dachte er an die Interessen des Staates, der Armee und der Menschen. Er war in der chinesischen Geschichte ob seiner Bescheidenheit, Unparteilichkeit und Selbstlosigkeit hoch geachtet.

Illustrator: Blue Hsiao

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