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Rechtschaffener Minister verweigert Falschaussage

Zhao Liangbi (1216 – 1286 n. Chr.) hatte am kaiserlichen Hof während der Yuan Dynastie (1271 – 1368 n. Chr.) ein Ministeramt inne. Er übernahm die volle Verantwortung für all seine Entscheidungen und man wusste, dass er, falls nötig, die Konsequenzen tragen würde, wenn es zu wichtigen Entscheidungen käme. Ungeachtet des Druckes, weigerte er sich, Falschaussagen gegen unschuldige Beamte zu machen.

Zwei Abgeordnete von Hunduhai, Köpfe der rebellierenden Kräfte, wurden gefangengenommen. Zhao Liangbi und zwei Inspektoren wurden vom kaiserlichen Hof geschickt, um zu entscheiden, ob die beiden sofort exekutiert werden sollten.

Die beiden Inspektoren – Lian Xixian und Shang Ting – waren in Sorge, dass sie möglicherweise ihre Autorität überschreiten, wenn sie die Exekution der beiden anordneten. Sie schickten einen Brief an Kublai Khan, den Begründer der Yuan Dynastie und brachten ihre Bereitschaft zum Ausdruck, jegliche Vorwürfe oder Strafen für die nichtautorisierte Tötung anzunehmen.

Bevor der Kurier zum kaiserlichen Hof ging, verfasste Zhao eine geheime Petition. Er ordnete den Kurier an, diese zu übergeben, für den Fall, dass Kublai Khan, Lian und Shang rügt. Er sagte, er werde die volle Verantwortung übernehmen. Es erwies sich, dass Kublai Khan die Angelegenheit einfach fallen ließ.

Fei Yin, ein mächtiger Beamter aus Sichuan, reichte aus persönlichem Groll einen Bericht ein, in welchem er neun kriminelle Vergehen und illegale Aktivitäten auflistete, die Lian Xixian und Shang angeblich begangen haben sollen. Fei ging so weit, zu behaupten, dass Zhao Liangbi, Aussagen zur Unterstützung dieser Vorwürfe machen könne.

Kublai Khan rief Zhao zu sich, um diese Angelegenheit zu klären. Zhao erwiderte: „Sowohl Lian als auch Shang sind loyal und rechtschaffen. Sie würden Ihr Vertrauen nie missbrauchen. Falls es Sie überzeugen könnte, wenn ich mir mein Herz herausrisse, würde ich nicht zögern, dies zu tun.“

Kublai Khan misstraute der Loyalität von Lian und Shang immer noch. Er beschuldigte Zhao der Lüge und drohte, seine Zunge herauszuschneiden. Zhao sagte, er würde lieber sterben, als eine Falschaussage zu machen, was schließlich Kublai Khans Verdacht beseitigte.

Fei Yin, der mit Falschaussagen persönliche Rache suchte, rebellierte später gegen Kublai Khan, was zu seinem Tode führte.

Bearbeitet nach der Historie von Yuan, Band Nr. 159, Biographie Nr. 46

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