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Gedicht: Die Tränen des Meisters

Vorgetragen bei der Australischen Falun Gong Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2003

Ich stand am Strand und schaute hinaus auf die See
Die Wellen schwappten sanft an die Küste,
Der frühe Morgenhimmel war matt blau und pink gemalt.
Zu meiner Überraschung erschien ein Segelboot am Horizont.
Zuerst nur ein Punkt und dann in nur einem Moment hatte es mich beinahe erreicht.
Ein junger Mann sprang heraus und watete zur Küste
Sein Gesicht leuchtend und schön.
"Wer bist Du?" fragte ich und "Wie kamst Du hierher?"
Er lächelte und sagte "Ich komme von weit her. Ich bin durch Ionen gereist, um zu dieser Konferenz in Melbourne zu kommen.
Es war eine lange Reise, aber ich fühle mich nicht müde.
Ich werde Dir davon erzählen."
Wir saßen auf dem Sand, und dies ist, was er mir sagte:

"Der Meister sitzt in der Stille
Beobachtet den geringen Menschenverstand, zerstückelt und bizarr
Das Leiden und den Schmerz
Sein Herz so voll von Barmherzigkeit
Eine einzelne Träne läuft seine Wange hinunter
Nach Innen schauen – in dieser einen Träne liegt die Wahrheit des Universums, Zhen, Shan Ren (1).
Die Träne fällt zu Boden,
Wird ein winziger Strom, dann zu einem schnell fließender Fluss
Genährt liegen die Samen schlummernd im unfruchtbaren Boden und erwachen wieder zu neuem Leben.
Das Gras wächst, die Blumen blühen
Alles singt in Harmonie
Und sie fließt immer noch weiter, sammelt Kraft
Um zu tiefen und mächtigen Ozean zu werden
öffnet unsere Herzen und unseren Verstand zu Zhen, Shan, Ren."

Wir saßen für einen Moment in Stille, dann wandte er sich zu mir und sagte: "So lieh ich mir ein Boot und mit der Hilfe des Windes und den Wellen der Tränen des Meister bin ich hierher gekommen. Ich bin so glücklich, so dankbar, wir sind alle dankbar. Danke Meister Li."

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