Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Die Bodhisattva Malereien in den Dunhuang-Höhlen in China (Teil 2)

Das Malen einer ehrwürdigen Bodhisattva in den Dunhuang-Höhlen in der Provinz Gansu, von Frau Ping Yuejian.

Bodhisattvas aus bekannten Religionen und aus dem Tantrismus

Die Bodhisattvas bekannter Religionen tragen auf den Bildern oft chinesische Kleidung. Diese Art werden „rechte“ Bodhisattvas genannt; sie sehen so aus wie Menschen mit einem Kopf und zwei Armen; sie sind sehr feierlich und strahlen mit ihrer wohlwollenden Miene und anmutigen Haltung Würde aus. Die Acht Großen Bodhisattvas sind dafür ein gutes Beispiel.

Die Bodhisattvas des Tantrismus, einer geheimnisvollen Religion, folgen in ihrem Erscheinungsbild ihren Riten und Bekleidungen. Diese Art Bodhisattvas sehen ganz anders aus als menschliche Wesen: Sie haben viele Hände, Arme und Augen. Wie die „armführende Guanyin“, die „elfseitige Guanyin“, die „tausendhändige Guanyin“, der „tausend Hände, tausend Schalen, Wenshu“, die „Guanyin mit dem seidenen Seil“, die „sich wendende Bodhisattva“ und so weiter.

Die Bodhisattva-Bilder des Tantrismus unterscheiden sich noch in Tang-Tantrische Bilder und Tibetisch tantrische Bilder. Die des Tang-Tantrismus ähneln denen der „rechten“ Bodhisattvas in ausgestellten religiösen Bildern mit wohlwollendem Ausdruck und anmutigen Abbildungen; nur, dass sie viele Hände, Arme und Augen haben während die Unterschiede zwischen den Bodisattvas, vom Tibetanischen Tantrismus verbreitet und denen in China sehr bezeichnend sind. Nicht nur, dass die Tibetisch Tantrischen Bilder viele Arme, Köpfe und Augen haben, sehen manche von ihnen genauso aus, wie die Bilder des männlichen Buddhisten Arhat.

In den Dunhuang-Höhlen gibt es viele Bodhsattvas Bildnisse der bekannten Religionen, aber erst seit Beginn der Tang Dynastie waren dort Bilder von tantrischen Bodisattvas und sie sind sehr rar. Es sind noch weniger als die des Tibetanischen Tantrismus, die es nur auf einer der Malereien in den Dunhuang- Höhlen gibt.

Die Wandmalereien der Dunhuang-Höhlen existieren und sind seit Tausenden von Jahren in Gebrauch: Von der Zeit der sechzehn Königreiche bis zur Mongolischen Yuan Dynastie. Die Inhalte und Besonderheiten ihrer Kunst haben sich mit den Unterschieden der Kulturen in den verschiedenen Dynastie verändert. Jede Zeitperiode in der chinesischen Geschichte hat ihre klaren künstlerischen Eigenarten. Das gilt sowohl für die Bodhisattvas, als auch für die Wandmalereien im Allgemeinen.
Jeder Wechsel geschah mit einem Zeitwechsel.

Die Anzahl der Studierenden der Dunhuang Maltechnik nimmt jedes Jahr weiter ab

Im Stil der Dunhuang-Künstler zu malen ist ausgesprochen schwierig. Man muß dazu unbedingt genau und gewissenhaft arbeiten, da ein falscher Strich die Zeichnung unweigerlich zerstören würde. Während des Malens muß man gegenüber der Bodhisattva ein frommes Herz haben und in diese Arbeit vertieft sein. Darüber hinaus muß man Mineralfarben benutzen, um seinem Bild die Schönheit und Langlebigkeit zu erhalten. Diese benötigen lange Zeit, um zermahlen zu werden und man kann sie nicht für einen späteren Gebrauch aufbewahren. Um den gewünschten Eindruck zu erreichen, muß man ein paar Stunden mit vollkommener Hingabe in einem Zug malen. Um die berühmte Malerin Pin Yuejian als Beispiel anzuführen, so arbeitete sie ununterbrochen an ihrem „Bodhisattva-Bild“ und malte etwa ein halbes Jahr lang, ehe es beendet war.

Frau Pin war Schülerin eines der persönlichen Anhänger von Zhang Daqian, Ping Bichi. Weil sie sich ihrem Kunststudium ganz gewidmet hatte, gewann sie die Achtung ihres Lehrers. Ihre traditionellen Malereien von Vögeln und Blumen sowie ihr Dunhuang-Stil der Bodhisattva-Abbildungen sind nicht nur ungewöhnlich, sondern hinterließen neben ihren eigenen Merkmalen wirklich den Stil und den Farbton von Zhang Daqians Malerei.

Obschon Frau Ping vorwiegend grün, blau und weiß neben Zinnober in ihrem „Bodhisattva-Bildnis“ benutzte, so sind ihre Körper doch wohlproportioniert und farbig und ihre Umrisse sind sehr ausdrucksvoll. Noch mehr: Ihre Kleider sind sowohl elegant und schön als auch unkonventionell. Die Bodhisattva strahlt Erbarmen und Feierlichkeit aus und ihre Persönlichkeit ist makellos in den Rest der Malerei eingebettet.

Original: http://english,epochtimes.com/news/3-9-30/8095.html

Das Neueste

Archiv

Weitere Artikel zu diesem Thema