Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Alte Kultur: Ich wollte die Tyrannen Jie und Zhou treffen und nicht meinen König!

Während der Frühlings- und Herbstperiode (772 bis 481 v.Chr.) in China gab es einen Musiker am königlichen Hof namens Shi Jing. Er kam aus dem Königreich Wei und konnte hervorragend die chinesische Zither spielen. Xu Shen, ein chinesischer Gelehrter aus der späteren Han-Dynastie schrieb eine Geschichte über Shi Jing im Kapitel “Die Tugenden eines Königs” in seiner Abhandlung „Garten der Erklärungen“ (oder auch Shuo Yuan in chinesischer Pinyin).

Eines Tages, als Shi Jing die chinesische Zither für die Marquise Wen aus dem Wei Staat spielte, war der König höchst erfreut und fing an zu tanzen und sang zur Musik. Als er in einen Freudentaumel fiel, rief er: „Jeder muss mir gehorchen! Wer sich mir widersetzt, der wird bestraft!“ Nachdem Shi Jing das hörte, hörte er auf, Musik zu spielen und warf die Zither auf den König. Die Zither traf die Krone des Königs und brach die Jadeanhänger entzwei. Der König wurde sehr ärgerlich und befahl, Shi Jing umgehend zu exekutieren. Shi Jing sagte: “Lassen Sie mich noch etwas sagen, bevor ich sterben muss.” Und der König gewährte ihm seinen letzten Wunsch.

Shi Jing sagte: “In der Vergangenheit, als die weisen Könige Yao und Shun (die ersten zwei Kaiser Chinas, die vor mehr als 4.000 Jahre regiert hatten) das Land führten, waren sie sehr besorgt darüber, dass ihr Volk blindlings ihren Befehlen folgen könnte. Als die törichten Tyrannen, Jie und Zhou, das Land führten, taten sie alles, damit das Volk ihren Befehlen blindlings folgte. Ich habe mit der Zither auf Jie und Zhou geworfen, nicht auf meinen König!“

Der König war sehr beschämt und befahl den Wächtern, ihn freizulassen. Außerdem ließ er die Zither über das Tor zur Hauptstadt hängen und behielt die zerbrochenen Jadehänger an seiner Krone bei, um sich stets an diesen Vorfall zu erinnern und für alle Warnungen offen zu sein. Obwohl das, was dieser König erreicht hatte, nicht mit dem verglichen werden konnte, was die legendären Kaiser Yao und Shun schafften, war er doch in der Geschichte ein sehr guter und weiser König.

Im Alten China hatte sogar ein unbedeutender Musiker den Mut, den König in aller Öffentlichkeit zur Vernunft zu bringen und riet diesem sein Verhalten zu korrigieren. Gibt es im heutigen China irgendjemanden, der den Mut hat, sich frei zu äußern und zu fordern, dass Jiangs Regime die Verfolgung von Falun Gong stoppt?

Heute haben Falun Gong Praktizierende auf der ganzen Welt gegen Jiang Zemin Strafanzeigen erhoben und werden auch weiterhin damit fortfahren, um ihn der gerechten Strafe zuzuführen. Während bereits überall auf der Welt symbolische Verurteilungen von Jiang Zemin von Falun Gong-Praktizierenden inszeniert wurden, werden die wirklichen Gerichtsverfahren gegen den Diktator bald beginnen.

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv

Weitere Artikel zu diesem Thema