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Über die Ehe – Teil 2

Die alten Chinesen glaubten, dass die „EHE“ eine Kombination von Moral und Verpflichtung sei. Dazu gehörten Anstand, Verpflichtung, Zuneigung und Liebe. Die Ehe ist ein lebenslanger Bund, in dem der Mann und die Frau einander vertrauen. Die alten Chinesen behaupteten, dass der Ehemann Anstand, Zuneigung und Moral zu zeigen habe, während die Frau Tugenden wie schickliches Benehmen, Sprache, Betragen und Betätigung vorzeigen sollte.

Was bedeutet „eines Ehemannes Verpflichtungen?“ Das heißt, dass er seine moralischen Verpflichtungen erfüllen sollte. Das chinesische Wort Fu (Ehemann) bedeutet wörtlich “Unterstützung.“ Der Mann ist die Hauptstütze der Familie. Alle Familienmitglieder sind auf ihn angewiesen. Er hat Verpflichtungen gegenüber seinen Eltern, seiner Frau und seinen Kindern sowie moralische Verpflichtungen gegenüber der Familie und Gesellschaft.

Von alters her sagt man: „Hundert Jahre Verpflichtungen binden Mann und Frau zusammen, auch wenn sie nur eine Nacht miteinander verbracht haben.“ Meister Li Hongzhi sagt in „Fa-Erklärung auf der Sitzung der Lernenden aus der asiatisch-pazifischen Region:“ „Wenn du nett zu mir bist, freu ich mich, und wenn Du nicht mehr nett zu mir bist, ist das Gefühl auch nicht mehr da. Ist dieses Ding zuverlässig? Kann die Ehe der Menschen durch Gefühle aufrecht erhalten werden?"

Seit der Zhou Dynastie sind in China folgende weibliche Tugenden geschätzt: Anständiges Benehmen, Sprache, Verhalten und Fleiß…“ Diese vier Tugenden erschienen zuerst in Neizhai, Tiangguan (Himmlisches Ministerium), Zhouli (Riten des Zhou) und waren die vier Wesenszüge, die eine gute Frau haben sollte. "Lienuzhuan" (Biografie außergewöhnlicher Frauen) und im Buch "Houhanshu" (das Buch der späten Han Dynastie) wird folgendes beschrieben:

„Nun, was weibliche Tugend genannt wird, muss nicht gerade eine glänzende Fähigkeit sein, die besonders von anderen zu unterscheiden ist. Frauenworte müssen nicht schlau in Debatten, noch besonders lebhaft bei Unterhaltungen sein. Das Aussehen einer Frau muss weder hübsch noch tadellos in Gesichtszügen oder Körperformen sein. Frauenarbeit braucht nicht sorgfältiger gemacht worden zu sein, als die anderer Leute.“

„Sorgsam ihre Keuschheit bewahren, umsichtig ihr Verhalten beherrschen, in jeder Bewegung Bescheidenheit zeigen und jede Tat zum besten Gebrauch herrichten: das ist weibliche Tugend. Ihre Worte sorgsam wählen, vulgäre Sprache vermeiden, nur zu angemessener Zeit sprechen, nicht andere Menschen mit zu viel Gerede langweilen, das solle das Wesentliche der weiblichen Redeform sein. Schmutz abwaschen und abschrubben, die Bekleidung und den Schmuck frisch und sauber erhalten, regelmäßig den Kopf und den Körper baden und den Körper frei von unangenehmem Schmutz halten, das mag man die Wesenszüge weiblichen Verhaltens nennen. Mit voller Hingebung nähen und weben, Geklatsche und albernes Gelächter ablehnen. In Sauberkeit und Ordnung, Wein und Mahlzeiten bereiten, wenn man Gäste zu bedienen hat, das mag man die Wesenszüge weiblicher Arbeit nennen."

Diese vier Beschaffenheiten charakterisieren die größte Tugend einer Frau. Keine Frau kann es sich erlauben, ohne sie zu sein.

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